David Mark: “Ewige Buße”

Kein Motiv, keine Schuld, keine Gnade

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Titel: Ewige Buße
Autor: David Mark
Verlag: Ullstein Buchverlage (erschienen: 10.10.2014)
Genre: Kriminalroman
Taschenbuch: 432 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-548-28658-7
Preis: 9,99 €
Bestellbar: hier

Autor:
David Mark wurde 1977 in Carlisle, England, geboren. Er lebt zusammen mit seiner Partnerin, zwei Kindern und zwei Hunden in einem abgelegenen Bauernhaus. Mark war über zehn Jahre lang als Gerichtsreporter für verschiedene Zeitungen tätig. In seiner Freizeit liest er gerne, trinkt dazu einen Whisky und geht danach zum Boxtraining.

Klappentext:
Eigentlich kann Detective Aector McAvoy die Brutalität seines Berufs ganz gut wegstecken. Er hat nur eine Achillesferse: seine Familie. Er liebt seine Frau über alles. Trotz seiner schlimmsten Fälle hilft sie ihm, an das Gute im Menschen zu glauben. Doch mit jedem Mord kommt das Böse seiner Familie näher. Jetzt versetzen drei brutale Morde seine Stadt in Angst und Schrecken. Und der Mörder fängt gerade erst an. Sein Ziel: McAvoy und dessen Familie …

Ich habe gelesen:
Anfangs dachte ich: “Boah, der Autor hält sich aber sehr an Nebensächlichkeiten auf und warum fangen Krimis oftmals damit an, dass ein Polizist beim Seelenklempner sitzt” und schwer kam ich in dieses Buch rein. Nach und nach wurde diese Story aber flüssiger und ich hatte dann auch keine Probleme mehr mit den ständig wechselnden Szenarien. Detective Aector McAvoy kommt sehr egomanisch rüber und auch der Fall, an dem er arbeitet, scheint im nicht wirklich Kopfschmerzen zu bereiten – ein aalglatter Typ. Eine seiner Kolleginnen Helen rutscht mit ihrem Wunsch nach Liebe und Familie mehr in die Ermittlungen über eine Drogenbande, als ihr lieb ist. Doch was hat die Drogenbande mit den Morden zu tun? Warum ist das Ziel des Mörders McAvoy und seine Familie? Auch am Ende des Buches erschließt sich bei mir kein Zusammenhang. Am Ende ist das Drumherum um die Drogenbande für mich eine weitere Nebensächlichkeit, weil es nicht wirklich zum Fall gehört. Oder doch? Der, der ein “Motiv” hatte, war es gar nicht, sondern einer, dem wahrscheinlich einfach ein bisschen zu langweilig war, denn bei ihm konnte ich keinen wirklichen Grund dafür erkennen. So kann ich für mich sagen, dass der Anfang recht langatmig war, ungefähr ab Seite 100 wurde es spannend, so dass ich kaum aufhören konnte zu lesen und das Ende fand ich ziemlich flach. Das hätte ich mir etwas spektakulärer gewünscht. Eine krasse Story mit Potenzial, die ausbaufähig ist.

Fazit:
Mit Sicherheit habe ich schon durchaus schlechtere Bücher gelesen, aber auch schon weitaus bessere Bücher. Es war nach einer gewissen Zeit wirklich spannend, durchtrieben und grausam, aber trotz dass der Autor alles sehr detailliert beschrieben hat, konnte ich es mir nicht bildlich vorstellen. Einem Fan von Kriminalromanen kann dieses Buch dennoch ein kleines Lese-Erlebnis bereiten.

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