“Death” von Melvin Burgess

Vor ca. 2 Monaten nahm ich an einer Aktion vom Carlsen Verlag und Blogg dein Buch teil und bekam danach folgendes Rezensionsexemplar zugeschickt:

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Titel: Death
Autor: Melvin Burgess
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Chicken House (21. Februar 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-551-52061-6
Preis: 14,99 €
Bestellbar: hier
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 18 Jahre

Autor:
Der Autor wurde in London geboren und ist in Surrey und Sussex aufgewachsen. Er hat als Journalist gearbeitet, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Seine Jugendbücher wurden unter anderem mit dem Guardian Fiction Award und mit der Carnegie Medal ausgezeichnet. Melvin Burgess lebt mit seiner Familie in Manchester.

Klappentext:
Death ist Kult. Jeder spricht über die neue Droge. Wer sie nimmt, hat die beste Zeit seines Lebens. Den ultimativen Höhenflug. Den absoluten Kick. Es gibt keine Grenzen, alles ist möglich – eine Woche lang. Den achten Tag erlebt man nicht. Denn Death ist tödlich.
Soll Adam die kleine Pille schlucken? Sein Bruder ist tot, bei dem Mädchen, in das er verliebt ist, hat er keine Chance und seine Zukunftsaussichten sind alles andere als rosig. Adam glaubt, dass er nichts zu verlieren hat. Und die beste Woche seines Lebens ist greifbar nah.

Ich habe gelesen:
Man merkt sehr schnell, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt – nicht nur, weil die Charaktere sich selbst ihren Teenager-Problemen stellen müssen, sondern natürlich auch an der sehr einfachen Schreibweise des Autors. Ich hatte mir das Buch gleich nach Erhalt zur Hand genommen und angefangen zu lesen, musste es dann aber zur Seite legen, weil ich für ein anderes Buch 30 Tage Zeit zum Lesen und Rezensieren hatte und als ich danach dieses Buch weitergelesen habe, fand ich sofort wieder in die Geschichte rein. So etwas gelingt mir eher selten. Die Charaktere sind sehr übersichtlich: Der in Lizzie verliebte Adam, der aus ärmeren Verhältnissen kommt, als Lizzie und deren Umgang. Auch sonst wird Adam sehr “luschig” dargestellt, ein Junge der mir selbst im Teenie-Alter nicht aufgefallen wäre. Lizzie hingegen ist selbstbewusster und stärker, obwohl sie von ihrer Cousine dennoch als “Naivchen” hingestellt wird. Als sie ein Gegenmittel für Adam besorgen möchte, zögert sie nicht, sich auf den durchgeknallten Sohn vom Drogenboss einzulassen. Dieser Sohn namens Christian nutzt diese Gelegenheit, sie in seine Gewalt zu nehmen. Auch Adam sein Bruder Jess kommt immer wieder ins Spiel. Er hat sich den Zeloten angeschlossen, um diese besagten Drogen zu produzieren und dafür lässt er seine Familie in dem Glauben, dass er tod ist. Zur Geschichte selbst: Nachdem sich der Rockstar Jimmy Earle mit der Droge Death umgebracht hat, drehen die Massen durch. Death wird kostenlos an alle verteilt. Doch was ist Death? Death wird in diesem Buch als eine Droge benannt, die man sich in Pillenform einwirft, die geilste Woche seines Lebens hat und nach dieser Woche stirbt. Hat man die geilste Woche, weil man alles nochmal auskosten möchte? Weil man tun und lassen kann, was man möchte? Oder liegt es am High-Gefühl aufgrund dieser Droge? Ich wüsste gar nicht, ob ich mich da noch entspannen könnte mit dem Wissen, dass mir nur noch eine Woche bleibt. Gibt es ein Gegenmittel? Das verrate ich euch jetzt schon: Gibt es nicht!

Fazit:
Mehr kann ich hierzu nicht verraten, denn dann bräuchtet ihr es nicht mehr lesen. Aber wenn einem nur noch eine Woche bleibt, dann weiß man das Leben wieder so richtig zu schätzen und das wird auch in diesem Buch nochmal erwähnt. Ein Jugend-“Thriller” mit überraschendem Ende, auf das ich so nie gekommen wäre, sehr lesenswert, nicht nur für Jugendliche.

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