Michael Robotham: “Sag, es tut dir leid”

Zwei vermisste Mädchen, zwei brutale Morde, ein grausames Geheimnis

Michael Robotham: “Sag, Es tut dir leid”

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Titel: Sag, es tut mir leid
Autor: Michael Robotham
Verlag: Goldmann Verlag (16. September 2013)
Taschenbuch: 480 Seiten
Genre: Psychothriller
ISBN: 978-3-442-48193-4
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange Jahre als Journalist für große Tageszeitungen und Magazine in London und Sydney tätig, bevor er sich ganz seiner eigenen Laufbahn als Schriftsteller widmete. Mit seinen Romanen sorgte er international für Furore und wurde mit mehreren Preisen geehrt. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.

Klappentext:
Als Piper Hadley und ihre Freundin Tash McBain spurlos aus dem kleinen Ort Bingam bei Oxford verschwinden, erschüttert es das ganze Land. Trotz aller Bemühungen können sie nie gefunden werden. Isoliert von der Außenwelt werden sie von ihrem Entführer gefangen gehalten, bis Tash nach drei Jahren die Flucht gelingt. Kurz darauf entdeckt man ein brutal ermordetes Ehepaar in seinem Haus in Oxford. Der Psychologe Joe O’Loughlin, der einen Verdächtigen befragen soll, vermutet, dass dieses Verbrechen mit der Entführung der beiden Mädchen in Zusammenhang steht. Währenddessen hofft Piper verzweifelt auf Rettung durch ihre Freundin. Doch mit jeder Stunde, die sie ausbleibt, wächst ihre Angst. Denn der Mann, der sie in seiner Gewalt hat, ist in seinem Wahn zu allem fähig.

Ich habe gelesen:
Binnen drei Tagen war ich mit diesem Buch durch, denn ich konnte es einfach nicht mehr weglegen. Das Buch wird einmal aus der Sicht der vor 3 Jahren entführten
Piper Hadley geschrieben (kursive Schrift) und einmal aus der Sicht des Psychologen Joe O’Loughlin (recte Schrift). Dies ist nicht der erste Thriller von Michael Robotham, worin Joe einer der Protagonisten ist und dennoch fehlt dem Leser hier nicht die Vorgeschichte. Durch den Kurzbesuch seiner Tochter Charlie und den Telefonaten mit seiner Noch-Ehefrau Juliane bekommt man auch einen Einblick in seine persönlichen Verhältnisse. Aber warum wird ein Psychologe bei einer Mordermittlung benötigt? Ganz einfach: Dieser sieht den Fall und vor allem die Verdächtigen aus einer anderen Sicht als die Polizei. Seine Denkweise ist anders. So ist klar, dass er auch wegen eines Doppelmords hinzugerufen wird. Erst kurz davor sieht er durch das Zugfenster, wie eine Leiche aus einem gefrorenem Gewässer gezogen wird. Hier wird nicht nur Joe, sondern auch dem Leser relativ schnell klar, dass es sich um die zusammen mit Piper entführte Tash McBain handelt, die kurz vorher ihrem Entführer entfliehen konnte. Aus Piper ihrer Sicht erfahren wir, was in den drei Jahren seit ihrer Entführung alles so passiert ist. Natürlich finde ich Joe seine Sicht besser, denn mich interessieren in erster Linie die Ermittlungen, oder besser gesagt, wer George ist. Das Buch ist spannend ab der ersten bis zur letzten Seite. Zwei Verdächtige hatte ich im Augenschein, zweimal lag ich falsch und bis zum Schluss weiß man nicht, wer George wirklich ist. Ich konnte mich richtig im Buch wiederfinden, war sehr angespannt, weil die Neugier mich übermahnte und konnte meiner Phantasie z.B. über Schauplätze oder auch Stimmfarben freien Lauf lassen.

Fazit:
Als ich das Buch gestern Abend durch hatte, überkam mich das Bedürfnis, gleich noch so einen guten Psychothriller zu lesen. Das Buch hat mich in jeder Hinsicht überzeugt und ich empfehle es gerne weiter.

2 Gedanken zu „Michael Robotham: “Sag, es tut dir leid”

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