Jeff Menapace: “Das Spiel – Tod”

Betet für das letzte Spiel

Jeff Menapace: „Das Spiel – Tod“

Titel: „Das Spiel – Tod“
Autor: Jeff Menapace
Verlag: Heyne (erschienen: 10. April 2017)
Taschenbuch: 336 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-453-67709-8
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Die Lamberts sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch. Liebevolle Eltern, entzückende Kinder. Doch nach der grauenvollen Begegnung mit drei Psychopathen ist für die Lamberts nichts mehr wie zuvor. Sie haben überlebt — aber es gibt noch ein letztes Spiel, das gespielt werden muss. Für den Meister dieses Spiels ist es die Krönung seines perfiden Schaffens … für die Lamberts die pure Hölle!

Autor: Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

Ich habe gelesen: Klar wollte ich auch den 3. Teil der Spiel-Trilogie lesen, da mir die ersten beiden Bücher gefielen. Warum mittlerweile viele Autoren auf Trilogien oder noch mehrere Bände einer Reihe setzen, weiß ich nicht. Doch manchmal tut man sich gut darin, eine Story bereits nach dem 2. Teil zu beenden und das ist auch hier der Fall. Ich hatte mich vorab wirklich gefragt, was noch kommen mag. Schließlich waren doch mittlerweile alle “Spielemacher” nicht mehr zugegen. Auferstanden von den Toden? Nicht ganz, aber das erfährt der Leser ziemlich am Anfang des Buches und ich werde es nicht vorwegnehmen.

“Das Spiel – Tod” knüpft nahtlos an den Vorgänger an und beginnt anfangs auch recht spannend. Letztendlich geht es aber nur noch am Rande um Familie Lamberts. Hauptsächlich geht es darum, sich an dem Ex-Soldaten und einstigen Beschützer dieser Familie zu rächen. Domino wird als sehr kräftig beschrieben und das muss er auch sein bei den für ihn vorgesehenen Spielen. Für die Rachepläne wurde extra ein Haus umgebaut. Dort geht er durch die Hölle, alleine um einem Menschen das Leben zu retten. Als ob die “Racheengel” und “Spielemacher” jemals jemanden am Leben gelassen haben. Wer die ersten beiden Bücher gelesen hat, weiß auch, das dem nicht so ist.

Domino kämpft sich also von Zimmer zu Zimmer. Erinnerte mich irgendwie an den 2. Teil von SAW. Mag gruslig sein, für mich eher ernüchternd, eben weil ich SAW geguckt habe. Zwischendurch gelang es dem Autor aber dennoch, die aus den vorangegangenen Büchern gewohnte Spannung aufzubauen, aber so richtig packen konnte mich Band 3 nicht.

Die Vorbereitungen für den Showdown waren noch sehr explosiv und ich freute mich auf einen fesselnden Thriller, doch mittig flachte es ziemlich ab und das Ende war nicht wirklich sensationell. Auf weitere Protagonisten werde ich dieses Mal nicht eingehen, denn dann würde ich einfach auch zu viel verraten. Wer “Das Spiel – Opfer” und “Das Spiel – Rache” gelesen hat, sollte sich auf jeden Fall auch “Das Spiel – Tod” zu Gemüte führen.

Fazit: Ich selbst könnte nicht ein Buch schreiben und eine Trilogie schon gleich gar nicht. Vielleicht hat sich der Autor hierbei auch etwas zu viel vorgenommen und die Umsetzung klappte nicht ganz so wie gewünscht. Dennoch hat er sehr viel Potenzial, wie sich an den ersten beiden Teilen dieser Spiel-Trilogie erkennen lässt und ich würde gerne noch mehr von Jeff Menapace lesen und vielleicht setzt er beim nächsten Mal auf Einzelbände.

Jeff Menapace: „Das Spiel – Rache“ wurde mir kostenlos von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

4 Gedanken zu „Jeff Menapace: “Das Spiel – Tod”

  1. ElaLettrice

    Ich teile voll und ganz Deine Meinung. Schade eigentlich, dass gerade der “krönende” Abschluss nicht so ganz gelungen ist.

    Liebe Grüße
    Ela

    Antworten
    1. BeautyPeaches Artikelautor

      Ja, für den Abschluss hätte ich mir dann doch irgendwie mehr erhofft. Band 2 lieferte dem Leser einen guten Showdown. Dabei hätte man es bleiben lassen können. Liebe Grüße, Sabrina

      Antworten

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