Alan Bradley: “Flavia De Luce”

Vorhang auf für eine Leiche

Über  bloggdeinbuch hatte ich erneut die Möglichkeit, einen neuen Schmöker kennen zu lernen.

Titel: “Flavia de Luce – Vorhang auf für eine Leiche”
Autor: Alan Bradley
Verlag: Penhaligon-Verlag
Hardcover: 313 Seiten
Preis: 19,99 Euro
erhältlich: Hier

Die Flavia de Luce Reihe besteht bisher aus folgenden Büchern:
Mord im Gurkenbeet
Mord ist kein Kinderspiel
Halunken, Tod und Teufel
Vorhang auf für eine Leiche

Inhalt: Flavia de Luce und ihre Familie stehen kurz vor dem finanziellen Ruin. Da taucht plötzlich eine unverhoffte Geldquelle auf: Eine Filmcrew aus London will ihren Familiensitz für Dreharbeiten nutzen. Vom Glamour angelockt, strömen zahlreiche Schaulustige nach Buckshaw. Sie alle wollen den Star des Ensembles, die berühmte Diva Phillys Wyvern, hautnah erleben! Doch dann nehmen die Ereignisse eine schreckliche Wendung: Eine Leiche wird gefunden – erdrosselt mit einem Filmstreifen. Da Buckshaw durch einen tosenden Schneesturm von der Außenwelt abgeschnitten ist, weiß die findige Hobbydetektivin Flavia de Luce, dass sich der Täter noch immer unter den Gästen befinden muss. Unverzüglich beginnt sie mit ihren Ermittlungen – und gerät dabei bald selbst ins Visier des skrupellosen Mörders…

Rezension: Flavia ist 11 Jahre und kennt sich für ihr Alter schon erstaunlich gut mit Chemikalien, besonders mit Gift aus. Fast jede freie Minute verbringt sie in ihrem Labor. Auch bestehen ihren ihre Weihnachtswünsche ausschließlich aus Laborsachen. Durch ihre 2 älteren Schwestern, die nicht wirklich freundlich zu ihr sind, ist sie verunsichert, was die Echtheit des Weihnachtsmannes betrifft. Deswegen ist sie damit beschäftigt, in ihrem Labor etwas zu finden bzw. herzustellen, um den Weihnachtsmann zu entlarven. Nun bleibt ihr dafür nicht viel Zeit. Denn ihr sehr verschlossener Vater hat aus Geldmangel das alte Familienanwesen in Buckshaw über Weihnachten an eine Filmcrew vermietet. Ganz Bishops Lacey wird von der Prominenz angelockt. Und weihnachtliche Stimmung kommt nun nicht mehr auf in einem Haus voll mit Schauspieler, Techniker, Bühnendekorateure, Statisten, Assistenten, dem Regisseur und den ganzen Schaulustigen. Als der Mord sehr beiläufig geschieht, ist das Haus voll mit Menschen, die zu einer kleinen Darbietung der Berühmtheit Phyllis Wyvern gekommen waren und wegen einem furchtbaren Schneesturm  unmöglich nach Hause konnten. Nun gibt es viele Verdächtige. Wer hat ein Motiv?

Fazit: Wie bereits oben schon geschrieben, gibt es mehrere Teile der Flavia de Luce-Reihe. Ich selber kannte bisher keines davon. Das Buch ist aus der Sicht der Hauptdarstellerin, Flavia de Luce, geschrieben, die Jüngste der Familie. Flavia selber ist sehr neugierig, was manchmal schon sehr nervend rüber kommt. Nicht nur den Schauspielern weicht sie nicht von der Seite, sondern kann man den Kommissar sehr gut verstehen, dass auch er etwas genervt von dem Mädchen ist. Dennoch hat sie ein erstaunlich gutes Wissen in Chemie. Dieses ist nun bereits ihr 4. Mordfall und sie geht auch da sehr routiniert ran. Da ich die ersten 3. Bände nicht gelesen habe, weiß ich nun nicht, ob es bereits bei ihrem 1. Mordfall auch so nebenher aufgelöst wird. Hier fand ich den Ablauf der Mordaufklärung etwas flach und auch irgendwie sehr kurz, so als ob es in dem Buch gar nicht um den Mord geht. Eher wurden andere Dinge hervorgehoben. Mörder und Motiv waren spätestens nach der Unterhaltung von Flavia mit ihrer Tante vorhersehbar. Ich hätte mir da mehr Spannung gewünscht. Detailierter hingegen wurden die Charaktere, die Bewohner von Bishops Lacey und Buckshaw beschrieben, natürlich auch hier aus der Sicht von Flavia. Es hat sich sehr einfach lesen lassen. Auch bei diesem Buch war ich sehr schnell fertig. Es ist auch nicht schlecht geschrieben, aber ich würde es eher unter der Kategorie Kinder- und Jugendkrimi stellen. Ich denke mal, meinem Kind ( 12 Jahre ) würde es eher zusagen. Teilweise war es so detailiert, dass man die Kälte im Buch selber gespürt hat.

Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen

Danke an Blogg dein Buch und den Penhaligon Verlag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich weise darauf hin, dass durch die Nutzung der Kommentar-Funktion personenbezogene Daten, wie der angegebene Name und gegebenenfalls der Name des Blogs, öffentlich gemacht werden. Andere Daten wie zum Beispiel die IP Adresse oder auch die E-Mail-Adresse werden im System gespeichert. Es besteht ein Widerspruchsrecht.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen