Louise Voss & Mark Edwards: „Stalker“

Die Frau, für die ich sterben würde. Die Frau, für die ich töten würde.

Louise Voss & Mark Edwards: „Stalker“

Titel: „Stalker“
Autor: Louise Voss & Mark Edwards
Verlag: btb Verlag (erschienen: 14. August 2017)
Taschenbuch: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-74571-5
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Alex Parkinson ist wie vom Blitz getroffen, als er seine Dozentin aus dem Schreibkurs zum ersten Mal sieht. Siobhan ist wunderschön, intelligent und teilt auch noch seine große Leidenschaft: das Schreiben. Niemals zuvor hat er jemanden so sehr geliebt. Doch wie kann er Siobhan davon überzeugen, dass sie zusammengehören? Besessen von der Idee, sein Leben mit ihr zu teilen, findet Alex heraus, wo Siobhan wohnt, verliert seinen Job für sie, macht ihr Geschenke, kümmert sich um ihre Katze, liest in ihrem Tagebuch. Alex würde alles für Siobhan tun – bis plötzlich eine junge Frau tot vor ihrem Haus liegt …

Autoren: Louise Voss sah Mark Edwards in einer Dokumentation über aufstrebende Autoren, daraufhin kontaktierte sie ihn. Das war der Grundstein ihrer schriftstellerischen Zusammenarbeit. Ihre ersten beiden Thriller „Fieber“ und „Stalker“ wurden Sensationserfolge, zunächst online im Eigenverlag und schließlich auch in den Printausgaben. Louise Voss und Mark Edwards leben mit ihren Familien im Süden von London.

Ich habe gelesen: Bereits das vorherige Buch, welches ich gelesen hatte, griff das Thema „Stalking“ auf. Doch während dabei die Liebe im Vordergrund stand, hatte ich bei dem Thriller „Stalker“ die Hoffnung, dass hier der Wahnsinn dominiert. Nicht, dass ich das Thema gut heiße, sondern weil ich mich auf den Thrill freute.

„Stalker“ wurde von zwei Autoren und aus der Sicht von zwei Charakteren geschrieben. Wurde hierbei jedem Autor ein Protagonist zugeteilt? Wäre zumindest mal eine interessante Idee. Ich kann aber gleich vorwegnehmen, dass mich die Story nicht so richtig gepackt hat.

Siobhan ist als Autorin nicht ganz so erfolgreich. Um ihr Gehalt aufzustocken, arbeitet sie als Dozentin in einem Schreibkurs. Acht Teilnehmer zählt die Liste der Kursteilnehmer und alle scheinen Gefallen an der Dozentin zu finden. Auch Alex ist fasziniert von ihr. Allerdings versteht Siobhan sich sofort mit der homosexuellen Kathy und Alex sieht Diese als seine Rivalin. Die Teilnehmer des Schreibkurses sind dazu aufgefordert, ein Tagebuch zu führen – für sich selber, nicht für die Öffentlichkeit. So liest sich das Buch auch – wie ein Tagebuch – abwechselnd aus der Sicht von Siobhan und Alex.

Alex lauert Siobhan nicht nur auf der Strasse auf, sondern fertigt sich einen Schlüssel zu ihrem Haus an und verschafft sich somit Zugang zu ihrem privaten Terrain. Er benutzt ihre Kreditkarte, um ihr schicke Klamotten zu bestellen, die er in ihrem Haus hinterlässt. Ich denke, dass jede halbwegs normale Person sich an die Polizei wenden würde. Nicht so Siobhan, sie trägt sogar die Kleidung. Kathy wird ungewollt Mitwisserin von Alex seinen Machenschaften, als er ihr unter Alkoholeinfluss alles erzählt. Als ihm klar wird, was er gerade gemacht hat, muss er schnell handeln. Der Sturz vom Dach wird allerdings als Unfall abgetan. Was für ein Glück für Alex.

Als Alex Siobhan endlich seine Gefühle gesteht, sollte sie eigentlich seinen Wahn erkennen. Sie fordert ihn auf, das Geld zurückzuzahlen und ihr fernzubleiben. Und wieder bin ich der Meinung, dass sich jede halbwegs normal denkende Person spätestens jetzt an die Polizei wenden würde. Nicht so Siobhan… Alex erbt und zahlt das Geld zurück. Zudem lernt er Emily kennen. Er vergisst Siobhan nicht, aber hält sich von ihr fern, um sich eine Zukunft mit Emily aufzubauen. Und was macht Siobhan? Ist sauer, dass er sich so schnell über sie hinweg tröstet, stalkt ihn und mischt sich in seine Beziehung ein.

Nun komme ich mit meinem typisch weiblichen Denken daher und stelle mir die Frage, wie man etwas tun kann, was einem vorher selbst Angst einjagte… Oder merkt Siobhan erst um ihre Liebe zu Alex, als seine Gefühle vermeintlich erloschen sind? Wir alle wissen, dass die Liebe unergründliche Wege geht.

Wie enden Thriller für gewöhnlich? Ende gut, alles gut? Oder siegt das Böse? Was wird aus Alex und Siobhan? Siegt hier die Liebe? Von Vernunft kann man bei beiden Protagonisten irgendwie nicht ausgehen. Ihr wollt wissen, ob es hier ein Happy End gibt? Dann auf geht’s: lesen!!!

Fazit: „Stalker“ von Louise Voss & Mark Edwards finde ich spannend, aber nicht packend. Für einen Thriller ist mir die Handlung einfach zu flach. Außerdem ist die Geschichte von Anfang an transparent und als Leser eines Thrillers möchte man doch gerne eine Zeit lang im Dunkeln tappen.

Louise Voos & Mark Edwards: „Stalker“ wurde mir kostenlos von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

2 Gedanken zu „Louise Voss & Mark Edwards: „Stalker“

  1. ElaLettrice

    Eine sehr aussagekräftige, schöne Rezi. Danke dafür.
    Ich habe aber mittlerweile soooo viele Bücher gelesen, bei denen es um Stalking ging, ich glaube das reicht erstmal.
    In Deiner Sammlung befindet sich aber noch das ein oder andere Buch, welches ich mir auf jeden Fall bei Dir leihen muss.

    Allerliebst
    Ela

    Antworten
    1. BeautyPeaches Artikelautor

      Dankeschön :* Sag einfach bescheid wegen den Büchern. Wenn ich mit meinem derzeitigen Buch durch bin, möchte ich endlich mal die lesen, die ich bei dir entdeckt habe 😉 *Knutsch*

      Antworten

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