Archiv des Autors: BeautyPeaches

Andreas Gruber: “Rachesommer”

Grausamkeit
verjährt
nicht…

Andreas Gruber: “Rachesommer”

Titel: „Rachesommer“
Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann (erschienen: 14. Februar 2011)
Taschenbuch: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-47382-3
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall … Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt …

Autor: Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Ich habe gelesen: Erneut setzt Andreas Gruber auf zwei Handlungsstränge, die miteinander verwoben sind. Im Auftakt der Walter Pulaski-Reihe wird dem Leser sehr schnell klar, dass sowohl die Abläufe in Wien, als auch die Fälle in Leipzig einen Zusammenhang aufweisen.

Die Wiener Anwältin Evelyn Meyers arbeitet an einem Fall, wobei ein älterer Herr verunglückte, weil eine Baustelle nicht ausreichend gekennzeichnet war. Meyers jedoch glaubt nicht an einen Unfall und als weitere Männer auf mysteriöse Weise ums Leben kommen, führen ihre Ermittlungen sie in den Norden Deutschlands.

Walter Pulaski soll einen Selbstmord in einer psychiatrischen Klinik in Leipzig bearbeiten. Er jedoch glaubt nicht an Selbstmord und als er erfährt, dass in der gleichen Einrichtung vor einigen Tagen bereits ein Suizid begangen wurde, beginnt er zu ermitteln. Der Fall soll ihm schnell entzogen werden, was ihn nicht darin hindert, der Sache im eigenen Ermessen weiterhin auf den Grund zu gehen. Über weitere Selbstmorde von Jugendlichen in anderen psychiatrischen Einrichtungen führt ihn seine Ermittlung über Göttingen bis hoch an die Nordsee, wo er letztendlich auf Evelyn Meyers trifft.

Meyers erzählt Pulaski von einer Jugendlichen, die sie mit den Todesfällen der betagten Herren in Verbindung bringt und wenn wir jetzt nochmal auf den Klappentext switchen, wissen wir noch vor dem Ende, was vor Jahren auf dem Schiff schreckliches passiert sein muss. Was könnte eine jüngere Lady mit den vermeintlichen Morden an den Herrschaften zu tun haben? Rache? Und warum begehen mehrere Jugendliche Selbstmord? Oder wurde es nur als Suizid getarnt, um sie auszuschalten, dass sie nichts mehr verraten können? Ich bin mir sicher, dass jeder Leser die Pointe noch vor dem Ende des Buches kennt, obwohl Andreas Gruber auch dieses Mal die eine oder andere Verwirrung bereithält.

Fazit: Die Spannung ist vom Anfang bis zum Ende gegeben und obwohl sich beim Lesen schon Einiges erahnen lässt, sorgt der Autor mit seinem phantastischen Schreibstil und diversen Happenings dafür, dass es wieder ein gelungener Thriller ist. Ich bin gespannt auf Racheherbst.

Elizabeth Arden Advanced Ceramide Capsules Daily Youth Restoring Serum

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Marke Elizabeth Arden.

Im letzten Jahr taten sich einige Produkttest-Portale zusammen und daraus entstand brands you love*. Ein Produkttest folgte dem nächsten und wenn ich mich auf alles beworben hätte, würden mir jetzt wahrscheinlich graue Haare wachsen, weil ich mir zu viel zugemutet hätte. Obwohl… graue Haare färbe ich ja ohnehin bereits gelegentlich weg, nur sind diese dem Alter geschuldet – meinem Alter, welches auch das eine oder andere Fältchen zum Vorschein bringt. Diesen Alterungsprozess würde ich gerne noch ein klitzekleines bisschen nach hinten verschieben. Nicht zuletzt deswegen bewarb ich mich für den Produkttest vom Advanced Ceramide Capsules Daily Youth Restoring Serum von Elizabeth Arden.

“Im Jahre 1990 revolutionierte Elizabeth Arden die Welt der Hautpflege mit den Ceramide Capsules, den ersten biotechnisch entwickelten Kapseln zur Einzeldosierung mit hautidentischen Ceramiden. Nach 25 Jahren Recherche über die tiefenwirksame Anti-Age-Kraft von Ceramiden schreiben unsere Ceramide Capsules immer noch Erfolgsgeschichte. Ihr Geheimnis: ein kraftvolles Serum, das Ihre Haut mit allem, was sie für ein junges, strahlendes Aussehen braucht, versorgt. Rein. Kraftvoll. Präzise. Jede Ceramide Capsule verwöhnt Ihre Haut mir einer konzentrierten Mischung aus hautidentischen Ceramiden und kraftvollen Anti-Aging-Wirkstoffen.” (Textquelle: Elizabeth Arden Deutschland*)

Nun könnte ich euch mit weiteren Herstellerinformationen oder den Inhaltsstoffen bombardieren. Letztendlich wäre es doch nur kopiert. Also könnt ihr euch über jegliche Angaben direkt auf der Seite dieser Marke belesen >>Klick*!!! 

Elizabeth Arden
Advanced Ceramide Capsules
Daily Youth Restoring Serum

Die Verpackung sieht auf den ersten Blick sehr edel aus und ich bin mir sicher, dass das Produkt einige Verpackungsopfer anspricht. Der Tiegel ist allerdings aus Kunststoff und bei einem Preis von ca. 65,- € (UVP) hätte man meiner Meinung die Optik mit einem anderen Material unterstreichen können. Weiterhin bin ich nach wie vor kein großer Fan von diesen Kapseln, so könnte man auch einen Pumpspender luxuriös gestalten.

Die Anwendung ist sehr einfach, denn man dreht einfach den oberen Teil der Kapsel ab, drückt das Serum auf die Fingerspitzen und verteilt es morgens und abends vor der gewohnten Pflege sowohl im Gesicht als auch auf dem Dekolleté.

Von der Konsistenz des Serums bin ich sehr angetan. Ich hatte schon einige Produkte für die reifere Haut im Test und meistens hinterließen diese zwar einen straffenden Effekt, aber auch ein klebriges Hautgefühl vor dem Zutun der regelmäßigen Tages- oder Nachtpflege. Das Daily Youth Restoring Serum jedoch ist angenehm ölig, was dem enthaltenen Silikonöl zuzuschreiben ist. Der Inhalt gibt keinen Geruch ab, was für mich völlig ok geht, da meine anschließende Pflege himmlisch duftet.

Direkt nach der Anwendung wirkt mein Gesicht etwas zu glänzend. Ich lasse das Serum dann noch ein paar Sekunden einziehen, um anschließend meine herkömmliche Creme aufzutragen. Durch das Serum fühlt sich meine Haut dauerhaft samtweich an. Zudem wirkt mein Teint frischer, erholter und gesünder – wahrscheinlich dank des enthaltenen Silikonöls. Wer allerdings darauf hofft, jegliche Falten zu beseitigen, dürfte enttäuscht sein, denn auch das Advanced Ceramide Capsules Daily Youth Restoring Serum von Elizabeth Arden kann nicht zaubern.

Für eventuelle Mittester beinhaltete mein Paket nicht ausreichend Material. Dennoch ist mir gerade Ela ihre Meinung unheimlich wichtig und bei einem Inhalt von 60 Kapseln, fiel es mir nicht schwer, auf ein paar davon zu verzichten. Ela ihren Beitrag zu dem Advanced Ceramide Capsules Daily Youth Restoring Serum von Elizabeth Arden findet ihr auf ihrem Blog ElaLettrice*.

Ich mag das Elizabeth Arden Advanced Ceramide Capsules Daily Youth Restoring Serum sehr gerne, vor allem, weil es meinen Hautton leicht verfeinert. Allerdings ist es mir persönlich zu kostenintensiv, wenn man bedenkt, dass man mit dem Inhalt lediglich einen Monat hinkommt und es noch an zusätzlicher Pflege bedarf.

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Andreas Gruber: “Todesreigen”

Die Sünden der Vergangenheit fordern Vergeltung – Ein blutiger Reigen aus Blut und Rache

Andreas Gruber: “Todesreigen”

Titel: „Todesreigen“
Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann (erschienen: 21. August 2017)
Taschenbuch: 576 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-48313-6
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Nachdem eine Reihe von Kollegen auf brutale Art Selbstmord begangen haben, wird Sabine Nemez – Kommissarin und Ausbilderin beim BKA – misstrauisch. Vieles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung und deren von Rache getriebenes Opfer hin. Sabine bittet ihren ehemaligen Kollegen, den vom Dienst suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder, um Hilfe. Doch der verweigert die Zusammenarbeit, mit der dringenden Warnung, die Finger von dem Fall zu lassen. Dann verschwindet Sabine spurlos, und Sneijder greift selbst ein. Womit er nicht nur einem hasserfüllten Mörder in die Quere kommt, sondern auch seinen einstigen Freunden und Kollegen, die alles tun würden, um die Sünden ihrer Vergangenheit endgültig auzulöschen …

Autor: Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Ich habe gelesen: Andreas Gruber konnte mich mit dem ersten von mir gelesenen Buch so sehr begeistern, dass ich unbedingt weitere Werke von ihm lesen wollte. Ach was heißt weitere? Alle… alle Werke von ihm möchte ich lesen. Die Täter in seinen Romanen morden blutrünstig, brutal und absolut grausam, so dass man es sich teilweise nicht bildlich vorstellen mag.

Zwei BKA-Beamte begehen Selbstmord und das kurz nachdem je ein enges Familienmitglied ermordet wurde. Anfangs wird die mittlerweile fertig ausgebildete Profilerin Sabine Nemez mit diesem Fall beauftragt. Je näher sie der Auflösung kommt, desto mehr Widerstand erfährt sie von ihren Kollegen und als sie einigen von denen zu nah rückt, wird ihr schließlich dieser Fall entzogen. Auch ihre Kollegin Tina Martinelli erhält sofortige Anweisung, sich diesem Fall zu entziehen.

Sowohl Tina, als auch Sabine wenden sich an den suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder. Irgendwie scheint er involviert zu sein. “Du hattest recht. Die Vergangenheit holt uns ein. Der 1. Juni wird uns alle ins Verderben stürzen. Leb wohl!” lautete die letzte SMS eines Suizid-Opfers versendet an Sneijder. Von einem anderen Selbstmord-Opfer erhielt er kurz vorher einen Anruf. Was hat Sneijder mit der ganzen Sache zu tun und was ist damals am 1. Juni geschehen? Er untersagt den beiden Damen aber nicht nur seine Hilfe, sondern warnt sie auch eindringlich, die Finger von diesem Fall zu lassen, was sie aber nicht daran hindert, weiter zu ermitteln – schon gar nicht, als weitere Todesfälle folgen.

Ich habe “Todesreigen” wie schon die vorherigen Bücher dieser Reihe verschlungen. Andreas Gruber glänzt nicht nur mit ausreichendem Fachwissen, sondern hat er mit Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder bedeutende Charaktere geschaffen, die mir mittlerweile mehr als vertraut sind. Ich liebe seinen absolut schonungslosen Schreibstil.

Fazit: Mit “Todesreigen” kann Andreas Gruber einen weiteren Erfolg verbuchen und ich gebe gerne eine uneingeschränkte Leseempfehlung ab.

Übersicht der Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez-Reihe von Andreas Gruber:

  • Todesfrist
  • Todesurteil
  • Todesmärchen
  • Todesreigen

Joy Fielding: “Flieh, wenn du kannst”

Sie sind in Gefahr. Sie und Amanda.

Joy Fielding: “Flieh, wenn du kannst”

Titel: „Flieh, wenn du kannst“
Autor: Joy Fielding
Verlag: Goldmann (erschienen: 01. Juli 1997)
Taschenbuch: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-48713-4
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: „Sie sind in Gefahr. Sie und Amanda.“ Als Bonnie Wheeler von Joan, der Exfrau ihres Mannes, vor einer unbestimmten Gefahr für sie und ihre Tochter gewarnt wird, ist sie zunächst skeptisch. Doch bevor sie Genaueres erfährt, wird Joan ermordet. Und ihre Warnungen waren offensichtlich begründet. Für Bonnie beginnt ein wahrer Alptraum …

Autorin: Joy Fielding gehört zu den unumstrittenen Spitzenautorinnen Amerikas. Seit ihrem Psychothriller »Lauf, Jane, lauf« waren alle ihre Bücher internationale Bestseller. Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.

Ich habe gelesen: Kein Werk dieser Autorin möchte ich auslassen, denn ich liebe ihren Schreibstil. Auch bei “Flieh, wenn du kannst” bleibt Joy Fielding Diesem treu. Allerdings fande ich anfangs schwierig in das Buch. Teilweise war es sogar etwas langatmig. Die Geschichte nahm dann aber doch noch an Fahrt auf und letztendlich siegte dann die Spannung.

Bonnie erhält einen Anruf von Joan – der Exfrau ihres Mannes. Diese möchte sie vor einer geheimnisvollen Gefahr warnen, welche sie jedoch nicht am Telefon aussprechen mag. Als Bonnie am vereinbarten Treffpunkt auftaucht, ist Joan bereits tot. Bonnie wird zunächst verdächtigt. Allerdings beeinträchtigt das vorerst nicht ihr bisheriges Leben. Nur die Warnung von Joan sitzt ihr weiterhin im Nacken. Von ihrer besten Freundin Diana erfährt sie nur bedingt Hilfe. Das ließ mich rasch zweifeln. Auch war sie nicht sofort erreichbar, als Bonnie sie als Anwältin gebraucht hätte. Bonnie ihr Mann Rod war ebenfalls nicht sofort greifbar und mein erster Gedanke war: Diana und Rod haben eine Affäre. Ob sich das bewahrheitet, erfahrt ihr beim Lesen.

Aus der Ehe von Rod und Joan sind zwei Kinder hervorgegangen, welche fortan bei Bonnie und Rod leben sollen. Rod ist beruflich sehr eingespannt und das ändert sich auch nicht, als es Bonnie nach und nach schlechter geht. Anfangs schuldet man das noch dem Stress bedingt durch die neue Familiensituation. Vielleicht mischt ihr aber auch irgendwer was unter? Eventuell sogar ihr Bruder? Um das zu erfahren, müsst ihr “Flieh, wenn du kannst” lesen.

Wer hat Joan auf dem Gewissen? Der beste Freund von ihrem Sohn? Ihr Sohn selbst? Dieser scheint schließlich sehr viel weniger zu trauern, als seine Schwester. Aber aus welchen Grund besteht für Bonnie und ihre Tochter Amanda Gefahr? Fragen über Fragen, deren Antworten ihr beim Lesen erhaltet. Ich muss zugeben, dass ich fast hinter jeder mitwirkenden Person den Täter vermutet hatte, nur auf den Täter selbst bin ich nicht gekommen.

Fazit: Joy Fielding spielt auch dieses Mal wieder mit der Angst ihrer Leser, zeigt uns auf, dass man selbst dem engsten Familienkreis nicht trauen kann, bringt einen fremdgehenden Ehemann mit ein und glänzt erneut mit einem Ende, das ich so nicht erwartet hätte. Perfekt!

Karin Slaughter: “Blutige Fesseln”

Ein Will Trent-Roman

Karin Slaughter: “Blutige Fesseln”

Titel: „Blutige Fesseln“
Autor: Karin Slaughter
Verlag: HarperCollins (erschienen: 01. Dezember 2017)
Taschenbuch: 512 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-95967-158-3
Preis: 10,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Es ist der persönlichste Fall in Will Trents Laufbahn. Das spürt der Ermittler schon in dem Moment, als er das leer stehende Lagerhaus betritt und die Leiche entdeckt – die Leiche eines Ex-Cops. Blutige Fußabdrücke weisen auf ein zweites Opfer hin. Eine Frau. Von ihr fehlt jede Spur. Das Brisante: Gegen den prominenten Eigentümer des Lagerhauses ermittelt Will bereits seit einem halben Jahr wegen Vergewaltigung. Erfolglos! Als am Tatort zudem ein Revolver gefunden wird, der auf Wills Noch-Ehefrau Angie zugelassen ist, ahnt er, dass dies ein Spiel auf Leben und Tod wird.

Autorin: Die internationale Nummer-1-Bestsellerautorin Karin Slaughter ist eine der weltweit populärsten und gefeiertsten Schriftstellerinnen. Ihre Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und haben sich insgesamt über 30 Millionen Mal verkauft. Ihr Gesamtwerk beinhaltet die Grant County und Will Trent-Reihen, außerdem Cop Town- Stadt der Angst, das für den renommierten Edgar-Krimipreis nominiert wurde, sowie den psychologischen Thriller Pretty Girls. Karin Slaughter stammt aus Georgia und lebt zurzeit in Atlanta.

Ich habe gelesen: Haben wir in “Bittere Wunden” noch nicht genug über die Vergangenheit von Will Trent erfahren, so holte die Autorin das in “Blutige Fesseln” geflissentlich nach. Zugegeben handelt es sich bei “Blutige Fesseln” nicht um den direkten Nachfolger von “Bittere Wunden”, sondern gibt es noch ein Werk dazwischen. Das ist mir irgendwie entgangen und ich werde es mir bei Gelegenheit zu Gemüte führen. Da die jeweiligen Bücher aber abschließend geschrieben wurden, fehlt es mir in dem neusten Thriller von Karin Slaughter nicht an irgendwelchen Informationen.

Die Geschichte wird wechselnd aus zwei Perspektiven erzählt. Hauptsächlich geht es natürlich um die Ermittlungen, durchgeführt von Will Trent. Aber auch zu den Machenschaften seiner Noch-Ehefrau Angie erhält der Leser einen tiefen Einblick und da Will Trent bislang noch im Dunkeln tappt, geht das nur, indem die Autorin Angie in dem Buch ihren eigenen Spielraum überlässt.

Nicht nur Angie ihre Eifersucht auf die mittlerweile gefestigte Beziehung zwischen Will und Sara spielt in “Blutige Fesseln” eine große Rolle. Ständig ist sie irgendwie präsent. Sie verschafft sich Zugang zu dem Haus von Will, eignet sich Sara ihre Sachen an, hinterlässt Botschaften und macht auch sonst keinen Hehl daraus, dass sie Sara nicht als Will seine Partnerin akzeptiert.

Für mich spielt das jedoch nur am Rande mit in die Story ein. Denn eigentlich geht es um den Mord in der Lagerhalle und auch hier lässt sich schnell erahnen, dass Angie ihre Finger im Spiel hat und das nicht nur wegen dem Revolver, den sie am Tatort zurückgelassen hat. Die laufenden Ermittlungen führen ebenfalls nach und nach zu ihr.

Die Leiche von Dale Harding wird in der Lagerhalle gefunden, doch das Blut am Tatort ist nicht identisch mit seiner Blutgruppe. Ist er nun das Opfer oder wurde hier aus Notwehr gehandelt? Die Lagerhalle gehört ausgerechnet Markus Rippy  ein Profibasketball-Spieler, gegen den Will Trent noch vor einem halben Jahr wegen Vergewaltigung erfolglos ermittelte. Als eine weitere Leiche entdeckt wird, glaubt die Polizei, dass es sich hierbei um Angie handelt. Was haben all diese Personen miteinander zu tun und in was war Angie hier verstrickt?

Natürlich wird Will aus Befangenheit von diesem Fall abgezogen, was ihn allerdings nicht daran hindert, der Sache vor allem wegen seiner Noch-Ehefrau auf den Grund zu gehen. Was wäre schließlich ein Will Trent-Roman ohne Will Trent?

Mit einigen überraschenden Wendungen erfährt der Leser die Hintergründe zu den Morden nach und nach und selbst wenn Angie aus einem “guten” Grund so handelte, macht es sie für mich nicht sympathischer. Auch dieses Mal glänzt Karin Slaughter mit einem brutalen, gewaltsamen Schreibstil und das Ende ist absolut stimmig.

Fazit: Ein fesselnder Plot, der zwar zwischendurch immer mal erahnen lässt, wie es weitergeht bzw. weitergehen könnte, aber ein packender Showdown bleibt nicht aus.

Jahresrückblick 2017

Dieser Beitrag kann durch Nennung von Firmen Spuren von Werbung enthalten.

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende und in der kommenden Nacht begrüßen wir das neue Jahr. Ich selbst finde ja, dass ein Jahr dem anderen ähnelt und sehe dem Jahreswechsel ganz gelassen entgegen.

Was meinen Blog betrifft, war es eher ein ruhiges Jahr. Seit März betreibe ich meine Seite über eine eigene Domain und freue mich, das meine URL nun wesentlich kürzer ist. Dennoch fehlte mir oftmals die Muse, bzw. die Motivation zum Schreiben. Zudem hatte ich in diesem Jahr wieder einige Tiefs zu verbuchen.

Aber auch einige Highlights hielt das “alte” Jahr bereit. Ich durfte auch in diesem Jahr wieder tolle Produkte testen, spannende Bücher lesen, mich im Urlaub erholen und am Kneipp-Event teilnehmen. So gibt es von mir einen kleinen Jahresrückblick.

Ein kleiner Teil meiner Freizeit geht für das Lesen drauf und neben vielen anderen aufregenden Thrillern habe ich einige Werke von Andreas Gruber gelesen. Er konnte mich mit jedem seiner Bücher komplett für sich einnehmen und ich freue mich auf weiteren Lesestoff seinerseits.

Folgend könnt ihr meine bisherigen Rezensionen über seine Herausgaben überblicken:

Zwei Bücher von diesem Autor bekam ich zu Weihnachten und auch diese beiden Ausgaben werde ich auf meiner Seite vorstellen.

Ein paar Testprodukte trudelten auch in diesem Jahr ins Haus. Klar kann mich nicht jedes Fabrikat überzeugen. Dennoch teste ich weiterhin leidenschaftlich gerne. Als Kneipp VIP-Autorin liegt mein Hauptaugenmerk auf dieser Marke, was allerdings nicht heißt, dass ich mich nicht gerne auf andere Neuheiten und Firmen einlasse.

Einen kleinen Überblick erhaltet ihr in meiner leider noch nicht vollständig aktualisierten Seite der Produkttests.

In diesem Jahr bereiste ich Berlin nur ganze 2 Mal, aber die nächsten Ausflüge in unsere Hauptstadt sind bereist geplant. Ein absolutes Highlight in dem fast vergangenen Jahr war das Depeche Mode-Konzert im Olympiastadion. Selbst der anhaltende Regen konnte meine Stimmung nicht drüben.

Berlin – mein Wochenende in Bildern

Ein wenig Erholung fand ich in diesem Jahr während meines Aufenthaltes in Italien. Neben den geplanten Ausflügen trugen die Tage am Strand und später am See sehr zu meiner Entspannung bei. Zudem lernte ich endlich die Familie meiner einstigen Gasttochter kennen. Auch nach meiner bereits 4. Tour nach Italien habe ich noch nicht genug von diesem Land gesehen und so werde ich es gerne irgendwann erneut bereisen.

Wie im vorherigen Jahr war ich auch dieses Mal wieder beim Kneipp-Event zugegen. Das Programm war nicht ganz so straff wie 2016 und man hatte ausreichend Zeit, die anderen Mädels besser kennen zu lernen. Neben den tollen Eindrücken, die ich während des Events sammeln konnte, hatte ich auch eine Menge Spaß und über dieses Ereignis hinaus hält sogar noch der eine oder andere Kontakt an.

Kneipp VIP Autoren Treffen

Viel besser noch… mit Katja von More than flowers, Sandra von Familien-Zauber und natürlich Ela von ElaLettrice besteht reger Kontakt, so dass wir uns bereits im November erneut getroffen haben und einen schönen Abend in Jena verbrachten. Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

Nun ist es an der Zeit, Danke zu sagen:

  • Danke an meine Leser/innen – nicht nur für eure lieben Kommentare, sondern auch dafür, dass ihr mir bei jedem Seitenwechsel weiterhin gefolgt seid, bzw. folgt.
  • Danke an diverse Verlage für die Bereitstellung der vielen Rezensionsexemplare.
  • Danke an alle Kooperationspartner, durch die ich wieder unglaublich tolle Sachen kennen lernen durfte und natürlich auch für die Geduld. Nicht jedes Produkt kann man innerhalb von wenigen Tagen präzise unter die Lupe nehmen.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch und selbstverständlich ein aufregendes Jahr 2018.

Eure Sabrina

Megan Miranda: “TICK TACK – Wie lange kannst Du lügen?”

15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

Megan Miranda: “TICK TACK – Wie lange kannst Du lügen?”

Titel: „TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?“
Autor: Megan Miranda
Verlag: Penguin (erschienen: 13. November 2017)
Klappenbroschur: 432 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-328-10162-8
Preis: 15,00 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …

Autorin: Megan Miranda hat am Massachusetts Institute of Technology Biologie studiert und ist heute hauptberuflich als Autorin tätig. Sie hat bereits mehrere Jugendromane veröffentlicht und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in North Carolina. »TICK TACK« ist ihr erster Thriller und wurde in den USA sofort ein riesiger Erfolg.

Ich habe gelesen: TICK TACK – der Titel genügte, um mein Interesse für dieses Buch zu erwecken. Der Klappentext hingegen klingt nicht nach einer noch nie dagewesenen Story. Dennoch war ich gewillt, dieses Buch zu lesen.

Warum tut sich die Protagonistin Nic so schwer, mit ihrem Bruder zu reden? Warum ist sie vor 10 Jahren regelrecht aus ihrem Heimatort geflüchtet und hat somit auch allen dort verbliebenen Personen den Rücken gekehrt? Doch eine Nachricht von ihrem an Demenz erkrankten Vater reicht aus und sie fährt nach Hause: “Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.”

Die Heimat und alles, was damit verbunden ist, kann man nicht abschütteln und angekommen in ihrer gewohnten Umgebung gelangen bei Nic auch sämtliche Erinnerungen an ihre Jugend zurück. Was ist damals mit ihrer besten Freundin Corinne passiert? Wurde sie entführt oder ist sie eventuell von sich aus gegangen? Schließlich war sie sehr rebellisch. Nic ihr Vater kann ihr nur bedingt weiterhelfen, da er oftmals in seinen Gedanken abschweift. Auch ihr Bruder ist ihr keine große Hilfe, zumal sich die Gespräche nur auf das zu verkaufende Elternhaus beziehen.

Als dann Annaleise während Nic’s Aufenthalt in Cooley Ridge spurlos verschwindet, wirft das nicht nur Fragen zu deren Verbleib auf. Haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Nic versucht auf eigene Faust zu ermitteln und nimmt Kontakt zu ihrer alten Clique auf. Doch keiner möchte so wirklich etwas preisgeben. Somit tappt der Leser vorerst weiterhin im Dunkeln.

Hierbei muss ich sagen, dass alle Charaktere auf mich optisch gesehen sehr ausdruckslos wirken. Auch die Kulisse möchte sich in meiner Vorstellungskraft nicht einstellen. Das sollte mich aber nicht weiter stören, denn für mich galt es zu erfahren, warum Nic ihr Jugendfreund Tyler verdreckt in ihrer Küche auftaucht und sie von ihrem Bruder per Telefon nahezu aufgefordert wird, schnellstmöglich zu flüchten.

Der Clou bei “TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?” ist, dass Megan Miranda ab dem Verschwinden von Annaleise die Geschichte rückwärts schreibt. So weiß der Leser zwar, was am 15. Tag geschieht, aber nicht, was Nic bereits am ersten Tag erfahren hatte. Durch die Rückwärtserzählung kommen immer wieder Fragen auf, die zum Glück letztendlich nicht unbeantwortet bleiben. Wenn der Leser durch das komplette Buch hindurch alles sehr aufmerksam erfasst, ergibt alles einen Sinn. Ich bin mir fast sicher, dass sich der Thriller im richtigen Zeitablauf nicht so aufregend gelesen hätte.

Fazit: Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende und wenn man mich fragt, wie ich es fand, kann ich einfach nur sagen: “Geil!”. Doch nimmt man die beiden verschwundenen Frauen raus, bleibt es eine Story à la Sweet Home Alabama. Das Ende war leider weniger spektakulär, als der Anfang versprach. Dennoch spreche eine Leseempfehlung aus.

Megan Miranda: “TICK TACK – Wie lange kannst Du lügen?” wurde mir kostenlos von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Phantasiewelt

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Kneipp.

Oft und sehr gerne tauche ich in meine eigene kleine Phantasiewelt ein. Gerade in der kalten Jahreszeit werde ich häufig von einer innerlichen Unruhe geplagt. Um zu meinem inneren Frieden zurückzufinden, hilft nicht nur die Beunruhigung wegzuatmen, sondern auch, sich ab und an eine Traumwelt zu erschaffen.

Das Aroma-Pflegeschaumbad Exklusive Edition Phantasiewelt wurde von Kneipp eigens für die Müller Holding Ltd. & Co. KG gestaltet und vielleicht schickt es uns auch ein wenig in einen Wunschtraum. Seit Anfang November ist das Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Phantasiewelt exklusiv bei Müller und direkt in den Kneipp Shops erhältlich.

Flamingos sind keine fiktiven Wesen, wie zum Beispiel die im Sommer unübersehbaren Einhörner. Allerdings wurden sie im Laufe des Jahres auch absolut zum Trend. Ich kann den Hype dennoch nicht ganz nachvollziehen. Abgesehen von dem großen rosa Vogel gefällt mir die Aufmachung aber ganz gut. Die Blumen und Früchte sprechen für die Duftkombination und geben dem Design das entsprechende Chic.

Natürlich schäumt auch das Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Phantasiewelt wunderbar auf und ich kann mich in der Badewanne komplett meinen Phantasien hingeben. Die intensive Farbe verwandelt sich im Zusammenspiel mit dem Badewasser in ein helles Rot, Anfänglich riecht man die Hibiskus heraus, doch wird das blumige Bouquet von dem fruchtigen Duft der Pflaume dezent unterdrückt. Es ist eine interessante Mischung, aber da die Pflaume dominiert, trifft das Aroma nicht so sehr meinen Geschmack.

Sowie die Aufmachung, als auch der Duft schreien für mich nach Sommer. Ich hingegen mag gerade in der nassen, kalten Herbstzeit schöne warme Aromen. Aber wie sagte Sir Winston Churchill so schön? “Wenn zwei Menschen immer wieder die gleichen Ansichten haben, ist einer von ihnen überflüssig.” So bin ich mir sicher, dass das Aroma-Pflegeschaumbad Exklusive Edition Phantasiewelt auf viel Begeisterung trifft.

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Andreas Gruber: “Herzgrab”

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn.

Andreas Gruber: “Herzgrab”

Titel: „Herzgrab“
Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann (erschienen: 18. November 2013)
Taschenbuch: 544 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-48017-3
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen …

Autor: Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Ich habe gelesen: Zwei Ermittlungen, die parallel verlaufen und am Ende zueinander führen… der Autor ist scheinbar ein großer Fan von zwei Handlungssträngen und ich bin ein großer Fan von dem Autor.

Teresa Del Vecchio lebt seit Jahren in Wien. Ungern reist sie anlässlich einer Trauerfeier in ihre Heimat, die Toskana. Dort verschwindet sie spurlos und da die Ermittlungen der italienischen Behörden auch nach einem Monat keine neuen Hinweise darbieten, wird der Entführungsspezialist Peter Gerink vom Bundeskriminalamt hinzugezogen. Gemeinsam mit seinem Kollegen reist er schließlich nach Italien.

Elena Gerink ist die Frau von Peter und fungiert als Privatdetektivin. Sie wird von Monica Del Vecchio, die Nichte von Teresa und ebenfalls seit einiger Zeit in Wien lebend, beauftragt – allerdings nicht mit der Suche nach Teresa. Monica sucht nach ihrem Vater, dem berühmten Maler Salvatore Del Vecchio. Dieser verschwand vor einem Jahr und hinterließ nur einen mysteriösen Abschiedsbrief. In diesem Brief kündigte er unter anderem sein letztes Werk an, welches genau ein Jahr nach seinem Verschwinden vollendet sein soll. Wahrhaftig gibt es dieses Gebilde und bringt bei einer Auktion Millionen ein. Doch gilt es nun, den Aufenthaltsort von Salvatore Del Vecchio zu erfahren und so reisen Elena und Monica ebenfalls nach Italien.

Von der italienischen Polizei ist wenig Hilfe zu erwarten. Im Gegenteil… man bekommt beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, dass es überhaupt nicht gewollt ist, etwas herauszufinden. Ja ja, Italien und die “Mafiamethoden”. Nein, dem ist natürlich nicht so. Hier geht es um einen Familienclan und nach und nach erfährt der Leser etwas über die dunklen Geheimnisse und den kriminellen Machenschaften der Familie Del Vecchio.

Nicht nur Elena und Peter treffen letztendlich in Florenz aufeinander, sondern auch die beiden Fälle sind nahezu auf grausame Weise miteinander verstrickt. Lebt Salvatore noch? Das Gemälde wurde auf seine Echtheit geprüft, also kann der Leser doch davon ausgehen. Oder nicht? Hat er mit Teresa ihrem Verschwinden etwas zu tun, oder sind sie dem gleichen Entführer zum Opfer gefallen?

Der Autor schafft es in jedem seiner Bücher, den Leser zum Mitdenken anzuregen. Man rätselt und kommt der Lösung auch ziemlich nahe, doch wird man am Ende dennoch überrascht. Auch was das Gemälde betrifft, lag ich mit meiner Vermutung schon ganz richtig und trotzdem fand ich die Auflösung brutal und barbarisch. Die Charaktere wurden vom Autor so authentisch beschrieben, dass sie absolut lebendig scheinen und mit der Beschreibung der Schauplätze fühlte ich mich meiner geliebten Toskana sehr nahe. Ich wäre begnadet, wenn ich nur die Hälfte von Andreas Gruber seiner Phantasie hätte.

Fazit: Mein Sohn fragte mich, ob man automatisch alle Werke eines Autors gut findet, nur weil einem ein Buch so richtig gefallen hat. Dem ist natürlich nicht immer so. Bei Andreas Gruber kann ich jedoch sagen, so individuell seine Storys sind, so spannend sind sie auch und nur weil ein Fall gelöst wurde, ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende.

Wohlfühlmomente mit den Kneipp Herbstneuheiten 2017

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Kneipp.

Der goldene Oktober hielt noch einige schöne Tage bereit. Fast konnte ich vergessen, dass wir uns in der von mir nicht ganz so sehr geliebten Jahreszeit befinden. Leider nur fast, denn die kälteren Tage überwiegen. Ich verkrieche mich dann nicht nur gerne unter meiner kuscheligen Decke, sondern genieße auch öfters ein heißes Bad. In meinem Bericht über das diesjährige Kneipp-Event habe ich bewusst nur ein Bild der Kneipp Herbstneuheiten 2017 gezeigt. Schließlich gebührt tollen Produkten eine separate Vorstellung.

Obwohl Badekristalle nur wenig oder oft gar keinen Schaum hervorrufen, verwende ich sie gelegentlich ganz gerne, hauptsächlich wegen den ätherischen Ölen. Meistens greife ich hierbei auf Entspannungsbäder zurück. Mag sein, dass es letztendlich Kopfsache ist, aber mir geht es anschließend oftmals besser. Nach meinem Besuch in der Saline Luisenhall besitze ich nun sogar das Insiderwissen, wo das naturreine Thermalsolesalz herkommt, welches für die Kneipp Badekristalle verwendet wird.

Bei den Kneipp Badekristallen Warm-Up geht einer warmer Duft dank des Maronenextrakts hervor. Zum Glück, denn ich hatte vorher nicht auf die Duftkombination geachtet und hätte hier das Aroma des ätherischen Öls aus Sternanis dominiert, wäre ich den heimischen Fluten ferngeblieben. Mein Badewasser schimmerte nach der Zugabe dieser Kristalle leicht gold-braun-orange. Ja, wir haben eindeutig Herbst.

Noch besser konnte ich mich aber in dem lila-verfärbten Badewasser durch das Zutun der Kneipp Badekristalle Sch(l)af schön entspannen. Wie wir sehen, reagiert unser Gehirn sehr auf die Farbakzente. Zusätzlich spielen natürlich auch die ätherischen Öle, sowie die Extrakte aus Mondscheinblume und Malve mit rein. Sch(l)af schön gefällt mir durch das dezent blumige Bouquet noch einen Ticken besser, als Warm-Up.

Die Kneipp Badekristalle dienen nicht nur meinem eigenen Wohlbefinden. Auch um das eine oder andere Geschenk auf zu hübschen eignen sie sich wunderbar.

An den Badeperlen von Kneipp konnte ich bereits beim Event schon schnuppern. Zwei Varianten duften ganz angenehm, nur die dritte Sorte konnte mich persönlich nicht ganz so sehr begeistern, was aber erneut an dem dezenten Geruch von Orange liegt. Ist eben Geschmackssache. Das Hauptaugenmerk dehnt sich hierbei wahrscheinlich auf die Aufmachung aus. Kleine Döschen mit zartem Design und einem tollen Spruch, wie zum Beispiel bei meinen Kneipp Badeperlen “Gönn´ Dir was. Belohne Dich und fühle Dich wunderbar.” – Yes, wir Frauen stehen auf solchen “Schnick-Schnack”. Außerdem eignen sich die Verpackungen super zum Basteln. Ich bin da eher nicht so kreativ, aber ich weiß schon, wer aus diesen Dosen einen traumhaften Adventskalender gebastelt hat. Darüber schweige ich mich noch aus.

Ich wusste bereits vor dem Test, dass die Kneipp Badeperlen Belohne Dich nicht aufschäumen, doch ich mag den Duft von Rosen sehr gerne und Dieser erstreckte sich durch mein komplettes Badezimmer, himmlisch. Für uns Königinnen geht auch das rosa Wasser völlig in Ordnung. Das Design und der Duft erinnern mich jedoch eher an einen lauen Frühlingsabend, anstatt einem herbstlichen Tag vor dem Kamin. Allgemein zählen die Badeperlen nicht unter meine Favoriten des Kneipp-Sortiments.

Träume sind Schäume und in diesem Fall ist der Schaum ein Traum. Ich gebe mich oftmals den Tagträumen hin, gerne auch in der Badewanne. Das Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Träumen passt zumindest namentlich also perfekt zu mir.

Typisch für die Aroma-Pflegeschaumbäder von Kneipp nimmt mein Wasser die Farbe des Designs der Verpackung an. Das blumige Aroma, welches wohl das Nachthyazinthenextrakt mitbringt, trifft genau meinen Geschmack. Wie bei allen Schaumbädern kann ich auch hier nicht auf ein anschließendes Eincremen verzichten, aber der intensive Duft und der langanhaltende Schaum – herrje, ich liebe das Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Träumen. Schade, dass es sich hierbei um eine Limited Edition handelt.

Nicht nur nach dem Baden oder nach dem Duschen mummel ich mich in meine Decke, sondern bin ich in meinen vier Wänden immer irgendwie eingekuschelt. Oft werde ich dafür belächelt, aber ich gehöre nun mal zu den Frierkatzen. Sandelholz verspricht zudem einen warmen Duft und die Aroma-Pflegedusche Eingekuschelt klingt da sehr vielversprechend. Als ich erstmalig an der Tube schnupperte, dachte ich, dass ich im Wald stehe – holzig und würzig. “Wenn man abends einen gepichelt hat, sollte man die Tube am nächsten Morgen lieber nicht öffnen.” – so mein Gedanke. Das cremige orange schimmernde Duschgel lässt beim Auftragen einen dezenteren Duft, als noch in der Tube zu und das leichte Aufschäumen auf der Haut trägt ebenfalls dazu bei, dass meine anfängliche Abneigung komplett verschwunden ist. Im schmuddeligen Herbst und im frostigen Winter lasse ich mich gerne auf die Aroma-Pflegedusche Eingekuschelt ein.

Ja, da haben wir ihn wieder, diesen fruchtigen Geruch. Er ist aber nicht ganz so aufdringlich und der ausschlaggebende Punkt für meine Begeisterung der Kneipp Sekunden-Handcreme ist zum einen, dass sie wahrhaftig schnell einzieht und das samtig-weiche Gefühl, welches diese Pflege auf meinen Händen hinterlässt. Die Kneipp Sekunden-Handcreme verweilt in meinem Auto und kommt meistens vor der Fahrt zum Einsatz. Meine Hände saugen diese Pflege förmlich auf und da auch ein klebriges Gefühl ausbleibt, kann die Fahrt anschließend gleich starten. Zudem pflegt sie meine von der Arbeit geschundenen Hände und kleine Blessuren zaubert sie weg.

Ich liiiiieeebe Pflegeölbäder, denn wie Kneipp bereits das Kneipp Pflegeölbad Pflege-Geheimnis beschreibt, genieße ich hierbei den luxuriösen Badegenuss. Außerdem mag ich es, wenn das Wasser schön an der Haut abperlt. Der warme Duft der kostbaren, natürlichen Öle spricht ebenfalls für sich. Anschließend könnte mir gerne noch etwas von dem öligen Effekt erhalten bleiben, aber irgendwie schrubbelt sich das pflegende Öl beim Abtrocknen mit ab.

Die Kneipp Bade-Essenz Lavendel nützt eher meinem inneren Frieden. Glücklicherweise mag ich den starken Duft von Lavendel sehr und bei leichter innerlichen Unruhe lehne ich mich gerne in einem Vollbad – versehen mit der Bade-Essenz Lavendel – zurück. Somit kann ich wunderbar entspannen. Mag sein, dass es Kopfsache ist, aber es wirkt.

Mein persönliches Highlight ist das Kneipp Nährendes Trockenöl. Wie bei dem Pflegeölbad gibt auch das Trockenöl einen warmen Duft ab. Wer mag es nicht gerne warm? Einsprühen, verreiben, fertig – das klappt sogar bei Öl, denn das Nährende Trockenöl hinterlässt keinen Fettfilm und trotzdem ist das pflegende Gefühl, welches es auf meiner Haut hinterlässt noch lange spürbar. Auch der Duft bleibt mir eine ganze Zeit erhalten.

Wenn ich das Nährende Trockenöl nach einem entspannten Bad mit der Zugabe vom Pflegeölbad Pflege-Geheimnis und der Anwendung des Creme-Öl-Peelings aufsprühe, verdreifacht sich die Wirkung?

Nicht nur für den Körper ist das Kneipp Nährendes Trockenöl eine geeignete Pflege. Es dient ebenfalls als Gesichtpflege. Da mein Gesicht leider weniger gut auf Öl reagiert, kommt es hier bei mir nicht zum Einsatz. Dafür massiere ich es mir wie von Kneipp empfohlen in meine Haarspitzen ein. Diese danken mir diese Pflege mit einem zarten Glanz. Hach ja, hier haben wir ein Allroundtalent…. Hauptsächlich profitiert aber mein Körper von dem Trockenöl.

Der Herbst ist wahrhaftig nicht meine Lieblingsjahreszeit, aber mit den Kneipp Herbstneuheiten ist er auch für mich ganz annehmbar. Wenn ihr jetzt noch nicht genug Eindrücke erhalten habt, dann lest gerne auch bei Katja von More than Flowers, bei Ela von ElaLettrice und bei Sandra von Familien-Zauber.

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