Milan Meder: “I hate you sweetheart”

“Wer mit dem Feuer spielen will, muss wissen, wo das Wasser steht.” -Oliver Tietze-

Milan Meder: “I hate you sweetheart”

Titel: „I hate you sweetheart“
Autor: Milan Meder
Verlag: Books on Demand (erschienen: 17. August 2017)
Paperback: 28 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7448-8873-8
Preis: 3,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Macho versus Genie. Feuer gegen Wasser. Die Auseinandersetzungen und Machtkämpfe sind dramatisch. Ein größerer Gegensatz zwischen Mann und Frau ist nicht denkbar. Das sind die Gedanken von Johanna und Johannes. So denken auch ihre Freunde. Dann kommt die große Wendung. Johannes versucht Johannas Herz zu erobern. Johanna sträubt sich. Einen größeren und arroganteren Kotzbrocken gibt es für sie nicht. Johannes ist bis zu einem gewissen Punkt hartnäckig. Er will sein Ziel erreichen. Johanna denkt nicht im Traum daran. In Johannes verändert sich etwas. Zufrieden mit jeder leichten Beute, beginnt er jetzt mit einem geduldigeren Kampf. Leider wird die Sache damit schlimmer…. wird er am Ende sein Ziel erreichen?

AutorMilan Meder ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie und Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche der MEDIAN Klinik in Bad Gottleuba. Unter seiner Leitung erhalten Kinder und Jugendliche, die unter chronischen oder seelischen Erkrankungen leiden, die erforderliche stationäre Rehabilitation. Dabei unterscheiden sich Tagesablauf und Therapien von denen einer „normalen“ Rehabilitationsklinik. „Sport, Spiel, Schule und Therapie“ lautet die Devise, unter der Milan Meder und sein Team die Kinder und Jugendlichen unter ihre Fittiche nehmen. Natürlich ist im Umgang mit den jungen Patienten in besonderer Weise psychologisches Gespür gefragt.

Ich habe gelesen: Ja, was soll ich schreiben über ein Buch, was nur 28 Seiten beinhaltet? Wahrscheinlich erfordert die Rezension mehr Wörter, als im Buch stehen. Gut, ich habe nicht nachgezählt, vielleicht kommen wir in der Liebesgeschichte zwischen Johanna und Johannes auch auf 253 Wörter. Ich könnte jetzt schreiben, dass ich noch nie so schnell mit einem Buch durch war, aber das wäre wohl purer Sarkasmus.

Die Geschichte zwischen den beiden Studenten Johanna und Johannes beginnt in einer Mensa in Freiburg und ich musste wahrhaftig leicht schmunzeln. Mein ehemaliger Kollege erzählte mir mal, dass er in seinen jüngeren Jahren Freiburg gerne besuchte, weil die Studentinnen sehr zugänglich waren.

Auf jeden Fall treffen Johanna und Johannes zum ersten Mal in dieser Mensa in Freiburg aufeinander. Johanna und Johannes – natürlich wählt man den Partner nicht nach seinem Namen aus, aber solche Zufälle können durchaus passieren. Von meiner Freundin Michaela der Mann heißt Michael. Das ist schon lustig, aber in einem Buch handelt es sich um fiktive Personen und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Johanna empfindet Johannes gegenüber sofort Abneigung und auch er ist nicht gleich unbedingt angetan von ihr. Nach 7 Jahren merken jedoch beide, obwohl sie bereits anderweitig liiert sind, dass sie noch oft aneinander denken und nach einer Begegnung lösen sie ihre jeweiligen Verhältnisse. Sofort ist das Thema Heirat zugegen und dass Johanna nun schwanger ist, weiß Johannes nach dem ersten Beischlaf. Mehr gibt es gar nicht zu schreiben, denn mehr passiert einfach auch nicht.

Hinzu kommt eine interessante Wortwahl wie zum Beispiel Arrogantling oder Mobber. Was hat sich der Schreiberling wohl dabei gedacht? Ganz ehrlich: Wenn ich einen Strandurlaub antrete, kaufe ich mir gelegentlich die eine oder andere leichte Lektüre. Dabei greife ich gerne auf die “Cora”-Romane zurück. Erstens erfordert es nicht viel Mitdenken, denn am Strand möchte ich ausgiebig entspannen und zweitens bin ich nicht traurig, diese Heftchen am Urlaubsort zurückzulassen. Ein Buch hingegen würde ich definitiv mit nach Hause nehmen. Worauf ich aber eigentlich hinaus möchte: ein “Cora”-Roman beinhaltet mehr Seiten als “I hate you sweetheart” und ist sogar noch etwas günstiger. Zudem ist die Liebe und auch die Erotik spürbar. Dem ist in meinem Rezi-Exemplar nicht so.

Fazit: Ich kann dem Buch, oder eher Büchlein, hm vielleicht doch gar Heftchen nichts abgewinnen. Ich weiß auch nicht wirklich, was der Autor uns mit der Story mitteilen möchte. What’s the message? Wenn ich detailliert beschreiben würde, wie ich bei unserem Bäcker meine Bestellung aufgebe, ist die Spannung gleichermaßen gegeben. Sorry, aber geht gar nicht. Der Autor hat, wenn ich richtig gesehen habe, zwei weitere “Werke” veröffentlicht. Wäre ihm zu wünschen, dass ihm Diese besser gelungen sind.


Rezensionen gemäß Rezi-Kodex

“I hate you sweetheart” von Milan Meder wurde mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

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