Archiv des Autors: BeautyPeaches

San Marino

Bereits 3 Mal bereiste ich Italien und die Idee, einen Ausflug nach San Marino zu machen, hatte auch immer irgendwie Bestand. Letztendlich ist es von der Toskana aus doch recht weit. Diesen Weg wollte ich dann während meines Urlaubs, der eigentlich der Erholung dienen sollte, nicht auf mich nehmen. Dieses Jahr war für meine Italien-Reise ein 7 tägiger Aufenthalt in Rimini geplant und von da aus ist es nach San Marino nur ein Katzensprung.

„San Marino ist die älteste bestehende Republik der Welt mit einer Geschichte, die angeblich bis auf das Jahr 301 mit der Gründung durch den heiligen Marinus zurückgeht. Sie ist als Enklave vollständig von Italien umgeben und liegt zwischen den Regionen Emilia-Romagna (Provinz Rimini) und Marken (Provinz Pesaro und Urbino), nahe der adriatischen Küste bei Rimini. San Marino gehört mit einer Fläche von etwa 60 Quadratkilometern und rund 30.000 Einwohnern zu den kleinsten Staaten der Erde und zu den sechs europäischen Zwergstaaten. Hauptstadt ist die gleichnamige Stadt, Amtssprache ist Italienisch. Den Felskamm des zum UNESCO-Welterbe gehörenden Monte Titano krönen die drei Festungen Guaita, Cesta und Montale.“ (Textquelle: Wikipedia)

Natürlich standen bei meinem Ausflug die Ziele Basilica del Santo San Marino und Palazzo Pubblico im Vordergrund, aber auch der Ausblick war gigantisch. Vor Reiseantritt machte ich mich schlau, was in San Marino sehenswert ist und wusste bereits von diversen Bildern aus dem Netz, dass sich Città di San Marino auf einem Hügel befindet.

„Die katholische Basilika San Marino, die dem Heiligen Marinus geweiht ist, steht in der Stadt San Marino und ist die Konkathedrale des Bistums San Marino-Montefeltro, wodurch sie die höchste Kirche des Staates ist. Die Kirche gehört seit 2008 mit der gesamten Altstadt von San Marino zum UNESCO-Welterbe. Die Basilika ist auf der San-Marinesischen 10-Cent-Münze abgebildet. Unmittelbar neben der Basilika befindet sich die Kirche San Pietro.“ (Textquelle: Wikipedia)

Obwohl das Fotografieren in der Basilika gestattet ist, habe ich im Gebäude auf Aufnahmen verzichtet. San Marino und auch die Sehenswürdigkeiten sind schon sehr überlaufen. Sollte man da nicht wenigstens einem heiligen Ort die Ruhe gönnen? Ich gehöre der evangelischen Kirche an und so fiel es mir nicht schwer, einen kleinen Obolus zu hinterlassen, um ein Lichtchen anzuzünden.

 

„Der Palazzo Pubblico in San Marino ist zugleich Rathaus sowie Sitz des Consiglio Grande e Generale, des Parlaments und der Regierung des Kleinstaats, der Capitani Reggenti, des Consiglio dei XIIund des Congresso di Stato. Der Neorenaissance-Palast steht auf dem Monte Titano; er wurde in den Jahren 1884 bis 1894 errichtet, sein Vorgängerbau stammt aus den Jahren 1380 bis 1392. Eine letzte Restaurierung wurde im September 1996 durch Gae Aulenti beendet. Der Palazzo ist auf dem Revers von San Marinos Zwei-Euro-Münze abgebildet.“ (Textquelle: Wikipedia)

San Marino erinnert mich ein bisschen an die von mir besuchten Orte in der Toskana und gleich bei meiner Ankunft fühlte ich mich wohl. Mit Rimini ist es gar nicht vergleichbar, aber dazu gibt es wahrscheinlich später einen gesonderten Beitrag. Leben in San Marino? Dieses Haus steht zum Verkauf und es gefiel mir optisch auf Anhieb. Nur die Menschenmassen würden mich täglich aufs Neue abschrecken. Letztendlich ist Lucca der Ort in Italien, der mein Herz für sich gewinnen konnte. Da kann die älteste bestehende Republik nicht mithalten. Lucca hat eben doch mehr von dem von mir geliebten Toskana-Flair.

Das Stadio Olimpico San Marino ist das einzige Stadion in San Marino, welches die Anforderungen der UEFA und der FIFA erfüllt. Wie immer, wenn ich eine Stadt erstmals bereise, besuche ich auch das Stadion Dieser. Auf den ersten Blick war ich etwas skeptisch, ob es sich hier wirklich um das „richtige“ Stadion handelt. Ich bin eigentlich größere Arenen gewöhnt.

„Das San Marino Stadium wurde im Jahr 1969 eröffnet und besitzt eine Kapazität von ca. 7.000 Zuschauern. Die San-marinesische Fußballnationalmannschaft trägt alle ihre Partien hier aus. Auch die Frauen, die U-21-Männer, die U-19- und die U-17-Junioren nutzen das Stadion. Des Weiteren ist es die Spielstätte der Fußballvereine San Marino Calcio aus der Lega Pro Seconda Divisione sowie SC Faetano und AC Juvenes/Dogana aus der Campionato Sammarinese di Calcio. Seit 2006 befindet sich in der Haupttribüne das Museo dello Sport e dell’Olimpismo. Am 19. Juni 2011 zelebrierte Papst Benedikt XVI. im Stadion eine Eucharistische Konzelebration im Rahmen seines eintägigen Pastoralbesuchs in der Republik San Marino. Am 2. September 2014 wurde der Name in San Marino Stadium geändert.“ (Textquelle: Wikipedia)

Dieses Mal hatte ich vor allem Glück. Anders wie in diversen italienischen Großstädten war das Stadion in San Marino nicht verschlossen. Selbst als ich den Rasen betrat, wurde das nicht bemängelt. Am 11. November 2016 um 20.45 Uhr betrat unsere Nationalelf diesen Rasen und gewann mit dem Halbzeitstand von 0:3 letztendlich mit 0:8.San Marino ist ganz klar einen Ausflug wert. Vorausgesetzt, man verbringt seine Ferien in der Umgebung. Nur eigens dafür bis nach San Marino zu reisen, wäre für mich nicht lohnenswert. Das beruht aber auf meiner persönlichen Meinung und das was mir Volterra, Montepulciano, Siena und vor allem Lucca gegeben haben, kann mir San Marino nicht bieten.

Silke Ziegler: „Im Angesicht der Wahrheit – Rückkehr ins Roussillon“

Ein Neuanfang mit einer kleinen Auberge – aber Estelle hat ein düsteres Geheimnis

Silke Ziegler: „Im Angesicht der Wahrheit – Rückkehr ins Roussillon“

Titel: „Im Angesicht der Wahrheit – Rückkehr ins Roussillon“
Autor: Silke Ziegler
Verlag: Grafit (erschienen: 14. Juli 2017)
Taschenbuch: 507 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-89425-491-9
Preis: 13,00 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Nach einem traumatischen Erlebnis vor achtzehn Jahren hat die Französin Estelle Miroux ihrer Heimat den Rücken gekehrt und ein neues Leben in Deutschland begonnen. Da erreicht sie die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter. Die alte Dame hat Estelle ihr kleines Hotel hinterlassen. Kurz entschlossen kehrt die junge Frau gemeinsam mit ihrem Ziehsohn Noah nach Südfrankreich zurück, um die Auberge zu neuem Leben zu erwecken.
Schnell treffen die ersten Gäste ein, Noah findet Anschluss und ihr attraktiver Nachbar Tom Bauvall geht Estelle zur Hand, wo er kann. Eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch dann wird Argelès-sur-Mer von einer Mordserie heimgesucht und die junge Frau gerät unter Tatverdacht. Denn den Opfern wurde ein Datum in die Stirn geritzt – das Datum der schlimmsten Nacht in Estelles Leben.

Autorin: Silke Ziegler, Jahrgang 1975, lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Weinheim an der Bergstraße. Die gelernte Finanzassistentin arbeitet nach Anstellungen in diversen Kreditinstituten seit zwei Jahren an der Universität Heidelberg.

Ich habe gelesen: So schnell ich das Buch in der Hand hatte, so schnell war ich auch damit durch. Anfangs dachte ich noch, dass es sich um einen „Provinz-Krimi“ handelt und war kurzzeitig weniger angetan. Die Autorin versteht es jedoch, den Leser schnell an ihr Werk zu fesseln. Ihr Schreibstil ist flüssig und sehr detailliert. Beim Cover würde ich eher auf ein Örtchen in Italien tippen, aber durch die Erzählungen von Silke Ziegler finde ich mich durchaus in Südfrankreich wieder. Da ich dort noch nie war, konnte ich meiner Phantasie freien Lauf lassen.

