Dolores Schmidinger: Ich hab sie nicht gezählt

Eine unartige Biografie
Liebe, Lust und Leidenschaft: Es bleibt nichts ausgespart.

DSCN1209

Titel: Ich hab sie nicht gezählt: Eine unartige Biografie
Autor: Dolores Schmidinger
Verlag: Kremayr-Scheriau Verlag
Seiten: 239
ISBN: 978-3-218-00845-7
Bestellen: hier

Klappentext:
“Wenn die Dolly mit achtzig keine Liebhaber mehr hat, dann wird sie welche erfinden, damit es was zum Erzählen gibt”, meinte einmal Andrea Händler über ihre Freundin Dolores Schmidinger. Doch die Sorge ist verfrüht, es gibt einstweilen noch genug zu erzählen, Erotisches, Frivoles und Unartiges aus dem Leben der Dolly S. “Die Schmidinger” ist Meisterin darin, Pointen zu setzen, zu erstaunen, zu überraschen – und manchmal auch ein wenig zu schockieren.

Zum Buch:
Dolores Schmidinger ist Schauspielerin und Kabarettistin. In ihrem Buch beschreibt sie ihr Leben von der 1. Klasse bis ins Jahr 2011.
Ihren Schreibstil in diesem Buch finde ich persönlich sehr flach und trocken. Da konnte auch das “wienerische Deutsch” nichts aufpeppen.
Dolores Schmidinger hatte es nicht leicht in ihrem Leben, woraufhin sie immer wieder Nähe und Anerkennung sucht und jedes Mal glaubt, sich verliebt zu haben. Ich finde ihr beschriebenes Leben teilweise sehr traurig. Und obwohl es in ihrem Leben zahlreiche Liebhaber, 4 Ehemänner, Mutter und einige Freundinnen gibt, klingt es so, als wäre sie von Einsamkeit umgeben. Als ich das Cover sah und den Klappentext las, hatte ich mir mehr von diesem Buch versprochen. Doch die “erotischen” Abenteuer wurden sehr monoton niedergeschrieben. Selten gibt es Bücher, die mich nicht gefangen nehmen, aber bei diesem Buch war ich einfach froh, als ich es endlich fertig gelesen hatte. Und zu Ende gelesen habe ich es auch nur deshalb, weil ich es über Blogg dein Buch erhalten habe und darüber eine Rezension verfassen möchte.
Ich finde es auch sehr schade, wie oberflächlich sie ihre Bulimie und ihren Alkohol-Konsum beschrieben hat, wo es doch ein ernstzunehmendes Thema ist.
Ich gebe diesem Buch 2 von 5 Sternen.
Positiv anzumerken wäre, dass sie zu ihren Ex-Männern auch hinterher noch ein gutes Verhältnis hatte. Denn das zeigt doch, dass sie zumindest respektvolle Beziehungen hatte. Obwohl sie katholisch erzogen wurde und in einer konservativen Zeit aufgewachsen ist, hat sie den Mut über ihr persönliches und intimes Leben zu schreiben.

Vielen Dank an den Kremayr-Scheriau Verlag für die Möglichkeit zum Lesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich weise darauf hin, dass durch die Nutzung der Kommentar-Funktion personenbezogene Daten, wie der angegebene Name und gegebenenfalls der Name des Blogs, öffentlich gemacht werden. Andere Daten wie zum Beispiel die IP Adresse oder auch die E-Mail-Adresse werden im System gespeichert. Es besteht ein Widerspruchsrecht.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen