Sophie Kinsella: “Frag nicht nach Sonnenschein”

Manchmal ist das Leben nicht perfekt – und gerade deshalb so schön!

Sophie Kinsella: “Frag nicht nach Sonnenschein”

Titel: „Frag nicht nach Sonnenschein“
Autor: Sophie Kinsella
Verlag: Goldmann (erschienen: 15. Mai 2017)
Taschenbuch: 544 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-48550-5
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Katie Brenner aus dem ländlichen Somerset hat einen Job in ihrer Traumstadt ergattert: London! Die Lockenmähne wird gebändigt, der unfeine Dialekt abgelegt – und das Großstadtleben kann beginnen. Doch Katies Chefin Demeter entpuppt sich als Tyrannin, die sie nicht nur dazu verdonnert, ihr den Ansatz nachzufärben, sondern sie auch aus heiterem Himmel wieder feuert. Warum musste Katie sich auch in Demeters Affäre Alex verlieben? Zum Glück braucht Katies Vater just in diesem Moment ihre Hilfe: Die heimische Somerset-Farm soll zum Glampingplatz werden. Und als der tatsächlich zum begehrten Reiseziel wird, tauchen dort plötzlich Demeter und Alex auf …

Autorin: Sophie Kinsella ist Schriftstellerin und ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre Schnäppchenjägerin-Romane um die liebenswerte Chaotin Rebecca Bloomwood werden von einem Millionenpublikum verschlungen. Die Verfilmung ihres Bestsellers »Shopaholic – Die Schnäppchenjägerin« wurde zum internationalen Kinohit. Sophie Kinsella eroberte die Bestsellerlisten aber auch mit Romanen wie »Göttin in Gummistiefeln«, »Kennen wir uns nicht?«, »Kein Kuss unter dieser Nummer« oder mit ihren unter dem Namen Madeleine Wickham verfassten Romanen im Sturm. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in London.

Ich habe gelesen: Sophie Kinsella ist eine von wenigen Autorinnen außerhalb des Thriller-Genre, von der ich kein Buch auslasse. Sie hat einen unglaublich witzigen Schreibstil. Schon die “Shopaholic-Reihe” konnte mich komplett für sich einnehmen. Auch “Kein Kuss unter dieser Nummer” und “Sag’s nicht weiter, Liebling” habe ich nicht nur einmal gelesen. So richtig begeistert war ich allerdings von “Charleston Girl”. Da habe ich mich beim Lesen nicht mehr eingekriegt. Für Nicht-Leser ist es immer wieder unvorstellbar, wie man beim Lesen so viel lachen kann. Dennoch muss ich sagen, dass sich die Stories von Sophie Kinsella oftmals sehr ähnlich sind. Verrücktes, durchgeknalltes Mädchen mit viel Phantasie und Kreativität in petto trifft auf einen bodenständigen CEO.

So auch bei “Frag nicht nach Sonnenschein”. Katie arbeitet in einer Werbeagentur in London. Für das Somerset-Girl war es immer der Traum schlechthin, in London zu leben. Dafür nimmt sie einen weiten Arbeitsweg und ein Leben zwischen Kartons ihres WG-Mitbewohners in Kauf. Das muss natürlich nicht jeder wissen und auf Instagram kann sowieso jeder sein Leben von der besten Seite zeigen. Das nächste Buch der Autorin handelt dann wahrscheinlich über die Bloggerszene.

Als Katie gekündigt wird, zieht sie vorerst aufs Land zurück. Dort baut sie zusammen mit ihrem Vater und seiner Lebensgefährtin ein Glamping-Unternehmen auf. Sie traut sich jedoch nicht die Kündigung zu erwähnen und baut sich eine kleine Scheinwelt auf. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch ihre Ex-Chefin Demeter und deren vermeintliche Liebhaber Alex im Glamping-Hotel auf. Alex ist allerdings auch der Mann, für den Katie ihr Herz schlägt.

Katie ist eine witzige und kreative Protagonistin und sogar bei dem bindungsunfähigen Alex erweckt sie Interesse. Aber auch Demeter muss erkennen, dass die Kündigung eine Fehlentscheidung war. Vor dieser Erkenntnis muss Demeter aber noch einiges über sich ergehen lassen. Denn für Katie ist Rache süß und für den Leser witzig. “Frag nicht nach Sonnenschein” ist stellenweise sehr lustig, aber erinnerte mich vom Aufbau her etwas an “Kein Kuss unter dieser Nummer”.

Fazit: Ich mag den flüssigen Schreibstil von Sophie Kinsella, aber würde gerne mal etwas Neues von ihr lesen. Bei “Frag nicht nach Sonnenschein” hatte ich das Gefühl, die Geschichte bereits zu kennen.

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