Estelle kehrt nach 18 Jahren in ihre Heimat zurück, um die Pension ihrer verstorbenen Oma zu übernehmen. Für sie stellt das vorerst als schwierige Aufgabe dar, denn nicht umsonst hat sie damals bei Nacht und Nebel Südfrankreich verlassen, um in Heidelberg zu leben. Im Schlepptau hat sie den 17 jährigen Noah, für den sie vor 14 Jahren die Vormundschaft übernommen hatte, weil seine Mutter einer Krankheit erlag.

Noah kann sich zuvor nicht mit der neuen Umgebung anfreunden, verliebt sich jedoch sehr bald. Warum Estelle diese Verbindung nicht gut heißt, erfährt der Leser im Laufe der Story. Obwohl ich beim Schmökern schon vieles erahnen konnte, fand ich das Buch absolut spannend. Überraschungsmomente gab es beim Lesen für mich allerdings nicht. Zum Schluss hebt sich die Spannung natürlich nochmal etwas an und die Identität des Mörders verblüffte mich dann doch.

Innerhalb kurzer Zeit werden drei Männer ermordet. Drei von vier Männern für die Estelle nach ihrer Rückkehr einen Privatdetektiv beauftragt hat, in deren Leben zu schnüffeln. Zufall? Estelle gerät selbstverständlich unter Tatverdacht und nach und nach erfährt der Leser, was sich vor 18 Jahren ereignete. Zudem hat die Oma ein Buch für Estelle hinterlassen, worin sie Estelle ihre Lebensgeschichte erzählt. Durch die kursive Schrift aus Oma ihrer Sicht kam ich beim Lesen aber nicht durcheinander.

Die Morde finden aber irgendwie nur im Hintergrund statt. Vorrangig ist hier ganz klar die Vergangenheit von Estelle. Hinzu kommt der sympathische Nachbar Tom, zu dem Estelle sich schnell hingezogen fühlt. Doch ist dieser scheinbar verheiratet. Dennoch macht er ihr Avancen und schnell erliegt Estelle seinem Charme. Die Liebe hat in dem Buch also Priorität. Bei „Im Angesicht der Wahrheit – Rückkehr ins Roussillon“ ist es die Liebe zwischen Estelle und Tom und bei der Autorin Silke Ziegler ist es die Liebe zu Südfrankreich und Diese war für mich von Anfang an spürbar.

Fazit: „Das Einzige, was die Leute wollen, ist Sex & Crime“, meinte mal ein Kollege und Silke Ziegler hat beides gut miteinander kombiniert, obwohl die Gefühle zwischen Estelle und Tom während des gesamten Lesens irgendwie immer im Vordergrund standen. Gerne lese ich auch weitere Kriminalromane dieser Autorin.

Silke Ziegler: „Im Angesicht der Wahrheit – Rückkehr ins Roussillon“ wurde mir kostenlos von  als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

missfixx: Pinker Werkzeuggürtel aus Leder mit Werkzeug & Gewinnspiel

Dieser Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten.

Frauen gehören in die Küche und das Handwerk liegt ausschließlich echten Kerlen! Das ist doch wohl längst überholt. Schon des öfteren konnte ich feststellen, dass Männer durchaus gut kochen können, aber wir Ladies sind sehr wohl auch handwerklich begabt. Klar spalten sich nach wie vor die Meinungen und so richtige Chauvinisten halten an meiner ersten Aussage fest. Ich arbeite in der Automobilindustrie und bekomme gelegentlich noch zu hören, dass ich hier und da nicht angelernt werden kann, da es sich um einen Männerarbeitsplatz handelt. Ja, nee…ist klar. Ich bin mir sicher, dass mich manche wegen meiner geringen Körperdichte unterschätzen. Doch mich beeindrucken solche Aussagen weniger.

Jetzt zeigen wir es unseren Machos mal richtig und kommen mit unserem eigenen Werkzeug daher. Fündig wird Frau hierbei bei missfixx. Für 49,95 € (UVP) könnt ihr dort den Pinken Werkzeuggürtel aus Leder mit Werkzeug ergattern. Think Pink! – wenn ihr den Online-Shop durchstöbert, seht ihr auch, dass uns missfixx nicht nur das entsprechende Equipment zum Werkeln bietet. Auch am Grill übernehmen wir Frauen jetzt die Zange. Der pinke BBQ Kugelgrill spricht mich zum Beispiel auch voll an und steht somit weit oben auf meiner Wunschliste.

