Gardasee

Nach der Urlaubswoche in Rimini ging es weiter zum Gardasee. Schon von einem Plateau aus genoss ich einen herrlichen Blick auf die gesamte Landschaft und wusste sofort, dass ich mich dort wohlfühlen werde. Die Ortschaften kommen denen in der Toskana schon recht nah und ich bekam nun doch noch Italien zu sehen. Hier zeige ich euch eine kleine Bilderflut. Beim Anklicken der entsprechenden Fotos bekommt ihr diese in Originalgröße zu sehen.

Das ausgesuchte Hotel gefiel mir auch bedeutend besser, als das in Rimini. Es wirkte familiärer, da es um einiges kleiner war. Nur die Essenbestellung am Vorabend für den Folgetag war hier gleich. Leider kam die Bedienung am Abend oftmals nicht so richtig aus dem Knick. So bekam ich zwar mein Essen rasch, aber auf Getränke musste ich meistens lange warten. Die Besucher des Restaurants wurden schneller bedient, als die Hotelgäste. Entschädigt wurde ich zwar oft mit einem leckeren Essen, aber das nimmt mir den Durst nicht und nicht täglich konnte mich das Essen überzeugen. Auch hierbei bot man den Restaurant-Besuchern eine vielfältigere Auswahl, als seinen Hotelgästen. Die Dame, die das Frühstück verwaltete war da etwas eifriger. Sie war sehr freundlich und meinen Latte Macchiato bekam ich zum Schluss schon, ohne danach zu fragen. Ich mochte sie vom ersten Tag an. Von meinem Zimmer bekam ich nicht nur einen Blick auf den Gardasee und die Berge geboten, sondern schaute ich auch auf den kürzesten Fluss der Welt.

Zum größten Teil war ich direkt am See, aber auch Ausflüge standen auf dem Plan. Gerne wollte ich nach Verona. Vor allem die Arena von Verona wollte ich besuchen. Das Amphitheater ist eine etwas kleinere Variante des Kolosseums. Dieses besuchte ich 2009 und blickte auf die einstige Kampfarena. Die Arena von Verona schaute ich mir nur von außen an.

„Ein Kopfmensch wird nie verstehen, was der Herzmensch fühlt.“ Irgendwo zwischen all dem ganzen Hass, der Gleichgültigkeit und Ignoranz liegt sie vergraben, die Liebe. Manchmal muss man nur tief genug graben. Was aus der Liebe zwischen Romeo und Julia geworden ist, hat uns William Shakespeare erzählt. Auch beim Casa di Giulietta legte ich einen Stopp ein. Der Hof mit dem Balkon war nicht nur mit Menschenmassen überfüllt, sondern wirkte der Platz auch viel kleiner, als auf Bildern aus dem Internet. Ich finde aber, dass man das mit dem Balkon insoweit gut geregelt hat, dass man den einzeln betritt zwecks Fotos. Ungefähr eine halbe Stunde stand ich an, bis ich den Balkon betreten konnte. Ich finde, das geht in Ordnung.

Ein Italienbesuch ohne shoppen geht bei mir nicht. Also habe ich auch dafür ein bisschen Zeit eingeplant und ein paar tolle Sachen für mich gefunden. Anschließend war ich noch in Sirmione. Auch dort ist es sehr schön, aber nicht so schön ruhig wie in meinem Urlaubsort Cassone. In der Nähe meines Ortes befanden sich 2 Schlösser und eins davon besuchte ich. Ein bisschen Geschichte, ein toller Ausblick auf den Gardasee und ein Zitronenbäumchengarten boten mir einen angenehmen Aufenthalt im Schloss von Torri.

Ahoi… an meinem letzten Tag am Gardasee schaute ich nicht vom Land aus auf den See, sondern vom See aus aufs Land. Volle Kraft voraus. Die Fahrt mit dem Motorboot hat sowas von Spaß gemacht und die 6 Stunden vergingen wie im Flug. Durch den Fahrtwind war die Hitze auch erträglicher, als die Tage zuvor. Der Blick auf die Berge spricht natürlich für sich. Der Tag war einfach nur herrlich.

Gestern Vormittag reiste ich dann weiter nördlich. Aufmerksame Leser meines Blogs wissen bereits, dass ich von Anfang Oktober bis Ende Juni eine italienische Gasttochter hatte. Gestern wurde sie 18 Jahre und so galt es, sie zu überraschen. Ihre Eltern waren natürlich involviert. Sie selbst hatte keine Ahnung.

Den Gardasee werde ich definitiv nochmal mit einem längeren Aufenthalt bereisen, denn ich habe noch so viele Plätze dort nicht gesehen. Mir hat es dort fast so gut gefallen wie in der Toskana und so blieb auch am Gardasee ein Stück meines Herzens hängen.

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