Dr. Oetker Kuchenschätze

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung.

“Wie du den Kuchen gebacken hast, so wirst du ihn essen müssen.” -Sprichwort aus Russland-

Ich werde den Kuchen wohl so essen müssen, wie ich ihn mir kaufe, denn allgemein koche ich sehr viel lieber, als dass ich backe. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich den herzhaften Mahlzeiten mehr zugetan bin. Gelegentlich nasche ich aber natürlich auch. Obwohl “gelegentlich” hier nicht das richtige Wort ist. Ich nasche gerne, wenn ich etwas Süßes vorrätig habe, wie in diesem Fall die Kuchenschätze von Dr. Oetker*, die ich dank einer Testaktion über brands you love* probieren konnte.

Dr. Oetker Kuchenschätze Schoko-Kirsch und Marzipan-Apfel-Zimt

“Die Kuchenschätze Schoko und Marzipan sind Sorten der fertigen Kuchen von Dr. Oetker.
Schoko: Mit seiner Kirsch-Füllung und dem Überzug aus Schokolade ist der Kuchenschatz Schoko besonders saftig.
Marzipan: Mit seiner Apfel-Zimt-Füllung und dem Überzug aus Schokolade ist der Kuchenschatz Marzipan besonders saftig.
Jede Packung enthält zwei einzeln verpackte Marzipankuchen à 50 g und eignet sich damit ideal für zwischendurch. Die fertigen Kuchen von Dr. Oetker sehen nicht nur aus wie selbstgebacken, sie schmecken auch so. Sie überzeugen durch ihren intensiven Geschmack und die locker-saftige Konsistenz und sind jederzeit genussbereit!” (Textquelle: www.oetker.de)

Einzeln verpackt und backfrisch versiegelt

Jede Verpackung beinhaltet jeweils zwei Rührkuchen, welche noch einmal einzeln verpackt sind. So eignen sie sich für einen süßen Snack zwischendurch und die noch versiegelten 50 g trocknen demzufolge nicht aus. Außerdem lassen sie sich auch bei einem Picknick besser verteilen, passen besser in eine Brotdose und vor allem kann keiner behaupten, dass er das kleinere Stück vom Kuchen abbekommen hat.

Knackige Schokoladenschicht

Die Kuchenschätze von Dr. Oetker sehen optisch schon ansprechend aus und die Ummantelung aus der knackigen Schokolade rundet das Ganze ab. Das Auge isst ja bekanntlich mit. Klar kann man den Kuchenschätzen noch eine individuelle Note verleihen, indem man sie mit Deko wie zum Beispiel Streusel verziert, aber auch in ihrer ursprünglichen Form passen sie gut auf einen gemischten Kuchenteller.

Feine Kirsch-Füllung vs. fruchtigem Apfel-Zimt-Kern

Ich mag sowohl Marzipan sehr gerne, als auch Schokolade. Beide Varianten verfügen über einen lockeren, fluffigen Rührteig. Allerdings ist bei dem Kuchenschatz Marzipan-Apfel-Zimt das Marzipan geschmacklich nicht so intensiv erkennbar, wie ich es mir wünschen würde. Auch der fruchtige Kern lässt nicht auf Apfel oder Zimt schließen. Dr. Oetker Kuchenschätze Marzipan mit Apfel-Zimt-Füllung schmecken fruchtig und auch lecker, aber bei einem Blindtest würde ich definitiv falsch liegen, was die Produkteigenschaften betrifft.

Die Dr. Oetker Kuchenschätze Sckoko mit Kirsch-Füllung reizten mich vor dem Test weniger, da ich Kirschen eher abgeneigt bin. So war ich dann überrascht, wie gut diese Sorte letztendlich doch bei mir ankommt. Ob ich aus dem fruchtigen Kern die Kirsche geschmacklich erkennen kann, lasse ich hier mal offen, da ich ja von vornherein wusste, dass es sich um eine Kirsch-Füllung handelt. Die Beschaffenheit des Schokoladenrührkuchens erinnert mich an Brownies und auch geschmacklich kommt er Diesen gleich.

Mir schmeckt’s! Und euch?

Natürlich probiere ich Kuchen nicht alleine. In der Voraussicht, dass ich eh bald wieder zu viel schnuckern werde und davon abgesehen in den letzten Monaten bereits 6 kg zugenommen habe, fiel es mir selbstverständlich sehr leicht zu teilen. So möchte ich euch die zahlreichen, ausführlichen, aussagekräftigen Worte meiner Familie nicht vorenthalten. Dem Herrn schmecken die Dr. Oetker Kuchenschätze Schoko mit Kirsch-Füllung zu künstlich. Er tendiert also eher zu Dr. Oetker Kuchenschätze Marzipan mit Apfel-Zimt-Füllung. Meinem Prinzchen hingegen schmecken so wie mir beide Variationen ganz gut, doch ebenfalls wie ich favorisiert er eher mit dem Schokoladenrührkuchen. Mini isst Marzipan überhaupt nicht und hat somit nur die schokoladige Variante probiert, welche ihr sehr gut schmeckt. Wem die Ausführungen meiner doch recht wortkargen Familie nicht ausreichen, darf sich aber gerne selber davon überzeugen, wie lecker die Dr. Oetker Kuchenschätze sind. Deutschlandweit sind sie für den Preis von 1,59 € (UVP) erhältlich und somit recht erschwinglich.

Liebe geht durch den Magen. Freundschaft auch? Besonders viel Wert lege ich auf die Meinung meiner lieben Ela. Und wie ihr der Kuchen gemundet hat, erfahrt ihr auf ihrer Website ElaLettrice*.

~PR-Sample~

*Link führt zur Partner-Website

VICHY DERCOS NUTRIENTS Nutri Protein Regenerierendes Shampoo

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Vichy.

Zurücklehnen, das warme Wasser auf der Kopfhaut spüren, das Einmassieren des Shampoos genießen und anschließend ausspülen lassen – Entspannung pur. Denkt man eigentlich. Seit einigen Jahren gehe ich nicht mehr so unbefangen zum Friseur, denn eine Fachkraft ging damals zu euphorisch an ihr Werk. Vielleicht konnte sie sich auch nicht mehr bremsen und meine Haare waren viel kürzer als erwünscht. Ich habe meinem Haar wahrhaftig zwei Tage lang tränenreich nachgetrauert. Mittlerweile besuche ich einen Friseursalon nur noch sehr selten, doch um das Spitzen schneiden kommt man nun mal leider nicht umhin.

VICHY DERCOS NUTRIENTS Nutri Protein Regenerierendes Shampoo

Haarpflegeprodukte können schon so einiges bewirken, aber es sind nun mal keine Zaubermittel. In den letzten Jahren hatte ich mich auf ein Shampoo festgelegt, doch konnte ich das ausschließlich online erwerben. Allerdings kaufe ich selten auf Vorrat und dazu informiere ich mich gerne auch vor Ort. So war ich in der letzten Zeit versucht, ein neues Haarwaschmittel für meinen täglichen Bedarf zu finden – ein Shampoo was leichter zu beschaffen ist, aber mich ebenso sehr überzeugt, wie meine bisherige Haarpflege.

Von vier Shampoos, die ich in den vergangenen Monaten getestet habe, gefallen mir zwei richtig gut. Nun könnt ihr zumindest bei einem erraten, um welche Haarpflege es sich handelt. Richtig, das VICHY DERCOS NUTRIENTS Nutri Protein Regenerierendes Shampoo*.

Sanft reinigende Wirkung

Ohne Sulfate und ohne Silikone für ein natürliches Haargefühl.

Bei dem Shampoo von Vichy spricht erneut der Duft für sich. Er bringt frische, blumige Akzente mit und konnte mein verwöhntes Näschen sofort von sich überzeugen. Weniger gefällt mir die gering vorhandene Ergiebigkeit. Es bedarf an mindestens fünf Pumpstößen, um das Shampoo richtig aufschäumen zu lassen. Mein Mähne nimmt diese Haarwäsche auch recht schnell auf, so dass es erst einmal eine Herausforderung ist, überhaupt bis zur Kopfhaut zu gelangen. Neben dem Duft liefert mir allerdings die Wirkung einen großen Pluspunkt. Für den Test habe ich meine Haare anstatt alle zwei Tage ausnahmsweise auch mal gelegentlich erst nach drei Tagen gewaschen. Klar ist der Duft mir dann nicht mehr gegeben, aber die Geschmeidigkeit meiner Haare, die mir das Shampoo bietet, ging mir nicht verloren. Insgesamt wirkt meine Mähne nach der Anwendung angenehm weich und zudem voluminöser. Bei dem Inhalt von 250 ml liegt der Preis für das VICHY DERCOS NUTRIENTS Nutri Protein Regenerierendes Shampoo momentan bei ca. 8,-€ bis 12,-€ und somit weit unter dem Wert, den ich für mein bisheriges Shampoo bezahlt habe.

~PR-Sample~

*Link führt zur Partner-Website

Kneipp Winter-Edition

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Kneipp.

Erst kürzlich habe ich ein paar Worte zu den diesjährigen Kneipp Herbstneuheiten verfasst. Besonders hat es mir die Serie der Kneipp Winter Edition* angetan. Leider konnte der phantastische Duft nicht nur mich überzeugen. Meine Familie bediente sich sowohl an der Schaum-Dusche, als ebenso an der Körpermilch. Eigentlich beanspruche ich meine Pflegeprodukte gerne für mich alleine. Allerdings kann ich die Zuneigung meiner Familie zu der Winterpflege-Linie von Kneipp durchaus verstehen, denn auch für mich nehmen die Winterpflege-Fabrikate eine sehr große Favoritenrolle ein. So habe ich letztens den Vorteil meiner Kneipp Familien-Rabattkarte genutzt, um meinen Vorrat ein wenig aufzustocken und was ich mir gekauft habe, möchte ich euch nicht vorenthalten.

Kneipp Winter-Edition

Die Kneipp Winter-Edition beinhaltet aktuell sieben Artikel. Neben der Geschenkverpackung “Winterzeit” verfügt diese Serie ebenfalls über ein Cremebad, einer Körpermilch, die neue Lippenpflege, die Repair-Handcreme, die von mir geliebte Schaum-Dusche und über die Creme-Dusche. Ein umfangreiches Sortiment, wie ich finde und ich wüsste nicht, ob dem noch etwas hinzuzufügen wäre.

Kneipp Schaum-Dusche “Winterpflege”

Neben der Kneipp Schaum-Dusche “Blütenzart” gehört die Schaum-Dusche “Winterpflege” ausnahmslos zu meinen Lieblingen. So wie mein sensibles Näschen nahm auch der Spürsinn meines Mannes sofort den Duft der Vanille wahr. Das Öl der Cupuaçu-Nuss unterstreicht das vanillige Aroma und rundet es insgesamt ab. Zudem mag ich den Schaum, der sich aus dem anfänglichen Gel bildet. Bereits beim Auftragen genießt meine Haut die Zusammenführung mit der fluffigen Masse. Die Kneipp Schaum-Dusche “Winterpflege”* gefällt mir bedingungslos im Gesamtpaket.

Kneipp Körpermilch “Winterpflege”

Die Kneipp Körpermilch “Winterpflege”* hat es tatsächlich geschafft, dass ich nicht mehr ausschließlich zum Trockenöl greife. Mittlerweile verwende ich die Körpermilch und das Trockenöl im Wechsel. Durch das Öl der Cupuaçu-Nuss erhalte ich ein rundum pflegendes Hautgefühl. Auch hier umschmeichelt der Duft der Vanille langanhaltend meinem Geruchssinn. Ich verwende die Körpermilch direkt nach dem Baden oder Duschen und nach dem anschließenden Zähneputzen kann ich umgehend in meine Kleidung schlüpfen.

Kneipp Repair-Handcreme “Winterpflege”

Für Autofahrten verwende ich hauptsächlich die Kneipp Sekunden-Handcreme, da sie wahrhaftig sekundenschnell einzieht. Doch allgemein bevorzuge ich auch bei der Handpflege eher die wärmeren Bouquets. In der Kneipp Repair-Handcreme “Winterpflege”* spiegelt sich der typische Duft der Kneipp Winter-Edition wieder. Die Repair-Handcreme zieht zwar nicht ganz so schnell ein, wie die Sekunden-Handcreme, bietet mir aber eine reichhaltige Pflege und wie gesagt ein aromatisches Erlebnis.

Kneipp Cremebad “Winterpflege”

Auch das Kneipp Cremebad “Winterpflege”* bringt das Aroma der Winter-Edition mit, allerdings nur in konzentrierter Form. Zugegeben in das Badewasser duftet es nicht mehr ganz so nachdrücklich. Gegen einen intensiveren Geruch auch während des Badens hätte ich nichts einzuwenden. Der langanhaltende Schaum ist nicht so suffizient wie bei einem Aroma-Pflegeschaumbad, sondern eher cremig. Das macht aber nichts, denn die Pflege steht hier im Vordergrund. Durch die Pflegeformel aus Pflanzenmilch und natürlicher pflegender Cupuacu Nuss wird meiner Haut hinlänglicher Schutz für die kälteren Tage geboten. Allerdings spielen dabei die Anwendungen der anderen Winterpflege-Produkte von Kneipp mit rein.

Schade, dass es sich hierbei um eine Winter-Edition handelt und ich entweder für ausreichend Nachschub sorge oder im Sommer darauf verzichten muss. Gäbe es von Kneipp “Blütenzart” ebenfalls eine ganze Serie, würde ich es eventuell weniger bedauern und könnte meiner Haut und meiner Nase einen Jahreszeitwechsel anbieten.

Insgesamt gefällt mir die Kneipp Winter-Edition sehr gut. Das Design mit der Abbildung der elementaren Bestandteile strahlt eine angenehme Wärme aus und ich habe euch bestimmt noch nicht verraten, wie verliebt ich in den Duft bin. Ich werde meine Ressourcen erweitern, worauf ich wahrscheinlich sehr bald zurückgreifen muss. Wie steht es um eure bevorzugte Winterpflege?

*Link führt zur Partner-Website

Ashley Dyer: “Tattoo”

Ashley Dyer: “Tattoo” wurde mir kostenlos von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch!

Ashley Dyer: Tattoo”

Titel: „Tattoo“
Autor: Ashley Dyer
Verlag: Blanvalet (erschienen: 15. Oktober 2018)
Klappenbroschur: 560 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7341-0651-4
Preis: 12,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …

Autorin: Hinter dem Pseudonym Ashley Dyer verbergen sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper. Margaret Murphy, geboren und aufgewachsen in Liverpool, ist Autorin zahlreicher hochgelobter Kriminalromane, die international veröffentlicht wurden. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kriminalliteratur. Sie war Vorsitzende der britischen Crime Writers‘ Association und ist als Schreibtutorin und Dozentin für den Royal Literary Fund tätig. Helen Pepper hat als Tatortermittlerin und Leiterin der Spurensicherung mehr als dreitausend Tatorte untersucht. Sie hat zahlreiche Beiträge zur kriminalistischen Fachliteratur verfasst, hält Vorlesungen und Vorträge und engagiert sich in der Crime Writers‘ Association als Jurorin. Ihr Fachwissen ist sehr gefragt, so ist sie u.a. als Beraterin für die britischen TV-Serien »Vera« und »Mord auf Shetland« tätig.

Ich habe gelesen: Detective Greg Carver sitzt angeschossen im Sessel, daneben eine leere Flasche Whisky und seine Kollegin Ruth Lake steht vor ihm mit der Tatwaffe. Interessanter kann man den Einstieg in einen Thriller kaum gestalten. Doch wie hängt das alles mit dem Dornenkiller zusammen? Das wollte ich natürlich sehr bald erfahren und genau deswegen las ich die 560 Seiten in einem recht rasanten Tempo. Den Leser an das Buch fesseln? Ashley Dyer ist es zumindest dem Einstieg geschuldet gelungen. Nur zwischendurch hätte ich gerne die eine oder andere Seite übersprungen, denn gelegentlich ließ die Spannung nach und Nebensächlichkeiten wurden zu detailliert behandelt. Dann nahm die Geschichte wieder an Fahrt auf und so war es teilweise ein Auf und ein Ab.

Das Buch erzählt aus drei Perspektiven – der des Dornenkillers, Detective Greg Carver erhält Bewegungsfreiheit für seine Gedankenwelt und natürlich wird seiner Kollegin Ruth Lake auch Platz eingeräumt. Carver ist durch seinen Aufenthalt im Krankenhaus nur am Rande der Ermittlungen dabei. Für den Auftakt einer gesamten “Carver & Lake” Reihe finde ich das wiederum nicht so gut. Wie soll man dann in den weiteren Folgen Zugang zu dieser fiktiven Person erhalten? Er steht seiner Kollegin Rede und Antwort, denn einige Fragen blieben nach dem Mordanschlag auf Greg offen. Ruth und Greg gehen sehr distanziert miteinander um und auch an Ehrlichkeit zueinander hapert es oft. Sie wirken dadurch nicht wie ein eingespieltes Team. Neben den polizeilichen Ermittlungen führt Ruth ihre Recherche im Alleingang durch. Das macht sie auf der einen Seite bemerkenswert. Dennoch bin ich nicht komplett warm mit ihrem Charakter geworden.

Im Klappentext wird unter anderem erwähnt, dass es der Dornenkiller auch auf Greg Carver persönlich abgesehen hat. Hier stellt sich mir die Frage nach dem Warum. So richtig wird das leider nicht aufgeklärt. Zudem geht die Autorin sehr auf die Ermittlungen ein, vergisst jedoch dabei, mehr ins Detail zu gehen, was den Mörder selbst betrifft. In einem Thriller möchte ich nicht nur am Rande erfahren, wie die Opfer getötet wurden, sondern möchte ich auch da ein Stück weit dabei sein und mehr Einblick in seine Vorgehensweise erhalten. Er observiert Ruth, was ihn wahrscheinlich auch zeitlich daran hindert, sich nach einem neuen Opfer um zu sehen. Schade, dass die Autorin diesbezüglich eher zurückhaltend war, denn hinter die Kulissen eines Mörders zu schauen, gehört für mich zu einem Thriller dazu.

Ansonsten wird eben beschrieben, wie er die getöteten Frauen zugerichtet hat. So mussten die Mädels nicht nur eines grausamen Todes sterben, sondern fand man sie dann zusätzlich mit fragwürdigen Tattoos auf. Durch viele Befragungen, die Ruth durchführt, geht sie der Sache so langsam auf dem Grund und glaubt letztendlich zu wissen, wer der Mörder ist. So wie Ruth wäre auch ich nicht wirklich auf den Täter gekommen und war letztendlich doch sehr überrascht.

Fazit: Wie es scheint, wird es eine Carver & Lake-Reihe geben und ich bin gespannt, wie Detective Carver agiert, wenn man ihm mehr Präsenz einräumt. Der Startschuss zu dieser neuen Reihe ist gegeben, allerdings ist es noch ausbaufähig. Der Schreibstil ist flüssig und man liest sich sehr angenehm von Seite zu Seite. Ich hoffe, dass die Autorin ihr Potenzial weiter ausschöpft.

Kneipp Badekristalle #lockerbleiben

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Kneipp.

“Du musst locker bleiben.” Na, wie oft habt ihr diesen Satz in eurem Leben bereits gehört? Wie oft tangieren euch die eigentlich nichtigen Dinge? Nicht über Banalitäten ärgern, sondern #lockerbleiben sagt Kneipp mit den neuen #Hashtag- Badekristallen, doch ist das oftmals leichter gesagt, als getan.

Kneipp Badekristalle #lockerbleiben

Vor einigen Jahren zog es mich wieder in die Nähe meiner Heimat. Ich distanzierte mich nicht nur von meinem damaligen Wohnort, sondern blieben auch Freunde zurück. Aus dem anfänglich regen “Ich vermisse dich”-Kontakt wurden sporadische Treffen und mit der Zeit lockerten sich die Verbindungen komplett. Mich stürzte das damals in ein richtiges Tief, begleitet von innere Unruhe, die ich später erfolgreich bekämpfen konnte. Auch in diesem Jahr nahm ich einen Wechsel des Wohnorts vor und gewisse Parallelen sind existent. Doch werde ich #lockerbleiben mit den Badekristallen in der Smartphone-Optik.

Die #Hashtag – Badekristalle wurden auf dem diesjährigen Kneipp Blogger-Event mit dem Satz “Das einzige Handy, was beim Baden erlaubt ist” beworben. Zustimmend habe auch ich mittlerweile mein Smartphone nicht mehr direkt neben mir liegen, während ich mich in meiner Badewanne entspanne. Einfach nur zurücklehnen und #lockerbleiben.

Den #kneippmoment genießen

Meinen #kneippmoment genieße ich in einer absoluten Wohlfühl-Atmosphäre begleitet von Kerzenschein. Zudem gönne ich mir gelegentlich beim Baden eine Tasse Tee, oder greife auch gerne mal auf ein Gläschen Rotwein zurück. Die Zeit in meinem Badezimmer habe ich sonst oftmals genutzt, um zu lesen. Mittlerweile bleibt selbst das Buch meinem hauseigenen Wellness-Tempel fern. Vielmehr gebe ich mich tatsächlich der kompletten Ruhe hin und beschränke mich während meiner Auszeit darauf, wirklich einfach mal komplett abzuschalten. Ganz wichtig ist für mich die wohlige Wärme, die das Baden mit sich bringt.

Sehr oft wurde ich belächelt, dass ich so häufig bade, wobei duschen doch viel einfacher und vor allem schneller geht. Vergleichbar mit dem Akku unserer Mobilfunkgeräte ist auch unser Kraftspeicher nicht unerschöpflich. Für unser Smartphone verwenden wir eine Powerbank, um es zu laden. Das Ladegerät liefert dem Handy neue Energie und eine Auszeit in der Badewanne schenkt mir neben der Erholung neue Kraft und Power.

Relaxen dank Hanf & Patchouli

Ich muss gestehen, dass mich das Design der neuen #Hashtag – Badekristalle nicht sofort auf ein Handydisplay schließen lässt. Eventuell könnte man das Display im unteren Bereich noch mit dem Ansatz der Tastatur versehen, welche sich zeigt, wenn man den Browser öffnet. Man hätte aber auch eine Kneipp-App als Desktop-Verknüpfung mit einbringen können. Insgesamt gefällt mir aber die Aufmachung sehr gut – schlicht und trotzdem aussagekräftig in schwarzer Umrandung. Zugleich sind die Komponente bereits bildlich dargestellt.

Die Kneipp Badekristalle enthalten einen hohen Anteil an naturreinem Thermalsolesalz, welches aus der Saline Luisenhall gewonnen wird. Einen Einblick in die Pfannensiederei bekam ich beim letztjährigen Kneipp VIP Autoren-Treffen. Bekanntlich ist sowohl dass das Hanföl, als auch das ätherische Öl des Patchoulis der Entspannung fördernd sind. Auch ein Aroma-Pflegeschaumbad von Kneipp verfügt über diese beiden Inhaltsstoffe und konnte mich wegen dem Duft für sich einnehmen. Durch diese Kombination breitet sich ein angenehmes Aroma im gesamten Badezimmer aus. Ich kann mich also in meinem sich grün verfärbten Wasser zurücklehnen und mich ganz und gar der Ruhe hingeben. Mit den Badekristallen #lockerbleiben ist #kneippmetime angesagt.

Die Hashtag – Badekristalle sind aktuell in den drei Varianten #läuftbeimir* mit Kakao und Vanille, #placetobe* mit Lotus und weißer Tee und #lockerbleiben* mit Hanf und Patchouli erwerbbar. Mit dem Inhalt von 60 g liegt der Preis der Kneipp #Hashtag – Badekristalle bei 1,19 € (UVP).

Abschließend habe ich noch einen zutreffenden Animationsfilm von Kneipp für euch. Einfach mal kurz zurücklehnen, sich den kurzen Spot anschauen und vor allem #lockerbleiben.

~PR-Sample~

*Link führt zur Partner-Website

VICHY LIFTACTIV Micro Hyalu Pads

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Vichy.

Mit der LIFTACTIV Collagen Specialist* von Vichy* habe ich meine Liebe zu dieser Marke entdeckt. So war ich auf ein weiteres Erzeugnis aus der LIFTACTIV-Serie sehr gespannt und habe mich an den Micro Hyalu Pads versucht. Nicht nur das Gefühl von Ruhebedürfnis macht sich in mir breit, sondern sieht man mir diese Erschöpfung auch an. Da muss man schon etwas dagegen tun. Wer möchte schließlich aussehen, wie ein Panda?

Meine Anforderung an die Micro Hyalu Pads war es, dass meine erkennbare Müdigkeit ein wenig kaschiert wird und das Versprechen auf der Verpackung sollte meinem Wunsch schließlich nachkommen.

Apropos Verpackung: als ich Diese anfangs in der Hand hielt, schwebte ich gedanklich in zwei Richtungen. Zum einen dachte ich, dass es zu viel Verpackung für zu wenig Inhalt ist und zum anderen hatte ich Bedenken, ob mich das Fabrikat mit nur einer Anwendung tatsächlich überzeugen kann.

Es ist egal, ob man die Micro Hyalu Pads Nachts oder am Tag anwendet. Allerdings wird empfohlen, die Augenpads erst nach vier Stunden abzulösen, also entschied ich mich für die Einwirkzeit während dem Schönheitsschlaf.

Schutzfolie ab, Augenpads auf das gereinigte Gesicht unterhalb der unteren Wimpernlinie platzieren und ab ins Bett… Die Klebefläche ist – wahrscheinlich den 160 Mikro-Kegeln geschuldet – geriffelt. Das habe ich beim sanften Einklopfen der transparenten Pads auch dezent, aber nicht unangenehm gespürt.

Leider konnte ich nicht so richtig abschalten und vor allem nicht vergessen, dass ich einen Fremdkörper im Gesicht habe. Die LIFTACTIV Hyalu Pads waren nicht erschwerend, aber ich habe sie während der gesamten Anwendungsdauer wahrgenommen. Entfernen ließen sich die Pads ganz einfach und vor allem frei von Rückständen.

Versprochen wird ein Sofort-Effekt. Die oben erwähnten 160 Mikro-Kegel – bestehend aus 100 % Hyaluron – lösen sich während der Einwirkzeit komplett auf. Laut dem Hersteller können sie somit leichter in epidermale Schichten eindringen, um so Falten von innen heraus aufzufüllen.

Meine sogenannten Krähenfüße sieht man hauptsächlich, wenn ich lächel. Tatsächlich habe ich mich nach der Abnahme der Pads vor den Spiegel gestellt und den “Grins”-Test durchgeführt. Und wisst ihr was? Die Lachfältchen und Linien waren noch da. Mein Augenpartie wirkte weniger müde und wahrhaftig etwas erholter. Das kann ich durchaus bestätigen. Doch war dieser Effekt justament. Durch meine Tagespflege erhalte ich für längere Zeit diese frische Ausstrahlung.

Die Vichy LIFTACTIV Micro Hyalu Pads* sind bei zwei Pads (eine Anwendung) für den Preis von ca. 18 ,- € (UVP) erhältlich. Wenn man die Pads wie empfohlen einmal wöchentlich anwendet, könnt ihr euch nun selber ausrechnen, wie hoch eure monatlichen Ausgaben für dieses Produkt wären. Für mein persönliches Empfinden leisten mir die Micro Hyalu Pads zu wenig und so finde ich den Preis nicht wirklich gerechtfertigt.

~PR-Sample~

*Link führt zur Partner-Website

Ich bin eine Bloggerin

So einfach zu schreiben und dennoch oft schwer, es auszusprechen. Warum eigentlich? In unserer ländlichen Gegend ist der Begriff “Blogger/in” immer noch nicht so richtig verbreitet. Ganz ehrlich gibt es sogar Menschen, die mich immer wieder danach fragen, was ich da eigentlich mache. “Das habe ich dir doch gefühlte hundertmal erklärt”, so meine Gedanken. In meinem Bekanntenkreis setzt man sich mit diesem Thema kaum auseinander und so werden es einige von ihnen auch nie wirklich begreifen. Letztendlich ist es egal. Hauptsache ich weiß, was ich da verübe.

Sehe ich mich als Bloggerin? Diese Frage stellt sich mir fast nie. Doch wenn ich mit anderen über dieses Thema rede, kommt es mir oft nicht so leicht über die Lippen. Fakt ist, dass es “nur” mein Hobby ist und auch bleibt. Allerdings nimmt diese Leidenschaft oftmals viel Zeit in Anspruch. Nicht immer wollen mir die richtigen Worte einfallen und so benötige ich manchmal stunden- oder auch tagelang für einen Beitrag, der sich dann innerhalb von zwei Minuten liest. Umso mehr ärgert es mich dann, wenn ich Beiträge lese, die innerhalb von zehn Minuten einfach lieblos dahin geschrieben wurden.

Werbung wegen Produktplatzierung

Ich stelle nicht einfach Behauptungen auf, denn es gibt sogenannte Blogger, bei denen ich weiß, dass dem so ist. Beiträge mit unzureichendem Vokabular? Portale, bei denen man Bücher zu Rezensionszwecken bezieht, verpflichten zu einer bestimmten Wortanzahl. Damit gemeint sind natürlich die eigenen Worte, nicht etwa der Klappentext, oder eine Produktinformation mal eben kopiert aus dem Internet. Diese Handhabung befürworte ich. Vielleicht sieht die eine oder andere Person dann, dass es doch nicht das richtige Hobby für sie ist. Das Hauptaugenmerk bei diesem “Zeitvertreib” sollte nicht darauf liegen, etwas zu haben, was meine Bekannten haben. Man sollte sich schon insgesamt auf das Bloggen konzentrieren.

Noch schlimmer finde ich es aber, wenn die wenigen selbstverfassten Sätze später mit nicht eigenen Worten aufgearbeitet werden. Wenn man Informationen woanders her bezieht, Worte oder gar ganze Sätze klaut, dann gehört da eine Textquelle hinzu. Wenn jemand anderes meine Texte verfasst, gehört Der- oder Diejenige als Autor benannt. Alles andere ist Betrug. Sicher gefällt auch nicht jedem, was ich schreibe. Dessen bin ich mir ziemlich bewusst. Dennoch versuche ich, meine Berichte so “leseleicht” wie möglich zu gestalten. Und wisst ihr was? Meine Texte zu Büchern und Produkten entspringen meinen eigenen Gedanken. Natürlich können sich gelegentlich auch Rechtschreibefehler einschleichen. Wer ist schließlich davor gefeit?

Schaut mal, da spiegelt sich ein Herz im Wasser ♥

Social Media macht es möglich… und tatsächlich gibt es noch Firmen, denen die Texte nicht ganz so wichtig erscheinen. Eine selbsternannte Influencerin (so habe ich mich bisher noch nie bezeichnet) hat zum Beispiel innerhalb von ein paar Monaten eine Followeranzahl von 950 erreicht. Klingt doch recht gut, finde ich. Doch wie viele von denen, die einem auf Instagram folgen, klicken letztendlich auch wirklich auf die dazugehörige Website? Auf die Seite, wo ein Fünfzeiler-Beitrag verfasst wurde – ein Fünfzeiler bei dem der letzte Satz immer wie folgt lautet: “Kann ich weiterempfehlen”. Zudem liiiieeeebt diese Person alle von ihr getesteten Produkte. Echt jetzt? Kann man wirklich jedes Produkt weiterempfehlen? Liebt man wirklich jedes Fabrikat? Keine Kritik? Nichts auszusetzen? Wow, so eine genügsame und zufriedene Person trifft man höchst selten. Für die Firmen mag es ein Träumchen sein. Doch wie sieht es mit dem Vertrauen des Endverbrauchers aus?

Werbung wegen Produktplatzierung

Nach meinem Umzug bedarf es auch an neuen Möbeln. Wenn ich mir also Berichte über diverse Online-Shops durchlese, bei denen ich eventuell letztendlich fündig werden könnte, dann interessiert mich nur bedingt, ob das Regal leicht anzubringen ist. Gehalten wird es ohnehin von einem Dübel und einer Schraube, je nach Beschaffenheit der Wand. Für mich ist wichtig zu erfahren, wie der Online-Shop gegliedert ist, was dort erhältlich ist, der Bestellprozess, die Lieferung. Darauf sollte ein Verfasser eines Beitrags eingehen.

Ihr könnt mich jetzt steinigen, aber mit meiner Meinung halte ich nun mal nicht hinterm Berg. Außerdem liegt es mir fern, jemanden damit persönlich angreifen zu wollen. Ich finde einfach, dass Blogs, die zu Werbezwecken dienen, kostenpflichtig werden sollten.

Lasst es euch nicht zu wichtig werden, einer Community der Marke XYZ beitreten zu dürfen, nur weil ihr einer Bekannten diesen Alleingang nicht gönnt. Konzentriert euch auf das Schreiben an sich. Findet den Spaß daran, über alles zu berichten, was euch begeistert, aber habt keine Scheu davor, auch mal Kritik zu äußern. Zum guten Schluss das Wichtigste: Verwendet eure eigene Wortwahl!!!

Ich bin eine Bloggerin. Du auch?

Rebecca Fleet: “Das andere Haus”

Rebecca Fleet: “Das andere Haus” wurde mir kostenlos von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle möchte ich nochmals ein Dankeschön an die Verlagsgruppe aussprechen, da mir das Buch problemlos ein weiteres Mal zugeschickt wurde, nachdem mich die erste Sendung nicht erreichte. 

Willkommen in meinem Haus. Ich verspreche dir – dein Aufenthalt wird unvergesslich sein…

Rebecca Fleet: “Das andere Haus”

Titel: „Das andere Haus“
Autor: Rebecca Fleet
Verlag: Goldmann (erschienen: 20. August 2018)
Klappenbroschur: 352 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-20559-2
Preis: 15,- € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Als Caroline und Francis ein Angebot zum Haustausch erhalten, zögern sie nicht lange. Voller Vorfreude beziehen sie ihr Urlaubs-Domizil in der Nähe von London. Doch dort stößt Caroline auf Details, die sie zutiefst verstören: ein ganz spezieller Blumenstrauß, die eingelegte CD, ein vergessenes Rasierwasser; scheinbar harmlose Gegenstände, die in Wahrheit aber mit dem dunkelsten Kapitel ihres Lebens verbunden sind – und mit einem Menschen, den sie für immer vergessen wollte. Ist es möglich, dass er sie in eine Falle gelockt hat? Und wer ist nun in ihrer eigenen Wohnung? Es beginnt ein psychologisches Verwirrspiel, das sie und alle, die sie liebt, ins Verderben zu reißen droht …

Autorin: Rebecca Fleet lebt in London und arbeitet in der Marketingbranche. »Das andere Haus« ist ihr Thriller-Debüt.

Ich habe gelesen: Für mein Interesse daran, dieses Buch zu lesen, mach ich das Cover komplett verantwortlich. Dieses gefiel mir in dessen zerrissenen Gestaltung sofort. Zudem klingt der Klappentext absolut vielversprechend. Außerdem besagen einige Leserstimmen, dass es sich um eine gute Story mit einem perfekt ausgearbeiteten Plot handelt. Klingt also nach einem beeindruckenden Psychothriller.

Bereits vor einiger Zeit hatte sich die Protagonistin Caroline ein Profil in einem Portal erstellt, um andere Interessenten zwecks Haustausch während der Urlaubszeit zu finden. Fast in Vergessenheit geraten kam dann doch irgendwann eine Anfrage. Für Caroline und ihrem Mann Francis sollte dieser Urlaub dem Neuanfang ihrer Ehe dienlich sein. Noch vor ein paar Jahren hatten sie sich so weit voneinander entfernt, dass eine gemeinsame Zukunft unvorstellbar war.

Angekommen im Urlaubsdomizil mussten Caroline und Francis etwas über die reduzierte Einrichtung schmunzeln. Persönliche Gegenstände fanden die beiden so gut wie überhaupt nicht vor. Doch ein Blumenstrauß ließ Caroline erschaudern. Auch die wie bereits im Klappentext beschriebene CD und das Rasierwasser erinnerten Caroline erneut an die Vergangenheit; an die Zeit, die dem Ehepaar keine Chance auf ein gemeinsames Glück gab; an die Zeit, in der Caroline sich einem anderen Mann hingab.

So switcht die Story zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Zudem liest sich das Buch sowohl aus der Perspektive von Caroline, aber gelegentlich auch aus der Sichtweise von ihrem Mann Francis. Auch Caroline ihr Liebhaber Karl bekommt durch seinen Blickpunkt auf die Vergangenheit seinen eigenen Auftritt. Durch die jeweiligen Überschriften – versehen mit Name und Jahreszahl – behält der Leser hierbei den kompletten Überblick. Doch aus welchem Blickwinkel lesen wir die kursive Schrift im Hier und Jetzt? Der Leser darf dabei selbstverständlich an Karl denken bzw. glauben.

Während des Lesen fragte ich mich natürlich immer wieder, ob Caroline Karl damals so sehr gekränkt hat, dass er jetzt etwas inszeniert, nur um seine persönliche Vendetta auszuüben. Genau dieser Aspekt hält die Dramatik in diesem Buch aufrecht. Die Phase der Auflösung ist absolut spannend und letztendlich sogar eine Überraschung. An dieser Stelle werde ich nicht weiter ins Detail gehen, da ich euch die Spannung nicht vorweg nehmen möchte.

Fazit: Natürlich überlegt man durchweg, was der Höhepunkt dieses Psychothrillers sein wird, doch mir persönlich war die Story zu flach. Der Schreibstil der Autorin hingegen ist sehr flüssig und so lässt sich ihr Potenzial bereits erkennen, welches sie leider nicht ausgeschöpft hat. Die Geschichte plätscherte so dahin. Man könnte klar hinterfragen, was die Nachbarin für eine Rolle spielt, oder auch was der Anlass war für Francis seine damalige depressiven Verstimmungen. Dennoch kamen die Psychospiele des Gegenübers nicht so richtig aus sich raus und mir persönlich fehlte der Thrill. So konnte mich “Das andere Haus” von Rebecca Fleet nicht wirklich packen.

Kneipp Lippenpflege – 100% Natürliche Pflege

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Kneipp.

“Die Lippen einer Frau sind das schönste Tor zu ihrer Seele.” -Chinesische Weisheit-

Zu den diesjährigen Kneipp Herbstneuheiten zählen unter anderem diese liebevoll gestalteten Lippenpflegestifte. Gerade im Winter bedarf es bei jeglichen Körperregionen an mehr Pflege. Wer möchte schließlich rissige Lippen küssen? Die Kneipp Lippenpflege* mit Depot-Effekt  soll der Sprödheit entgegenwirken. Bereits beim Kneipp Blogger-Event haben diese Lippis mein Interesse geweckt und so freue ich mich sehr über diese Kneipp VIP-Autoren-Testaktion.

