Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord

Über den 4 Teil der Flavia de Luce-Reihe durfte ich bereits hier berichten. Nun habe ich auch das 5. Band der jugen Detektivin gelesen.

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Titel: Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord
Autor: Alan Bradley
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag:  Penhaligon Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7645-3099-0
Preis: 19,99 €
Bestellen: hier

Autor:
Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker, die schließlich in der Position des Direktors für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon gipfelte, hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« ist sein erster Roman und der in England, USA und Kanada bereits viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.

Klappentext:
Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht – die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Licht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop’s Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist hinter einer grotesken Gasmaske entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, und wieso hat er die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?

Ich habe gelesen:
Am Anfang bin ich auch hier wieder sehr schwer rein gekommen, obwohl auch im
5. Band der Wortwitz nicht zu kurz kommt. Aber es ist eben “very british” und kommt sehr trocken rüber. Abgesehen von den Personen des letzten Bands sind dieses Mal noch einige Dorfbewohner von Bishop’s Lacey Mitwirkende in diesem Buch. Flavia ist, nachdem sie die Leiche gefunden hat, wieder voll in ihrem Element, steckt ihre Nase überall rein und versucht natürlich den Mordfall zu lösen, sehr zum Missfallen von Inspektor Hewitt. Und dabei konnte Flavia sogar noch Dinge in Erfahrung bringen, die sie bisher selbst nicht wusste. Der Umgang mit ihren Familienmitgliedern ist in diesem Buch wärmer und freundlicher, was vielleicht auch daran liegt, dass das Anwesen verkauft werden soll und keiner weiß, wie er mit umgehen soll. Dennoch sind auch hier wieder alle zu sehr mit sich selbst beschäftigt und Flavia hat freie Bahn, um in aller Ruhe rum zu schnüffeln. Ich fand es ab dem Mordfall sehr interessant. Schnell konnte man vergessen, dass Flavia noch ein Kind ist. Miss Marple hat eine Erbin. Eine weitere neue Person ist Adam Sowerby. Er macht die Geschichte zudem noch interessanter, weil man anfangs noch gar nicht zuordnen kann, was hinter dieser Figur steckt. Ist er der, für den er sich ausgibt? Bis zum Schluss konnte man nur raten, wer hinter dem Mord steckt.
Auch das Cover ist gut gewählt. In einem dunklen Blau gehalten mit Flavia im Mittelpunkt gefällt es mir noch besser, als das vom letzten Band und trifft haargenau die Geschichte. Obwohl es mir im Buchladen nicht ins Auge stechen würde, weil es eher einem Jugendbuch ähnelt, ist es das passende Design für diese Geschichte.

Fazit:
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in dieses Buch rein zu finden, konnte mich der Autor mit seiner Mischung aus Jugendkrimi und englischem Humor doch für dieses Buch begeistern und es gefällt mir sogar noch besser als Band 4.

2 Gedanken zu „Flavia de Luce 5 – Schlussakkord für einen Mord

  1. gelöschter User

    Hallo Pfirsich 🙂 !
    Wow … deine Buchrezension ist wirklich Klasse.Supertoll geschrieben :yes: !

    ( Entschuldige … ich hatte letzte Woche keine Zeit zu kommentieren. Meha culpa… )

    Ganz liebe Grüße
    Andrea :wave:

    Antworten
  2. BeautyPeaches

    Hallo du Gute,

    Dankeschön 🙂 *rotwerd*

    Ja, habe schon gesehen, dass du viel unterwegs warst. Ich war auch mal schnöfen und habe deine vielen tollen Bilder angeschaut.

    Dir auch gaaaanz liebe Grüße, dein Pfirsich.

    Antworten

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