Marlene Klaus: “Gloria und die Liebenden von Verona”

EIN VIKTORIANISCHER KRIMI

Dank Blogg dein Buch bekam ich die Gelegenheit folgendes Buch zu lesen:

Marlene Klaus: “Gloria und die Liebenden von Verona”

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Titel: Gloria und die Liebenden von Verona
Autor: Marlene Klaus
Verlag: Dryas Verlag
Genre: Krimi
Taschenbuch: 220 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-940855-58-9
Preis: 10,95 €
Bestellbar: hier

Autorin:
Marlene Klaus ist ausgebildete Buchhändlerin. Bevor sie sich als Autorin selbständig machte, jobbte sie als Taxifahrerin, Kellnerin, Postbotin und Bibliothekarin. Mehr zur Autorin unter klaus.dryas.de.

Klappentext:
Nach dem plötzlichen Tod ihres Geliebten begibt sich Gloria auf Reisen. Doch bevor sie Verona, ihre erste Station, erreicht, wird ihre Kutsche von einer in Tränen aufgelösten Italienerin gestoppt. Sie berichtet von einem Duell und einem Toten und bittet um Hilfe. Aber nicht nur der Tod des einen Duellanten wirft Fragen auf, der andere ist außerdem spurlos verschwunden.
Gloria geht der Sache nach und erhält unerwartete und unwillkommene Hilfe von einem Landsmann, Alexander Lyndon. Obwohl der wenig sympathisch auftretende Lord sie von ihrer Suche abbringen möchte, erweist er sich schließlich doch noch als nützlich – was Glorias Meinung über ihn ändert, aber nur ein bisschen …

Ich habe gelesen:
Schon die Aufmachung des Buches kommt sehr nostalgisch rüber und auch die Charaktere sind sehr altbacken. Das gibt aber der Story das gewisse Flair und würde sie in der heutigen Zeit spielen, wäre sie weniger interessant:
Die Engländerin Gloria reist zusammen mit ihrer Großtante Josephine durch Europa. Eine ganze Strecke ihrer Reise legten sich mit dem Zug zurück, doch für die Tour durch Italien entschieden sie sich für eine Kutsche. Schon während der Fahrt in der Kutsche kann der Leser durch Gloria ihrer Gedanken erkennen, dass sie eine emanzipierte Frau (untypisch für diese Epoche) ist. Als sie kurz vor ihrem nächsten Ziel Verona sind, wird die Kutsche angehalten von der jungen tränenüberströmten Italienerin Francesca. Ihr Verlobter Giulio lieferte sich ein Duell mit seinem Kumpel, welcher tot aufgefunden wird. Doch von Giulio ist weit und breit nichts zu sehen. Was ist passiert? Hat Giulio seinen Kumpel erschossen? Wenn ja, warum? Gloria weiß anfangs gar nicht, wie sie der jungen Italienerin helfen kann, doch hat sie auf ähnliche Weise einen geliebten Menschen verloren und so fühlt sie sich geradezu dazu verpflichtet, Francesca zu unterstützen. Lord Lyndon, der sich ebenfalls auf einer Reise befindet, kommt unerwartet zur Hilfe, was Gloria anfangs unbehaglich ist, das Lord Lyndon in ihren Augen ein Macho ist. In ihren Augen hat er Frauen gegenüber Vorurteile. Doch schnell stellt sich heraus, dass er sie in alles, was mit dem Fall zu tun hat, mit einbezieht. Die Ermittlungen stehen nun an erster Stelle und wo für die Polizei Giulio ganz klar der Täter ist, haben sowohl Gloria als auch der Lord gewisse Zweifel, was sie noch öfters an den Schauplatz des Duells zurückführt. Auch Befragungen an Freunde und Familie nehmen die Beiden in den Angriff. Großtante Josephine versteht, warum ihre Großnichte das auf sich nimmt, ist aber anfangs noch skeptisch. Außerdem waren gemeinsame Ausflüge geplant, welche nun in den Hintergrund rücken. Doch ist Josephine auch an der Aufklärung interessiert und so lässt sie Gloria gewähren, wohlwissend in den guten Händen eines Mannes. Schließlich schickt es sich nicht für eine Lady, alleine solche Wege auf sich zu nehmen. Nach und nach fügen sich auch alle Puzzle zusammen, doch wer nun der Mörder war, da tappte auch ich bis fast zum Schluss im Dunkeln.
Auch zwischen Gloria und dem Lord entwickelt sich eine Sympathie und das schreit nach einer Fortsetzung – ich würde auch Diese lesen.

Fazit:
Mit 220 Seiten ist der Krimi ein kurzweiliges Lesevergnügen. So war ich rasch mit dem Roman durch. Ich selbst war bereits zweimal in Italien und konnte mir sowohl die Landschaft als auch die Menschen sehr gut vorstellen. Die Story ist nun kein spektakulärer Thriller, aber liest sich trotzdem spannend vom Anfang bis zum Ende.

4 Gedanken zu „Marlene Klaus: “Gloria und die Liebenden von Verona”

  1. Marlene Klaus

    Herzlichen Dank für diese erfrischende Rückmeldung zu meinem Roman “Gloria und die Liebenden von Verona”, liebe Sabrina.
    Da Sie auch gerne die Fortsetzung lesen würden, sei Ihnen an dieser Stelle verraten: Gloria findet sich im nächsten Band in Alexandria, Ägypten wieder. Und natürlich sind Tante Jo sowie Lord Lyndon ebenfalls mit von der Partie.

    Herzliche Grüße
    Marlene Klaus

    Antworten
  2. BeautyPeaches

    Hallo Marlene,

    das klingt sehr vielversprechend. Auch in Ägypten war ich bereits und ich lese gerne Romane, die in den Ländern spielen, die ich selbst schon bereist habe. Ich bin gespannt, ob sich was zwischen den beiden anbahnt.

    Liebe Grüße und einen schönen Pfingst-Montag,
    Sabrina

    Antworten
  3. Marlene Klaus

    Wahrscheinlich werden Sie nicht viel von dem Ägypten, wie Sie es kennen, im nächsten Roman wiederfinden, Sabrina.
    Ich selbst war leider noch nicht in Ägypten – auch zur Recherche für Gloria 2 nicht, das war nicht nötig. Dennoch würde ich gerne einmal hinreisen und all die Wunder dieses Landes sehen.
    Nun ja, vielleicht einmal irgendwann …
    Herzliche Grüße
    Marlene

    Antworten
  4. BeautyPeaches

    Hallo Marlene, das dachte ich mir schon, dass es ein anderes Ägypten sein wird, als wir es heute kennen. Außerdem habe ich ja nur einen kleinen Teil von dem Land kennengelernt. Trotzdem ist es immer schön, sich beim Lesen in der Landschaft wiederzufinden.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Sabrina

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