“In mir steckt Gras” steht auf den Verpackungen. Die Faltschachtel mit 25% Grasanteil im Zellstoff…

…verursacht weniger CO2  Emissionen
…benötigt ca. 3000 Liter weniger Wasser pro Tonne Karton
…spart durch kurze Transportwege schädliche Treibhausgase

als handelsübliches Papier aus 100% sulfatbasiertem Zellstoff

Diese Verpackungsidee gefällt mir persönlich sehr gut – eine Umhüllung mit Naturnähe. Durch verspielte Akzente wirkt die Verpackung jedoch nicht ganz so ökologisch und wird mit Sicherheit sämtliche Konsumenten ansprechen.

Bereits im Design der Lippenpflege setzt Kneipp auf Natürlichkeit. Mit der dezenten Prägung auf der Kappe und dem Halter aus Kork grenzen sich die Lippis auch optisch von Denen anderer Marken ab. Die Lippenpflegestifte unterscheiden sich in der Farbauswahl der Verschlusskappen und ich behaupte mal ganz vorsichtig, dass viele Frauen hierbei bereits in eine Richtung favorisieren.

Aktuell ist die Kneipp Lippenpflege in drei Varianten verfügbar:

Kneipp Lippenpflege Sinnlich* – 100% natürliche Pflege – mit intensivem Duft – mit kostbarem Holunderkernöl und nährender Karitébutter.

Kneipp Lippenpflege Winterpflege* – 100% natürliche Pflege – Mit winterlichem Duft – mit nährender Cupuaçu Butter und Vanille-Extrakt. Schützt die zarte Haut vor dem Austrocknen im Winter.

Kneipp Lippenpflege Hautzart* – 100% natürliche Pflege – mit sanftem Duft – mit hochwertigem Mandelöl und pflegendem Candelillawachs.

Das Aroma der Lippenpflege Winterpflege gleicht dem der Lippenpflege Hautzart sehr. Die Lippenpflege Sinnlich duftet ein wenig intensiver, was ich dem Holunderkernöl zuschreibe. Das spiegelt sich auch im Geschmackstest wieder. Ganz klar dominiert auch hier die Lippenpflege Sinnlich. Die Cupuaçu-Nuss und auch Vanille mag ich als Duft in der gesamten Winterpflege-Serie von Kneipp sehr gerne. Meine Geschmacksknospen jedoch konnte die Lippenpflege Winterpflege nicht für sich einnehmen. Kneipp bietet aber auch die Pflegelinie Hautzart an, wobei mir die Produkte, gerade was den Geruch betrifft, sehr zusagen. Auch die Lippenpflege Hautzart konnte mich überzeugen. Das warme Mandelöl spielt hierbei wahrscheinlich eine große Rolle.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bisher eher zu einer Lip Butter anstatt einem pflegenden Stift gegriffen habe. Die Frage nach einem Warum könnte ich hierbei gar nicht so richtig beantworten. Ich trage meine Lippenpflege gerne vor dem Schlafengehen großzügig auf und lass es in meinem Ruhezustand einwirken. Ein Lippenpflegestift hat allerdings gegenüber einer Lip Butter einige Vorteile. Vor allem lässt sich die Pflege mit einem Stift präziser und vor allem hygienischer verteilen.

Dennoch habe ich bei einem Pflegestift häufiger das Bedürfnis erneut nachzulegen, so auch bei der Kneipp Lippenpflege. Für diesen Zustand mache ich aber auch die entsprechenden Jahreszeiten verantwortlich. Gerade an kälteren Tagen schreit meine Schnute nach mehr Pflege. Mit der Kneipp Lippenpflege bin ich da definitiv bestens gerüstet.

Die Kneipp Lippenpflege ist für 4,99 € (UVP) erhältlich und in dieser niedlichen Faltschachtel mit Sicherheit optisch ein schöner Geschenkanhänger. Zudem versorgt die Formel mit nachgewiesenem Depot-Effekt die Lippen langanhaltend und intensiv. Ihr wollt hautzarte Lippen, die auch im Winter zu einem sinnlichen Kuss verführen? Dann empfehle ich euch die Kneipp Lippenpflege “Hautzart”, “Winterpflege” oder “Sinnlich”.

~PR-Sample~

*Link führt zur Partner-Website

Prag – mein Urlaub in Bildern

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung.

Für meinen diesjährigen Herbst-Trip bedarf es nicht vieler Worte. Prag bietet eine herrliche Kulisse für tolle Bilder. Bereits auf Instagram* konntet ihr mich auf meine Städtetour begleiten, doch nicht alle Fotos geben in einem Quadrat das wieder, was sie eigentlich ausstrahlen. Was nun folgt, ist eine Bilderflut unterzeichnet mit ein paar Worten, die nur meine persönliche Meinung wiederspiegeln.

Hotel Caesar Prague

Das Hotel Caesar Prague* verfügt über 89 Hotelzimmer und liegt im historischen Zentrum von Prag. Bis zur Innenstadt sind es nur ein paar Gehminuten und auch die berühmte Karlsbrücke ist zu Fuß erreichbar. Entgegen meinen Erwartungen wurde mir nicht eines von den “jüngeren” Zimmern zugeteilt. Ich erwischte eine ziemlich provinzielle Einrichtung. Das fand ich nicht ganz so tragisch, denn mein heimisches Wohnzimmer verfügt ebenfalls über rustikales Mobiliar.

Im Großen und Ganzen war das Zimmer sehr sauber, nur die verfügbaren Teetassen wurden höchstwahrscheinlich für längere Zeit nicht ausgetauscht. Das Frühstücksbuffet war ok, aber zu minimalistisch. Zudem parkte ich während meines Aufenthalts in einer videoüberwachten Tiefgarage. Hierbei sollte aber auf der Homepage oder spätestens während der Buchung über den Preis offen kommuniziert werden, denn der Preis von 24,- € pro Nacht ist reichlich übertrieben.

Sightseeing Prague

Letztendlich war ich nicht wegen dem Hotel in Prag, sondern lag es mir sehr am Herzen, diese Stadt endlich einmal kennen zu lernen. Bereits für den letzten Oktober war dieser Trip angedacht, doch nicht immer läuft alles nach Plan. Ansonsten habe ich mir aber für mich vorgenommen, in den nächsten Jahren weitere Städte zu erkunden.

Prag ist die Hauptstadt und zugleich bevölkerungsreichste Stadt der Tschechischen Republik. Die Hauptstadt Prag ist eine der reichsten Regionen Europas. Prag ist die historische Hauptstadt Böhmens und war eine bedeutende königliche und kaiserliche Residenzstadt im Heiligen Römischen Reich. Über Jahrhunderte hinweg war Prag eine Stadt, in der sich tschechische, deutsche und jüdische Kultur begegneten. Das historische Zentrum Prags ist von der UNESCO als eine der 12 Welterbestätten Tschechiens anerkannt. Die „Goldene Stadt“ zeigt heute ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild. Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Karlsbrücke oder die mittelalterliche Rathausuhr machen die Stadt zu einem beliebten touristischen Ziel. Mit mehr als fünf Millionen ausländischen Touristen im Jahr zählt Prag zu den zehn meistbesuchten Städten Europas. (Textquelle: Wikipedia*)

Diese alten Straßenbahnen hatten es mir während meines Aufenthalts besonders angetan und irgendwie passen diese Personen-Transportmittel perfekt zu Prag. 142 km Streckenlänge, 991 Fahrzeuge und eine Gesamtlinienlänge von 540 km – im Umkreis der Innenstadt von Prag wird praktisch jedes Stadtteil angefahren.

Wenn ich den See seh’, brauche ich kein Meer mehr. Hier haben wir nun weder einen See, noch handelt es sich hier um ein Meer. Trotzdem hatte ich mit der Moldau, auch als Böhmisches Meer bezeichnet, das Wasser genau vor meiner Nase. Der Lauf der Moldau bot laut Wikipedia die Vorlage für die gleichnamige und bekannteste romantische sinfonische Dichtung Die Moldau von Bedřich Smetana.

