Joy Fielding: “Sag, dass du mich liebst”

Bisher war sie immer die Jägerin. Nun weiß sie, wie es ist, das Opfer zu sein.

Joy Fielding: Sag, dass du mich liebst”

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Titel: „Sag, dass du mich liebst“
Autor: Joy Fielding
Verlag: Goldmann (erschienen: 09. November 2015)
Taschenbuch: 448 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-48346-4
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Autorin: Joy Fielding gehört zu den unumstrittenen Spitzenautorinnen Amerikas. Seit ihrem Psychothriller „Lauf, Jane, lauf“ waren alle ihre Bücher internationale Bestseller. Joy Fielding lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada, und in Palm Beach, Florida.

Klappentext: Als erfolgreiche Privatermittlerin in Miami ist es Bailey Carpenter gewohnt, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von einem Unbekannten brutal überfallen wird. Von nun an quälen Bailey Panikattacken und Albträume, sie ist besessen von dem Gedanken, verfolgt zu werden. Und dann bemerkt sie, dass ein Nachbar im Hochhaus gegenüber sie beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er scheint ein makaberes Spiel mit ihr zu treiben. Doch niemand will ihr glauben – selbst dann nicht, als der Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht …

Ich habe gelesen: Joy Fielding glänzt auch in diesem Buch wieder mit einem tollen und vor allem flüssigen Schreibstil. Die Story plätschert zwar zwischendurch mal so dahin, aber man verliert nie die Lust am Weiterlesen. Die Protagonistin Bailey Carpenter ist eine selbstbewusste und gewissenhafte Frau, doch fällt sie einem Vergewaltiger zum Opfer. Zufällig oder hat er es gezielt auf sie abgesehen? Ich habe anfangs bereits einen Verdacht und dieser wird letztendlich auch bestätigt. Missbraucht und misshandelt bleibt Bailey im Ungewissen und vermutet so hinter jedem Mann, der ihr begegnet ihren Schänder. Das dürfte jedem klar sein, dass ein solches negatives Ereignis nicht spurlos an einem Opfer vorbeigeht. Halt findet Bailey in ihrer Familie, hauptsächlich in ihrer Halbschwester Claire und deren Tochter Jade. Abwechselnd beobachten sie Baileys neuen Nachbarn durch ein Fernglas, doch dass er seine Freundin misshandelt, demütigt und später erschießt, kann nur Bailey behaupten. Paranoia oder Manipulation? Bailey kann teilweise die Realität und eventuelle Wahnvorstellungen nicht mehr auseinander halten und gerät so erneut in die Fänge des Täters. Am Ende gewinnt die Story noch einmal an Spannung und es bleiben keine Fragen offen. Nur der Titel erschließt sich mir nicht ganz, denn das Motiv des Vergewaltigers lässt die Autorin ungeklärt.

Fazit: Eigentlich würde ich auch dieses Buch eher als Thriller betiteln, doch erhält die Geschichte durch die zusätzlichen Geschehnisse den nötigen “Biss” und das Genre Psychothriller ist gerechtfertigt.

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