Berlin – mein Wochenende in Bildern

Wegen meinem geplanten Trip nach Berlin hatte ich Urlaub eingereicht und deswegen begann dieses Wochenende für mich zwei Tage eher. Am Donnerstag Vormittag begab ich mich also mit dem Zug in die Hauptstadt. Dass meine vier freien Tage weder der Erholung dienen und auch der Schlaf zu kurz kommt, war mir bereits beim Antritt meiner Reise bewusst. Nun folgt eine Bilderflut von meinen Eindrücken.

Angekommen in Berlin blieb mir nicht mehr ganz so viel Zeit. Der eigentliche Grund für meinen Abstecher war die Global Spirit Tour von Depeche Mode *freu*. Das Event fand im Olympiastadion statt und ich konnte es kaum erwarten die Band endlich live zu sehen. Karten für den Front of stage-Bereich konnte ich keine mehr abgreifen, doch hatte ich auch im Innenraum einen guten Platz mit einem phantastischen Blick auf die Bühne erwischt. Ein bisschen ärgerte es mich dennoch, dass in dem vorderen Bereich noch eine Menge Platz gewesen wäre. Diese Fläche hätte man noch ein wenig eingrenzen können. Zusätzlich konnte man sich noch wegen einem der Ordner aufregen. Nicht nur, dass er sehr rabiat mit den Konzertbesuchern umgesprungen ist, sondern wies er seine “Untertanen” schon zum Abbau an, als die Kultband noch drei Songs spielte. Ich war nicht die Einzige, die das als störend empfand. Der Veranstalter dieses Events darf sich gerne mal darüber Gedanken machen.

Ansonsten war das Konzert genial. Statement eines regelmäßigen Konzertbesuchers von Depeche Mode: “Ich war schon auf sehr vielen Konzerten dieser Band, aber das war das geilste Konzert seit langem.” Die Setlist hätte besser nicht sein können und selbst, als es anfing zu gießen, tat es der Stimmung keinen Abbruch. Die Fans, einschließlich ich, tanzten unter strömendem Regen – nass bis auf die Haut – aber in diesem Moment war es einfach egal. Wat ein geiler Abend! Wat eine geile Band!

Anschließend ging es noch zur After-Show-Party in den Club Hangar 49. Ich kannte diese Location bereits von meinem Besuch im Februar und in diesem Fall fand ich die Auswahl der Songs noch ein wenig besser als beim letzten Mal. Dennoch war ich schon recht müde und lies daher mit dem Ausblick auf die Spree einfach die Musik auf mich wirken.

Am Freitag galt es erst einmal auszuschlafen und erst am frühen Nachmittag konnte ich in die Stadt eintauchen. Erneut wurde das Brandenburger Tor angeschaut. Zudem war ich am Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz das Holocaust-Mahnmal. Vorbei am Reichstagsgebäude schlenderte ich der Spree entlang bis hin zum Fernsehturm und da ich in den Tagen meiner Kindheit das letzte Mal oben war, durfte mich der Fahrstuhl innerhalb von 35 Sekunden rauf befördern. Die Aussicht ist natürlich phänomenal und somit war dieser Besuch sehr lohnenswert.

Beim Konzert konnte man die Band direkt auf der Bühne beäugen, aber auf mehreren Leinwänden sah man die Bühnenshow noch konkreter. Gelegentlich lief zu den Songs aber auch ein entsprechendes Video. Für “Walking In My Shoes” wurde das Konzert-Video in Berlin gedreht und am Schluss betritt der Darsteller eine Bar (Bild links). Bei meiner Sightseeing kam ich auch an dieser Kulisse vorbei und das Foto rechts sieht dann geringfügig anders aus.

Am Samstag saß mir die Zeit ein bisschen im Nacken, denn am Abend war die Abreise geplant. Dennoch wollte ich den Tag nicht einfach so verstreichen lassen. Ein Besuch des Tierparks in Berlin durfte es dann sein, denn schließlich war ich vor 29 Jahren das letzte Mal dort. Der Tierpark bietet dem Besucher eine riesige Fläche und man kann den ganzen Tag dort verbringen. Laut Wikipedia ist er mit 160 Hektar Fläche der größte Landschaftstiergarten in Europa. Klar schaue ich mir dabei auch die Tiere an, aber meistens bin ich eher von den Anlagen selbst fasziniert. Man kann nur erahnen, wie viel Arbeit darin steckt.

Mit meinem neuen Ampelmännchen-Shirt und einem Cappuccino ging es dann abends zurück in die Heimat. Eigentlich zerrte die Müdigkeit an mir, aber so richtig zur Ruhe kommen wollte ich auch nicht. Erstmal musste ich die gesammelten Eindrücke verarbeiten. Auch bei diesem Besuch habe ich längst nicht alles gesehen, was unsere Hauptstadt zu bieten hat und so dauert es nicht lange, bis es erneut heißt: “I am a Berlin City Girl.”

4 Gedanken zu „Berlin – mein Wochenende in Bildern

  1. Femi

    He eine Berlin City Girl 🙂 hast Du wirklich eindrucksvoll beschrieben ,ich konnte mich richtig mit hineinversetzten 😉 Ich wäre am liebsten beim Tierpark mit dazu gekommen ,irgendwie liebe ich solche Besuche 🙂 Das Ampelshirt passt ja so toll zu Deinen dunklen Haaren sweet! Das freut mich sehr das Du eine tolle Zeit hattest. Fühl Dich gedrückt, Deine Femi.

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    1. BeautyPeaches Artikelautor

      😉 Dankeschön ♥ Ja, Besuche im Tierpark machen in der Gruppe auch viel Spaß. Wäre bestimmt toll geworden. Das Ampelshirt werde ich jetzt bestimmt öfters tragen 🙂 Farblich gefällt es mir auch ganz gut. Hab eine tolle Rest-Woche. Ich drück dich, deine Sabrina

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  2. Heike

    Hallo Sabrina,
    Berlin finde ich auch super, seit ich das erste Mal dort war, bin ich verliebt. Besonders spannend fand ich, als ich mir als ganz junges Mädchen ein Stückchen Mauer ergattert habe.
    Liebe Grüße
    Heike

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    1. BeautyPeaches Artikelautor

      Hallo Heike,
      Stücken der Mauer werden dort jetzt in sämtlichen Souvenirläden angeboten. Letztendlich ist es nicht das Gleiche, wie wenn man wie du eins ergattert. Berlin ist wirklich toll und weil meine Schwester dort wohnt, bietet sich mir die Gelegenheit, öfters hinzufahren. Ich wünsche dir einen schönen Tag. Liebe Grüße, Sabrina

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