Die Moldau ist der längste Fluss von Tschechien und der größte Nebenfluss der Elbe und für mich sind Sparziergänge entlang am Wasser immer wieder sehr schön. Die Aussicht auf antike Brücken, natürlich auch auf das Wasser und auf die historischen Gebäude rundeten meinen Bummel entlang der Moldau so richtig ab.

Die engen Gässchen und die Architektur erinnerten mich immer wieder an die kleineren Städtchen in Italien. Das erste Wort, welches mir bei einem Bummel durch die verwinkelten Gässchen einfiel, war Romantik.

Prag ist wahrhaftig eine wunderschöne Stadt und absolut einen Besuch wert. Allerdings ist die Tschechische Hauptstadt, vielleicht dem hohen Touristenaufkommen geschuldet, nicht unbedingt sauber. Ich musste ständig aufpassen, wo ich hintrete, was mich daran hinderte, mich komplett auf die Stadt einzulassen.

Eine Anhöhe dient hier zu einer schönen Aussichtsplattform mit dem Blick auf die Moldau und die historische Karlsbrücke (Charles Bridge). Nur weil ich zu Fuß zum Stadion unterwegs war, kam ich zufällig an diesem Plätzchen vorbei und ließ mich von kurzer Dauer nieder.

Prachtvolle Gebäude soweit das Auge reicht. Ich möchte gar nicht wissen, wie es um den Mietspiegel in Prag steht.

Ich verbinde Städtetouren gerne mit wenigstens einem Einkaufsbummel und wie in jeder Stadt herrscht auch in Prag buntes Markttreiben. An den Seifenblasen hatten nicht nur die Kinder ihren Spaß. Gerne schaue ich solch einem Geschehen ein Weilchen zu. Noch mehr gefallen mir aber irgendwelche musizierenden Gruppen. In Prag hörte ich einige Male klangvolle Jazz-Musik.

Die Karlsbrücke war wirklich ständig zu überfüllt, um auch oben Bilder einzufangen. Um ehrlich zu sein, war ich jedes Mal froh, wenn ich sie endlich überquert hatte. Mir war es in der Menschenmasse einfach zu unangenehm.

Die Karlsbrücke ist das Wahrzeichen von Prag und führt selbstverständlich über die Moldau. Bereits im 14. Jahrhundert wurde sie errichtet und diente als Krönungsweg Böhmischer Könige. Von weitem strahlt das Bild Ruhe aus. Hier ist nicht wirklich erkennbar, wie überflutet von Menschen die Brücke ist.

Prague Boats

Vom Wasser aufs Land schauen und Prag von der Moldau aus erleben. Ein breites Angebot  an Schifffahrten (Ausflugsschifffahrten, Mittagessen, Abendessen, etc.) bietet Prague Boats*. Für mich ist das ein Touristenprogramm, welches ich gerne mitnehme. In Berlin habe ich mir bereits öfters das gleiche Programm gegeben. Warum also nicht auch wenigstens einmal auf der Moldau mit der Aussicht auf Prag?

Hier kann ich einfach wieder die Bilder für sich sprechen lassen. Von der Moldau aus konnte ich weitere prunkvolle Gebäude von Prag erblicken und mich dabei entspannt zurücklehnen.

Unter der Karlsbrücke war es nicht so überfüllt. Das Boot mit dem Sonnendeck ließ ausreichend Beinfreiheit zu. Neben warmen und kalten Getränken konnte man auch Snacks oder Süßspeisen bestellen. Ich beließ es bei einem Aperol Spritz, da ich mir den Hunger für das Abendessen bewahren wollte.

Das schöne Wetter musste ich einfach ausnutzen, um während der Bootstour noch ein paar Sonnenstrahlen einzufangen. Für die Tour mit dem Boot hatte ich den richtigen Tag gewählt, denn ich konnte die gesamte Zeit auf dem Sonnendeck verbringen. Bereits am nächsten Tag war das Wetter weniger schön, was sich zum Glück aber am darauffolgenden schon wieder änderte.

Zwei Stunden schipperte ich über die Moldau und war anschließend froh, mich für diese Touristenattraktion entschieden zu haben.

Castle Prague

Zlatá ulička – Das Goldene Gässchen ist ein Gässchen an der Innenmauer der Prager Burg und ein Touristenmagnet von Prag. Das Goldene Gässchen befindet sich zwischen der nördlichen Burgmauer und dem Burggrafenpalast und ist durch zwei Türme begrenzt, den Weißen Turm im Westen und die Daliborka im Osten. Hinter den elf kleinen Häusern der Gasse befindet sich der Wehrgang. Die Häuschen stammen aus dem 16. Jahrhundert und wurden als Unterkünfte für die Burgwachen Kaiser Rudolfs II., die sogenannten roten Schützen, gebaut. Später zogen vor allem Goldschmiede in die Hütten ein, wovon die Gasse wahrscheinlich ihren Namen erhielt. Im 19. Jahrhundert war das Goldene Gässchen sehr heruntergekommen; es siedelten sich vorwiegend ärmere Leute dort an. Zwischen 1916 und 1917 lebte hier der Schriftsteller Franz Kafka und arbeitete im Haus Nr. 22 an seinen Werken. Nach dem Zweiten Weltkrieg kaufte die Präsidentschaftskanzlei die Häuser und ließ sie vom Architekten Pavel Janák renovieren. Seither ist die Gasse unbewohnt. (Textquelle: Wikipedia*)

Kleiner darf man hier wirklich nicht sein. Dachte ich, dass mein neues Wohnzimmer schon recht mini ist, konnte ich nun sehen, dass es sogar Häuser in der Größe meiner Stube gibt. Wir sind mittlerweile zu verwöhnt und regen uns über Kleinigkeiten auf. Dabei vergessen oder übersehen wir, wie puristisch die Menschheit damals gelebt hat.

In der Tschechischen Republik gibt es 43 Filialen von MANUFAKTURA. Eine Miniturausgabe der MANUFAKTURA-Geschäfte befindet sich ebenfalls im Goldenen Gässchen. Ich möchte die original tschechische Kosmetik gerne kennen lernen und so tauschte Bares von mir gegen ein Produkt von MANUFAKTURA.

Die begehbaren Mini-Häuser sind in ihren bunten Farben hübsch anzusehen und ab 17 Uhr hat man kostenlosen Zugang. Ansonsten erachte ich den Eintrittspreis von ca. 10,- € als wenig angemessen, nur um durch ein buntes, überfülltes Mini-Gässchen zu gehen.

Die Daliborka ist ein gotischer Befestigungsturm der Prager Burg, der als Hungerturm genutzt wurde. Er ist nach dem ersten Insassen, Dalibor von Kozojedy, benannt. Der Rundturm befindet sich am nordöstlichen Eck der Burg und schließt an das berühmte Goldene Gässchen an. Im Kellergeschoss befinden sich vier Gefängniszellen mit einem Verlies darunter. Als Gefängnis diente die Daliborka bis zum Jahr 1781. (Textquelle: Wikipedia*)

Gruselig, oder? Ich muss gestehen, dass es mir nicht so einerlei war, das Verlies der Daliborka zu erkunden. Da ich über eine ausgeprägte Empathie verfüge, konnte ich die Schmerzen der damaligen Häftlinge nachempfinden. Ich hielt mich nur kurz in dem Kellergeschoss auf, denn gelegentlich kehren solche Bilder in meinen Träumen wieder zu mir.

Die Prager Burg bildet das größte geschlossene Burgareal der Welt und liegt auf dem Hradschin in der tschechischen Hauptstadt Prag. Inmitten der Burganlage befindet sich der Veitsdom. (Textquelle: Wikipedia*) Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was ein Hradschin ist, oder? Ganz ehrlich musste auch ich wieder danach googeln, um zu erfahren, dass es eine Katastralgemeinde der tschechischen Hauptstadt ist. Die westlich der Prager Burg gelegene Burgstadt war bis 1784 eine der vier Prager Städte.

Der Veitsdom ist das größte Kirchengebäude Tschechiens. Als ich davor stand, fühlte ich mich wirklich erschlagen und leicht überfordert. Der Dom ist gigantisch und überwältigend. Gegenüber den anderen Gebäuden auf der Burg strahlt die Kathedrale eine richtige Dominanz aus.

