Regina Gärtner “Unter dem Südseemond”

Dank Blogg dein Buch hatte ich die Gelegenheit folgenden Roman zu lesen:

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Autorin: Regina Gärtner
Titel: Unter dem Südseemond
Verlag: Heyne
Format: Taschenbuch
Seiten: 592
ISBN: 978-3-453-41153-1
Genre: Historik-Roman
Preis: 9,99 €
Bestellbar: Hier

Autorin:
Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Deutschlehrerin, Pressereferentin, Werbefachfrau und Public-Relation-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben. Die Autorin lebt in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist, aber die die pazifische Region, vor allem Australien und Samoa, haben es ihr besonders angetan. Regina Gärtner ist Mitglied bei Quo Vadis, dem Syndikat und den Mörderischen Schwestern. Sie schreibt Historische Romane, Liebesromane, Krimis und Kurzgeschichten.

Klappentext:
Heimat ist dort, wo Herz und Seele zu Hause sind Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

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Ich habe gelesen:
Ach was, verschlungen haben ich diesen Roman. Und obwohl man schon ziemlich früh hinter das Familiengeheimnis kommt, ist die Story von Anfang bis Ende sehr spannend. Ich lese allgemein gerne Historik-Romane und die Geschichten ähneln sich alle in gewisser Weise. So hat man eine Frau, die gegen ihren Willen verheiratet/verschachert wird und dann die Liebe. Jedoch nicht die Liebe zum eigenen Mann. Das wäre auch zu einfach. Und hier haben wir Alma: Nachdem sie von ihrem vermeintlichen Verehrer mit ihrer Schwester betrogen wurde und der diese nun heiraten soll, wird Alma mit Hermann verheiratet. Schnell wird auch klar, dass der Vater keine Widerworte duldet. Alma wird in dieser Geschichte schnell zur Sympathieträgerin. Sie wird als sehr hübsche, anfangs naive, später sehr starke Frau beschrieben. Ihre Heimat muss sie durch die Heirat verlassen, da ihr Mann eine Stelle auf Samoa antritt. Hier wird die Reise noch auf dem früher gebräuchlichen Seeweg angetreten, die dann über Monate dauert. Auf Samoa angekommen tauchen auch die ersten Probleme auf. Nicht nur, dass die Frauen sehr freizügig und offenbusig sind, zudem lässt sich das Volk auf Samoa nichts von den Weißen sagen. Ein weiteres Problem stellt der lang unerfüllte Wunsch nach Nachwuchs dar. Hermann wirkt nicht nur sehr launisch, sondern ist auch sehr egoistisch in seinem Handeln. Leider kann er nicht nur seine Hand nicht im Zaum halten, denn die rutscht im bei seiner Frau aus, aber er betrügt sie auch mit einer Samoanerin. Alma verliebt sich schon während der Überfahrt nach Samoa in den Seefahrer Joshua und auch er hat gleich Interesse an ihr. Dennoch versucht sie lange ihre Gefühle zu verbergen, was ihr am Ende nicht gelingt. Neben diesen Protagonisten spielen Alma ihre Geschwister, ihre Tante, ihre Freundin Milli, die sie auf der Überfahrt kennenlernte und ihre englische Freundin Heather auf Samoa noch ihre Rollen. Die Hindernisse die es zu bekämpfen gab, eh sich Alma Joshua hingeben konnte und die Intrigen ihrer Schwester bzgl. des Familiengeheimnisses tun hier ihr übriges, um der Geschichte eine gewisse Würze zu geben.

Fazit:
Ich konnte sehr schnell in das Buch eintauchen und dementsprechend tat ich mich schwer, das Buch wegzulegen, bevor ich fertig war. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil mit viel Liebe zum Detail, was man besonders merkt, wenn sie bestimmte Orte beschreibt. Man befindet sich mit auf der Südsee. Auch die Personen kann man sich sehr gut vorstellen. Ab und an waren es zu viele und auch wiederholte Informationen um eine Szene, was dann etwas langatmig wirkte, aber im Großen und Ganzen war es sehr spannend
Stern_5
und ich kann das Buch mit 5 von Sternen weiterempfehlen.

4 Gedanken zu „Regina Gärtner “Unter dem Südseemond”

  1. gelöschter User

    Guten Morgen Pfirsich 😀 !
    Tolles Buch und wieder mal :yes: eine supertoll geschriebene Rezension von dir ! Einfach Wow !!!

    Liebe Grüße und eine schöne Woche für dich
    Andrea

    Antworten

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