Paula Hawkins: „Girl on the Train“

Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Paula Hawkins: „Girl on the Train“

Buch

Titel: „Girl on the Train“
Autor: Paula Hawkins
Verlag: Blanvalet (erschienen: 15.Juni 2015)
Klappenbroschur: 448 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7645-0522-6
Preis: 12,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Auf alle anderen in diesem Abteil wirke ich völlig normal; ich tue, was sie tun; zur Arbeit pendeln, Termine machen, Dinge erledigen. WIE MAN SICH IRREN KANN. Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, sieht ihre Bewohner. Und eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes…

Autorin: Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman »Girl on the Train« eroberte in England und den USA auf Anhieb die Spitze der Bestsellerlisten, und noch vor Erscheinen sicherte sich DreamWorks die Filmrechte.

Ich habe gelesen: … und habe bestimmt meinen eigenen neuen Zeitrekord aufgestellt. Wirklich alles habe ich stehen und liegen lassen, um zu lesen und selbst als ich das Buch kurz weglegen musste, um zum Arzt zu fahren, konnte ich es kaum erwarten, endlich im Wartezimmer zu sitzen, um weiter in den Schmöker einzutauchen. Täglich pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt. Dieser hält immer an der gleichen Stelle und Rachel kann auf die nahe gelegenen Häuser gucken. Ein vermeintlich glückliches Pärchen hat Rachels Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Jess und Jason, wie die beiden von Rachel genannt werden, haben vor zwei Jahren noch nicht dort gewohnt – vor zwei Jahren, als Rachel noch mit ihrem Mann Tom dort verweilte. Dieser lebt jetzt mit seiner Frau Anna und der gemeinsamen Tochter in dem Haus, was Rachel damals liebevoll eingerichtet hat. So richtig kommt die Geschichte allerdings erst in Fahrt, als Rachel beobachtet, wie Jess in ihrem Garten einen anderen Mann küsst. Alkoholisiert fährt Rachel am nächsten Abend in diese Ortschaft und dem Alkohol geschuldet kann sie sich am Sonntag an nichts mehr erinnern. Nur Einzelheiten tauchen immer wieder in ihren Erinnerungen auf. Als Megan, wie Jess in Wirklichkeit heißt, vermisst gemeldet wird, meint Rachel dass sie der Aufklärung nützlich werden könnte. Aber wie, wenn sie sich an nichts erinnern kann? Das Buch wurde aus der Sicht von drei Frauen geschrieben. So wechselt das Geschehen nicht nur zwischen Rachel, Megan und Anna, sondern liest sich auch in verschiedenen Zeitabläufen. Versehen mit einer jeweiligen Überschrift stellt sich dem Leser dadurch aber keine schwierige Aufgabe und Paula Hawkins glänzt mit einem flüssigen Schreibstil. Geht man anfangs von keinen Gemeinsamkeiten der drei Protagonistinnen aus, so erfährt man letztendlich wie die Geschichten dieser Frauen wie drei Gleise zusammenlaufen. So richtig baut sich die Spannung aber erst nach Megans Verschwinden auf. Ist Megan freiwillig gegangen oder wurde sie Opfer einer Gewalttat? Als Leser tappe ich lange im Dunkeln und dass die Handlungen und die Auflösung nicht vorhersehbar sind, gefällt mir an diesem Buch besonders gut.

Fazit: Anfangs wollte ich dieses Buch erst gar nicht lesen, doch Ela legte es mir nahe und ich sollte es nicht bereuen. „Girl on the Train“ konnte mich so richtig fesseln und ich wünsche mir mehr solcher packenden Bücher.

10 Gedanken zu „Paula Hawkins: „Girl on the Train“

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