In Bildern lässt es sich kaum wiedergeben und die Fotos werden dem Veitsdom nicht gerecht. Von innen wirkt er nicht ganz so exorbitant wie von außen und ich war wenig überrascht, denn zu sehr gleicht das Zentrum den Räumen von anderen Kathedralen.

Rund um das gesamte Gelände der Burg erlebt man die auch von der restlichen Stadt gewünschte Sauberkeit. Die Prager Burg ist nicht umsonst ein Besuchermagnet und auch ich habe den Tag auf dem Burggelände sehr genossen. Warum das Tor mit einem “S” versehen wurde, konnte ich bisher nicht in Erfahrungen bringen. Vielleicht erfahre ich es in den Kommentaren eurerseits. Ansonsten steht das “S” eben für Sabrina – Königin Sabrina. Klingt doch gut, oder???

Mahlzeit(en)

Das schöne am Urlaub ist unter anderem, dass man nicht selber kochen muss. Niederlassen, bestellen, essen, fertig. Natürlich spielt das Ambiente dabei eine große Rolle. Klar hätte ich mich auch auf Insidertipps ausruhen können, doch entscheide ich mich lieber spontan für ein Lokal. Prag bietet eine Vielzahl an Restaurants und die Preise liegen absolut im ermesslichen Rahmen. Das Alla Stella Nera gefiel mir auf Anhieb sehr gut und so nahm ich im Gewölbekeller meinen Platz ein. Die Bedienung fragte immer mal wieder, ob alles in Ordnung ist, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Auf den nach meiner Bezahlung versprochenen Likör warte ich allerdings heute noch. Im Gegensatz zu den anderen von mir besuchten Lokalen war das Alla Stella Nera doch recht teuer.

Selbstverständlich bevorzugte ich für meinen Aufenthalt in Prag auch wenigstens einmal die original tschechische Küche. Die laute Musik zur Strasse hin machte mich auf das Restaurant U Balouna aufmerksam. Das Essen war sehr lecker und die Bedienung freundlich und aufmerksam. Im Gegensatz zu dem vorherigen Restaurant war es im U Balouna nicht ganz so urig und gemütlich. Allerdings waren hier die Portionen der lokalen Küche deutlich größer und wesentlich günstiger.

Von dem Lokal auf den Treppenstufen weiß ich leider den Namen nicht mehr, doch ist es unverfehlbar, wenn man von der Karlsbrücke hoch zur Prager Burg läuft. Wegen der herrlichen Kulisse war es mein Favorit unter den Restaurants. Letztendlich habe ich dort nur einen Cappuccino und einen Snack vertilgt, da ich es zeitlich nie so abgepasst hatte, am Abend dort zu sein. Meine Toastecken mit Tomaten und Mozzarella waren köstlich und vor allem mehr als genug für einen Imbiss zwischendurch. Die Bedienung war leider zu sehr in ihr Smartphone vertieft.

Stadion Letná / Stadion Eden

Schon immer, wenn ich eine Stadt besuche, in der ich vorher noch nie war, ist es mir wichtig, das Stadion der jeweiligen Heimmannschaft zu sehen. Prag verfügt über zwei Stadien und natürlich habe ich beide Arenen aufgesucht. Leider war ein Blick nach innen nicht möglich.

In der Generali Arena, einst Stadion Letná , werden die Heimspiele von Sparta Praha und der tschechischen Nationalmannschaft ausgetragen. Am 24. März 2007 spielte erstmals die deutsche Nationalmannschaft im Rahmen der EM-Qualifikation gegen die tschechische Elf in der Generali Arena (2007 noch AXA Arena) und gewann das Spiel mit 2:1.

Der Verein Sparta Prag wurde wie mein Lieblingsverein VfB Stuttgart im Jahre 1893 gegründet, was hier auch bildlich festgehalten wurde. Ansonsten könnte ich euch noch ganz viel über den Verein schreiben, das wäre dann aber auch nur von Google abgeschaut und viele interessieren sich gar nicht wirklich so sehr für Fußball.

Ich fand es schön, das Stadion Letná mal gesehen zu haben. Einen Wow-Effekt hat es allerdings nicht. Außerdem war es sehr schade, dass es nicht mal einen Blick in das Zentrum der Arena zuließ.

Slavia Prag, das traditionell im Stadtteil Letná in unmittelbarer Nähe zu seinem größten Rivalen Sparta Prag spielte, musste 1948 auf Geheiß der kommunistischen Machthaber das eigene Stadion verlassen und zog in den Stadtteil Vršovice um, wo im so genannten Eden ein neues Stadion entstand. Dabei wurde die Holztribüne aus dem Letná abgetragen und im Eden wiederaufgebaut. Diese Textquelle und noch weitere Daten und Fakten habe ich von Wikipedia*.

Stadion Eden heißt seit 2012 Eden Aréna. Das klingt ja fast romantisch. Das Stadion von Slavia Prag gefällt mir von außen betrachtet sogar noch ein wenig besser, als das des größten Rivalen. Allerdings wird es auch noch mehr abgeschottet und auch hier bekam ich keinen Einblick ins Stadioninnere.

Moritzburg bei Dresden

Wer kennt das Märchen “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” nicht? Nach meinem Urlaub wieder zurück in Deutschland besuchte ich auf dem Heimweg noch das Barockschloss Moritzburg. Die Idee, dort einen Zwischenstopp einzulegen, kam mir am Vorabend ganz spontan.

Jetzt könnte ich euch mit den aus Google gezogenen Daten und Fakten, sowie der Errichtung und die Geschichte zu dem Jagdschloss zu bombardieren, oder ich lass es und ihr erfasst einfach die Bilder.

Bereits mehrfach diente das Schloss als Kulisse für Märchenfilme, wie “Sechse kommen durch die Welt” oder eine 1989 veröffentlichte Aschenputtel-Verfilmung. Unter anderem war es eine Kulisse für die Liebeskomödie “Eine Prinzessin zum Verlieben”. Für mich jedoch bleibt es immer das Märchenschloss in “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”.

Auch von innen lässt sich das Barockschloss Moritzburg gegen ein Eintrittsgeld besichtigen. Außer dem Tanzsaal spiegelt es aber nichts aus dem Film zurück, also vergnügte ich mich damit, die Außenanlage zu erkunden.

Mach ich’s, mach ich’s nicht… mach ich’s, mach ich’s nicht…. Da ist sie, die Treppe, wo Aschenbrödel einst überlegte, ob sie dem Ball des Königs beiwohnen sollte….

… die Treppe, auf der Aschenbrödel ihren Schuh verlor.

“Der Schuh ist selbst einer Puppe zu klein” hieß es in dem Märchen. Hier ist er groß genug nachgebildet, dass auch wirklich jede Frau mal hineinschlüpfen kann.

Ich liebe dieses Märchen einfach. An Weihnachten schaue ich es nicht mehr ganz so oft, wie vor ein paar Jahren noch, doch einmal pro Jahr gucken ist Pflicht.

Das Wetter hatte ich auch während meines Ausflugs zum Schloss Moritzburg auf meiner Seite und so konnte ich ganz gemütlich und ohne Zeitdruck durch die Parkanlage spazieren.

Mein spontaner Ausflug zum Barockschloss Moritzburg war wahrhaftig der krönende Abschluss meines diesjährigen Herbsturlaubs.

Schön war’s

Prag ist definitiv eine Reise wert. Die prunkvollen Gebäude haben mich sehr fasziniert und die Spaziergänge entlang der Moldau holten mich ein wenig aus dem Alltag raus. Ich hatte wirklich ein paar wunderschöne Urlaubstage und konnte endlich mal ein wenig abschalten und vor allem neue Energie tanken. Prag ist sehr schön, aber Amsterdam* konnte mich irgendwie noch mehr verzaubern.

*Link führt zur Partner-Website

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen