San Marino

Bereits 3 Mal bereiste ich Italien und die Idee, einen Ausflug nach San Marino zu machen, hatte auch immer irgendwie Bestand. Letztendlich ist es von der Toskana aus doch recht weit. Diesen Weg wollte ich dann während meines Urlaubs, der eigentlich der Erholung dienen sollte, nicht auf mich nehmen. Dieses Jahr war für meine Italien-Reise ein 7 tägiger Aufenthalt in Rimini geplant und von da aus ist es nach San Marino nur ein Katzensprung.

„San Marino ist die älteste bestehende Republik der Welt mit einer Geschichte, die angeblich bis auf das Jahr 301 mit der Gründung durch den heiligen Marinus zurückgeht. Sie ist als Enklave vollständig von Italien umgeben und liegt zwischen den Regionen Emilia-Romagna (Provinz Rimini) und Marken (Provinz Pesaro und Urbino), nahe der adriatischen Küste bei Rimini. San Marino gehört mit einer Fläche von etwa 60 Quadratkilometern und rund 30.000 Einwohnern zu den kleinsten Staaten der Erde und zu den sechs europäischen Zwergstaaten. Hauptstadt ist die gleichnamige Stadt, Amtssprache ist Italienisch. Den Felskamm des zum UNESCO-Welterbe gehörenden Monte Titano krönen die drei Festungen Guaita, Cesta und Montale.“ (Textquelle: Wikipedia)

Natürlich standen bei meinem Ausflug die Ziele Basilica del Santo San Marino und Palazzo Pubblico im Vordergrund, aber auch der Ausblick war gigantisch. Vor Reiseantritt machte ich mich schlau, was in San Marino sehenswert ist und wusste bereits von diversen Bildern aus dem Netz, dass sich Città di San Marino auf einem Hügel befindet.

„Die katholische Basilika San Marino, die dem Heiligen Marinus geweiht ist, steht in der Stadt San Marino und ist die Konkathedrale des Bistums San Marino-Montefeltro, wodurch sie die höchste Kirche des Staates ist. Die Kirche gehört seit 2008 mit der gesamten Altstadt von San Marino zum UNESCO-Welterbe. Die Basilika ist auf der San-Marinesischen 10-Cent-Münze abgebildet. Unmittelbar neben der Basilika befindet sich die Kirche San Pietro.“ (Textquelle: Wikipedia)

Obwohl das Fotografieren in der Basilika gestattet ist, habe ich im Gebäude auf Aufnahmen verzichtet. San Marino und auch die Sehenswürdigkeiten sind schon sehr überlaufen. Sollte man da nicht wenigstens einem heiligen Ort die Ruhe gönnen? Ich gehöre der evangelischen Kirche an und so fiel es mir nicht schwer, einen kleinen Obolus zu hinterlassen, um ein Lichtchen anzuzünden.

 

„Der Palazzo Pubblico in San Marino ist zugleich Rathaus sowie Sitz des Consiglio Grande e Generale, des Parlaments und der Regierung des Kleinstaats, der Capitani Reggenti, des Consiglio dei XIIund des Congresso di Stato. Der Neorenaissance-Palast steht auf dem Monte Titano; er wurde in den Jahren 1884 bis 1894 errichtet, sein Vorgängerbau stammt aus den Jahren 1380 bis 1392. Eine letzte Restaurierung wurde im September 1996 durch Gae Aulenti beendet. Der Palazzo ist auf dem Revers von San Marinos Zwei-Euro-Münze abgebildet.“ (Textquelle: Wikipedia)

San Marino erinnert mich ein bisschen an die von mir besuchten Orte in der Toskana und gleich bei meiner Ankunft fühlte ich mich wohl. Mit Rimini ist es gar nicht vergleichbar, aber dazu gibt es wahrscheinlich später einen gesonderten Beitrag. Leben in San Marino? Dieses Haus steht zum Verkauf und es gefiel mir optisch auf Anhieb. Nur die Menschenmassen würden mich täglich aufs Neue abschrecken. Letztendlich ist Lucca der Ort in Italien, der mein Herz für sich gewinnen konnte. Da kann die älteste bestehende Republik nicht mithalten. Lucca hat eben doch mehr von dem von mir geliebten Toskana-Flair.

Das Stadio Olimpico San Marino ist das einzige Stadion in San Marino, welches die Anforderungen der UEFA und der FIFA erfüllt. Wie immer, wenn ich eine Stadt erstmals bereise, besuche ich auch das Stadion Dieser. Auf den ersten Blick war ich etwas skeptisch, ob es sich hier wirklich um das „richtige“ Stadion handelt. Ich bin eigentlich größere Arenen gewöhnt.

„Das San Marino Stadium wurde im Jahr 1969 eröffnet und besitzt eine Kapazität von ca. 7.000 Zuschauern. Die San-marinesische Fußballnationalmannschaft trägt alle ihre Partien hier aus. Auch die Frauen, die U-21-Männer, die U-19- und die U-17-Junioren nutzen das Stadion. Des Weiteren ist es die Spielstätte der Fußballvereine San Marino Calcio aus der Lega Pro Seconda Divisione sowie SC Faetano und AC Juvenes/Dogana aus der Campionato Sammarinese di Calcio. Seit 2006 befindet sich in der Haupttribüne das Museo dello Sport e dell’Olimpismo. Am 19. Juni 2011 zelebrierte Papst Benedikt XVI. im Stadion eine Eucharistische Konzelebration im Rahmen seines eintägigen Pastoralbesuchs in der Republik San Marino. Am 2. September 2014 wurde der Name in San Marino Stadium geändert.“ (Textquelle: Wikipedia)

Dieses Mal hatte ich vor allem Glück. Anders wie in diversen italienischen Großstädten war das Stadion in San Marino nicht verschlossen. Selbst als ich den Rasen betrat, wurde das nicht bemängelt. Am 11. November 2016 um 20.45 Uhr betrat unsere Nationalelf diesen Rasen und gewann mit dem Halbzeitstand von 0:3 letztendlich mit 0:8.San Marino ist ganz klar einen Ausflug wert. Vorausgesetzt, man verbringt seine Ferien in der Umgebung. Nur eigens dafür bis nach San Marino zu reisen, wäre für mich nicht lohnenswert. Das beruht aber auf meiner persönlichen Meinung und das was mir Volterra, Montepulciano, Siena und vor allem Lucca gegeben haben, kann mir San Marino nicht bieten.

2 Gedanken zu „San Marino

  1. Silvia

    Du hast ja so recht- die Toskana ist um vieles schöner als die Gegend um Rimini. Ich war vor vielen Jahren auch einmal dort und San Marino hat mir damals sehr gut gefallen. Man darf nur nicht in der Hochsaison hinfahren. Ich weiß noch dass wir irgendwo außerhalb sehr gut gegessen haben, es war ein Tipp von Einheimischen. Aber heute würde ich die Toskana auch bevorzugen.

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    1. BeautyPeaches Artikelautor

      Am Essen in Italien gibt es natürlich kaum etwas zu beanstanden. Das ist zum größten Teil sehr lecker. Nochmal werde ich wohl nicht in diese Gegend reisen, aber das ist auch nicht schlimm, denn Italien hat so viel mehr zu bieten. Die Toskana – ja, das ist ein Traum. Nicht nur direkt am Meer, sondern auch in den ländlichen Gegenden fühlt man sich dort einfach heimisch und wohl.

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