Doch jetzt freue ich mich vorerst über meine neue pinke Ausrüstung und bereits im Spätherbst werde ich das Werkzeug oft in Benutzung haben. Kleinere Tests wurden schon durchgeführt und ich kann behaupten, dass die Utensilien absolut griffig und handlich sind.

„Der pinke Werkzeuggürtel ist mit 13 pinken Werkzeugen und praktischen Tools ausgerüstet. Für den langlebigen Einsatz in den eigenen vier Wänden besteht der pinke Werkzeuggürtel aus robustem Büffelleder und macht damit nicht nur optisch eine gute Figur. Der pinke Werkzeuggürtel ist dank der vielfältigen und hochwertigen Ausstattung perfekt sowohl für fortgeschrittene Heimwerkerinnen und Heimwerker als auch für Einsteiger-Bastler geeignet.“ (Textquelle: www.missfixx.com)

Inhalt des pinken Werkzeuggürtels (v.l.n.r.):

  • Pinker Notizblock mit Stift
  • Pinker Schlitzschraubendreher
  • Pinker Kreuzschraubendreher
  • Pinker verstellbarer Gabelschlüssel
  • Pinke Kombizange
  • Isolierband (leider nicht in Pink)
  • Pinker Hammer
  • Pinker Inbusschlüsselsatz
  • Pinker Phasenprüfer
  • Pinkes Cuttermesser
  • Pinke Stabtaschenlampe
  • Pinke Spitzzange
  • Pinkes Maßband (befestigt am Gürtel

Kaum zu glauben, aber die männliche Fraktion war auch recht angetan von meinen pinken Arbeitsgeräten. „Das ist ja cool“, war zum Beispiel eine Aussage. Nur arbeiten möchten sie letztendlich nicht damit. Das gibt in unserer ländlichen Gegend eben das Klischee nicht her. Müssen sie aber auch nicht, denn ich beanspruche meinen pinken Werkzeuggürtel eh für mich alleine. missfixx ist noch ein recht junges Unternehmen und würde sich bestimmt über ein „Gefällt mir“ auf Facebook, Instagram und/oder Pinterest freuen.

~PR-Sample~

Gewinnspiel

Nun habt ihr die Möglichkeit, bald im Besitz eines pinken Werkzeuggürtels zu sein. In Zusammenarbeit mit missfixx, möchte ich eine komplette Ausrüstung verlosen. Verratet mir dazu im Kommentarfeld, was euer nächstes handwerkliches Projekt sein wird.

Zu diesem Gewinnspiel gelten folgende Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahme nur innerhalb Deutschland, Österreich oder der Schweiz möglich
  • Teilnahme erst ab 18 Jahre
  • kein Rechtsweg, keine Barauszahlung des Gewinns
  • Teilt dieses Gewinnspiel (Facebook, Twitter, Instagram, Google+, etc.)

Natürlich würden sich missfixx und auch meine Seite über neue Follower freuen. Das ist allerdings optional.

Das Gewinnspiel beginnt heute und endet am Dienstag, den 08. August 2017 um 23.59 Uhr.

Viel Glück

Eric Stehfest & Michael J. Stephan: „9 Tage wach“

„Es ist vorbei. Du hast dich mit einer Substanz angelegt, die als erstes die Täuschung hervorruft, nie wieder ohne sie leben zu können. Du hast ihr Kosenamen gegeben, sie für deine Schwester gehalten, die niemals existierte. Weißt du alles schon. Sie hat nicht nur dich ruiniert, sondern schon Millionen andere vor die.“ (Aus dem Abschiedsbrief, den Eric an sich selbst schrieb)

Eric Stehfest & Michael J. Stephan: „9 Tage wach“

Titel: „9 Tage wach“
Autor: Eric Stehfest & Michael J. Stephan
Verlag: Edel Books (erschienen: 30. März 2017)
Klappenbroschur: 288 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-8419-0518-5
Preis: 17,95 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Wenn die Droge zu deiner Schwester wird, wenn du schon einen Abschiedsbrief an dich selbst verfasst hast, dann bist du am Ende.
Eric Stehfest hat es erlebt, zehn Jahre war Christin seine „Schwester“, seine ständige Begleiterin – Crystal Meth. Mit ihr fiel er unglaublich tief und hat sich dennoch gerettet. Nun berichtet er schonungslos, direkt, unverstellt und berauschend literarisch von seinem Doppelleben, seinem Entzug und dem Leben danach.

Autor: Eric Stehfest gehört zu den Shootingstars des deutschen Fernsehens, er ist Hauptdarsteller in »Gute Zeiten, Schlechte Zeiten« und brillierte in der Tanzshow »Let’s dance«. Was nur wenige wissen: In seiner Jugend war er jahrelang von der Partydroge Crystal Meth abhängig. Erst über eine einjährige Entziehungskur – Auslöser war ein neun Tage langer Rausch, den er fast nicht überlebte – schaffte er den Absprung. Heute ist er clean und hat sich zur Aufgabe gemacht, über die Gefahren dieser Modedroge aufzuklären. In »9 Tage wach« berichtet Eric Stehfest schonungslos über seine Zeit in der Drogenszene, den schmerzhaften Entzug und ein jahrelanges Doppelleben.

Ich habe gelesen: Eric Stehfest fand ich bereits in der RTL-Soap „Unter Uns“ sympathisch. Dort spielte er knapp 4 Monate den homosexuellen Yannick Benhöfer. Kaum auf der Leinwand zu sehen, war er auch schon wieder weg und vielleicht war es so nichtig, dass sein Auftritt in dieser Fernsehserie in seiner Autobiografie unerwähnt blieb. Auch die Rolle als Chris Lehmann in Gute Zeiten, Schlechte Zeiten spielt Eric sehr gut und vor allem authentisch. Und wenn man dieses Buch gelesen hat, könnte man annehmen, dass sein Serien-Charakter ihm selbst teilweise angepasst wurde. Ich bin kein eingefleischter Fan der Serie GZSZ. Nur gelegentlich schaue ich mir die eine oder andere Folge an. Diese Sendung wird immer irrealer, doch kenne ich durchaus auch einige Dauergucker. Eine Kollegin erzählt die Folgen immer so ausführlich, dass es bei ihr wie aus dem wahren Leben klingt.

Ich bin mir so ziemlich sicher, dass die richtigen Fans dieser Fernsehserie sehr begeistert von dem Buch sein werden. Doch ist das eher der Befangenheit zuzuschreiben. Ich hatte leider etwas Mühe, mich durch das Buch zu lesen. Mir fehlte hierbei der flüssige Schreibstil. Das Buch wurde sehr wirr verfasst und die Zeitsprünge sind zu groß. Teilweise konnte ich dem Geschehen nicht mehr so richtig folgen. Zudem fragte ich mich während des Lesens, warum über ihn in der 3. Person geschrieben wurde.

Das Buch switscht zwischen seinem Leben mit Drogen und dem Gerichtsprozess hin und her. Nach der Verhandlung und der Urteilsverkündung gehen wir nochmal zurück bis zur Geburt. So erfährt der Leser, dass Eric als Mädchen den Namen Christin bekommen hätte. Crystal Meth = Droge = seine imaginäre Schwester Christin. Wie treffend.

Anfangs hat der Leser das Gefühl, dass die Mutter von Eric seinen Lebenswandel duldet. Aber warum? Weil die Ahnen in den Kriegszeiten schon Methamphetamin konsumierten? Ist Vorbelastung eine Entschuldigung oder eine Ausrede? Was Eric möchte, bekommt Eric. Auch sein Wunsch Schauspieler zu werden, besteht schon in frühster Kindheit. Dann stellt sich mir die Frage, warum er so abdriftet. Erst als er durch seinen Drogenkonsum „9 Tage wach“ ist, wird er wach und lässt sich von seiner Mutter in die entsprechende Anstalt für einen Entzug fahren. Er entscheidet sich für einen kalten Entzug, schafft es und erleidet später einen Rückfall. Bleibt ihm und seiner kleinen Familie zu wünschen, dass er es nun wirklich geschafft hat, clean zu bleiben. Ich selbst kam mit Crystal Meth nie in Berührung und hoffe, dass auch meine Kinder dieser Droge fern bleiben.

What’s the Message? Ja, was möchte der Autor dem Leser mit diesem Buch eigentlich sagen? Wie es ist, ein „Druffi“ zu sein? Eric Stehfest beschreibt in seiner Autobiografie detailliert, wie er die Rauschmittel konsumierte, wie es ihm währenddessen erging und wie sich diese berauschende Zeit körperlich auf ihn auswirkte. Dass er seinen Plan Schauspieler zu werden, dabei nie aus den Augen verloren hat, ist fast bewundernswert.

Fazit: Der Moment, als Eric von seiner Mutter zum Entzug gefahren wird, brachte auch bei mir einige Emotionen hervor. Ansonsten fand ich die Autobiografie eher oberflächlich, wahrscheinlich auch dem verwirrenden Schreibstil geschuldet.

Aufgebraucht kommt weg

Ende Mai hatte ich euch schon darüber informiert, dass mein Monatsrückblick in gewohnter Form weg fällt >>Klick! Klar wird es hin und wieder etwas aus meinem Leben zu lesen geben, aber das betrifft dann eher Ausflüge oder Ähnliches. Das Hauptaugenmerk jedoch liegt weiterhin bei Produkttests und Rezensionen. Eine weitere Veränderung gibt es nun zu meinen Aufgebraucht-Beiträgen. Obwohl, Veränderung ist da wohl das falsche Wort.

In dieser Tasche habe ich Monat für Monat meine aufgebrauchten Sachen gesammelt. „Nein, ich bin kein Messie“, erklärte ich so manchem Gast. Diese Tasche wird nun anderen Zwecken dienen, denn es wird auf meinem Blog keine Beiträge mehr zu dem Thema „Aufgebraucht“ geben. Das ist auch ganz einfach zu erklären, denn mittlerweile habe ich unter den ganzen Testprodukten den einen oder anderen Liebling gefunden. Dementsprechend wiederholen sich Diese dann auch bei meinen monatlichen Ausführungen. Hinzu kommt, dass ich selber solche Artikel nicht mehr klicke. Klar schaue ich mir gelegentlich die Bilder an und denke mir: „Hm…ja, tolles Produkt“, aber die entsprechenden Informationen zu diesen entleerten Sachen hole ich mir dann lieber aus den Reviews der Blogger/innen. Außerdem heißt es doch immer, dass man sich von jeglichem Ballast befreien soll, sprich Unrat kommt gleich in die Tonne.

So zeige ich euch heute zum letzten Mal auf meinem Blog meinen angesammelten Müll:

Zusätzlich dabei, worüber ihr auf BeautyPeaches keinen Testbericht finden werdet, ist die Nivea Pflegende Gute-Nacht-Creme. Die habe ich bereits mehrfach nachgekauft. Die Nachtpflege von Nivea fühlt sich leicht auf meiner Haut an. Zudem bietet sie mir die ausreichende Pflege. Auch ein Badezusatz in Form eines Muffins verwendete ich letztens. Durch das enthaltende Öl fühlte sich meine Haut sehr lange hinterher noch schön weich an. Die Zahnpflege Zendium liegt ebenfalls den aufgebrauchten Sachen bei. Diese Zahnpasta ist ganz ok. Vom Geschmack her finde ich sie klasse, ansonsten pflegt sie meine Zähne ähnlich wie meine übliche Zahnpflege. Unter den bebe Masken versteckt sich noch ein Erkältungsbad von tetesept. Den letzten Rest davon verwendete meine mittlerweile abgereiste italienische Gasttochter, da ihr eine Physikarbeit Halsschmerzen bereitete. Sie kränkelte aber wirklich ein bisschen und das Erkältungsbad schaffte da ein bisschen Abhilfe.

So, jetzt befreie ich mich von dem zuletzt angesammelten Unrat und werde mich in Zukunft den wichtigen Themen widmen.

Kneipp Handseife Lavendel & Mandelblüten Hautzart

Dieser Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten.

Das Händewaschen begleitet uns mehrmals täglich. Nicht nur aus hygienischer Sicht, um Krankheitserreger fernzuhalten, ist es unabdingbar. Auch der Ästhetik kommt es zu Gute. Wer möchte schon auf schmutzige Hände schauen? Obwohl meine Kinder mittlerweile Teenager sind, frage ich des öfteren noch, ob sie ihre Hände gewaschen haben. Dabei ist mir auch egal, dass sie bei meiner routinierten Erkundigung genervt mit den Augen rollen. Die Hände sind auch die Körperteile, wo bei der Männerwelt einer meiner ersten Blicke hingeht. Warum das so ist, kann ich jetzt gar nicht genau beschreiben und weil eine Freundin da ähnlich tickt, weiß ich auch, dass es kein Fetisch meinerseits ist.

Kneipp wirbt jetzt mit einer sanften Reinigung für die Hände und bietet somit eine bisher noch übersichtliche Produktpalette von Handseifen an. Das Design spricht bei allen drei Seifenspendern für sich, doch kann mich die Kneipp Handseife Lebensfreude aufgrund des zitrischen Dufts nicht für sich einnehmen. Beim Lavendel und die Mandelblüten fällt mir die Kaufentscheidung anfangs schon schwerer, da ich beiden Duftvarianten sehr zugetan bin.

Die Kneipp Handseife Mandelblüten Hautzart wird also ein weiteres Produkt meiner lieb gewonnenen Mandelblüten Hautzart-Serie – so meine Hoffnung. Auch bei dieser Handseife schwingt ein zarter Duft der Mandelblüte mit. Ein Pumpstoß reicht völlig aus, um dem Seifenspender eine ausreichende Menge zu entnehmen. Das trübe Gel schäumt beim Verreiben auf meinen vorher angefeuchteten Händen leicht auf und lässt sich hinterher restlos abspülen.

Sowohl die Konsistenz, als auch die Handhabung kann ich auch bei der Kneipp Handseife Lavendel beschreiben. Der Duft hingegen ist intensiver, auch etwas herber – typisch Lavendel eben. Bei diesen beiden Handseifen gefällt mir das Aroma des Lavendels etwas besser als das der Mandelblüte. Allerdings nimmt mein Näschen beide Düfte nur für kurze Zeit wahr. Ich würde mir hierbei eine längere Haltbarkeit des Bouquets wünschen.

Bedingt durch meine Arbeit setzt sich gelegentlich etwas Schmutz unter den Fingernägeln fest. Die Kneipp Handseifen entfernen Diesen rückstandslos. Jetzt werdet ihr sagen: „Ist doch klar, denn dafür ist Handseife schließlich da.“ Ganz so klar ist es nicht. Ich hatte durchaus schon Seifen, die den hartnäckigen Schmutz dezent übersehen wollten. Allerdings kosteten diese Seifenspender dann auch weniger als 3,99 € (UVP) / 250 ml. Den Preis empfinde ich für eine Handseife als nicht so günstig, wäre ich aber bereit zu bezahlen, wenn mich das Produkt zu 100 % überzeugt.

So sehr mich das Design und die Düfte begeistern konnten, so habe ich dennoch etwas an der Kneipp Handseife Lavendel und auch an der Kneipp Handseife Mandelblüten Hautzart auszusetzen. Die wertvollen Öle, die in den Erzeugnissen enthalten sein sollen, vermisse ich leider. Öl sorgt ja eigentlich für Geschmeidigkeit und für Sanftheit. Meine Hände fühlen sich aber nach den Waschgängen eher stumpf an. Schon immer vermeide ich den Kontakt mit Kreide, weil ich das Gefühl anschließend nicht ab konnte. Eine ähnlich trockene Empfindung begleitet meine Hände nach dem Waschen mit den Kneipp Handseifen und so kann ich hierbei nie auf das anschließende Eincremen verzichten. Das also noch einmal überarbeitet wären die Kneipp Handseifenspender ein Schmücksel in meinem Badezimmer, zumal der Inhalt auch im Nachfüllpack erhältlich ist, wenn auch nur die Kneipp Handseife Mandelblüten Hautzart und Kneipp Handseife Lebensfreude.

~PR-Sample~

Kneipp Gelenke & Muskel Wohl

Dieser Beitrag kann Spuren von Werbung enthalten.

Arnika ist nicht mit Gold zu bezahlen. –Sebastian Kneipp-

„Muskeln und Gelenke lieben Arnika. Sie zählt nicht nur zu Sebastian Kneipps Lieblingskräutern, die Arnika gehört auch seit Jahrhunderten zu den bekanntesten Arzneipflanzen. Auch in der Produktpalette von Kneipp spielt sie eine wichtige Rolle. Arnika ist jedoch nicht gleich Arnika: Kneipp verwendet die Blüten der Spanischen Arnica montana L., die sich durch besonders geringes Allergiepotenzial auszeichnet.“ (Textquelle: Kneipp)

Meine Mom ist seit jeher ein umherwandelndes Kräuterlexikon und ich durfte in meiner Kindheit die übelsten Teesorten trinken. „Hauptsache gesund“ war ihre Devise und so kam zum Beispiel auch bei kleinen Wehwehchen Arnika-Salbe zur äußeren Anwendung. Mir ist also diese Kräuterpflanze durchaus bekannt. Mittlerweile bin ich selber Mutter von zwei Kindern und möchte natürlich nur das Beste für sie. So gebe ich mein Wissen gerne an sie weiter und mit den Produkten von Kneipp liege ich dabei ganz gut.

Besonders interessant finde ich das Kneipp Aroma-Sprudelbad Gelenke & Muskel Wohl. Ein Sprudelbad habe ich bisher nie verwendet und wenn, dann kann ich mich auf jeden Fall nicht mehr daran erinnern. Das Aroma-Sprudelbad von Kneipp wurde mit dem wertvollen Extrakt der Arnika versehen und zusätzlich wirken ätherische Öle mit. Die Handhabung hierbei ist ganz einfach: Verpackung auf, Sprudeltablette raus und ab damit ins Badewasser.

Sofort ensteht ein schaumiger Sprudel, ähnlich wie bei einer Brausetablette. Ein herber Duft von Kräutern weht durch mein Badezimmer. Zusätzlich schwingt ein leicht medizinischer Geruch mit, was sich aber ebenfalls auf die Kräuter schließen lässt. Ein wärmendes Gefühl macht sich während des Badens in mir breit, doch bekomme ich das beim Eintauchen in die heimischen Fluten allgemein. Die wohltuende Wirkung lässt sich allerdings auf das Aroma-Sprudelbad Gelenke & Muskel Wohl zurückführen. Für 1,29 € (UVP)/je Stück bekommt man hier also eine lange Sprudelzeit geboten und zumindest nach dem Badeerlebnis ist man erst einmal frei von Verspannungen.

Die Kneipp Badekristalle Gelenke & Muskel Wohl sollen wohltuend, wärmend und reaktivierend auf Gelenke und Muskeln wirken. Wegen körperlichen Verspannungen hatte ich mir diese 60 g-Packung für 1,19 € (UVP) vor einiger Zeit schon einmal gekauft. Auch die Badekristalle wurden mit dem Extrakt der Arnika und zudem mit natürlichen ätherischen Ölen aus Cabreuva, Rosmarin und Pinus-Arten versetzt und das sich im Badezimmer ausbreitende Aroma ähnelt dem des Sprudelbads. 

Hinzugefügt zum Badewasser lösen sich die Kristalle komplett auf. Die Schaumbildung ist allerdings geringer als beim Aroma-Sprudelbad, daher konnten mich die Badekristalle Gelenke & Muskel Wohl nicht ganz so sehr überzeugen wie die runde Tablette. Was die Wirkung betrifft, stehen die Kneipp Badekristalle dem Kneipp Aroma-Sprudelbad jedoch in Nichts nach. Meinen Gelenken und Muskeln tat das Bad also wohl.

Das Kneipp Intensiv Wärme Balsam mit Arnika hat eine langanhaltende, spürbare Wärmewirkung für Nacken, Schultern und Rücken, nachdem ich es auf die betroffenen Stellen großflächig auftragen und gründlich verreiben lasse. Natürlich komme ich dabei auch selbst an die eine oder andere Körperstelle, aber nichts wirkt so wohltuend wie eine zusätzliche Massage.

„Kneipp Intensiv Wärme Balsam mit Arnika – zur äußerlichen Anwendung bei Muskelverspannungen, Muskelziehen und nach körperlichen Aktivitäten, z.B. zur Vorbeugung bei Muskelkater. Durch intensive Massage wird die Muskulatur gelockert und reaktiviert. Der Balsam entfaltet eine wohltuende, langanhaltende Wärmewirkung. Nach dem Auftragen kann eine leichte Rötung der Haut auftreten, dies ist normal und ein Zeichen der lokalen durchblutungsanregenden Wirkung. Wichtige Hinweise: Nicht auf verletzter Haut, auf Schleimhäuten oder im Bereich der Augen anwenden. Nur auf intakte Haut aufbringen. Nach der Anwendung die Hände gründlich mit Seife waschen. Wichig: Nach der Anwendung unbedingt zusätzliche Wärmewirkung wie Duschen, Baden oder Saunagänge vermeiden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.“ (Textquelle: Kneipp)

Ich entnehme der 100 ml Tube wirklich nur eine geringe Menge, um mich damit im Nacken- und Schulterbereich massieren zu lassen. Bereits nach kurzer Einwirkzeit wird es wohlig warm und vorerst bin ich befreit von jeglichen Rücken- und Nackenschmerzen, die sich manchmal bis zum Kopf fortsetzen. Dafür bezahle ich den Preis von 5,99 € (UVP) gerne. Allerdings habe ich Skoliose und zusätzlich wirke ich in der Automobilindustrie mit. Auch diese körperliche Arbeit lässt mich meine Hinterseite gelegentlich spüren. Die Produkte von Kneipp Gelenke & Muskel Wohl verschaffen natürlich keine Heilung, doch tragen sie zu einer temporären Linderung bei und so verwende ich sie weiterhin sehr gerne.

~PR-Sample~

Berlin – mein Wochenende in Bildern

Wegen meinem geplanten Trip nach Berlin hatte ich Urlaub eingereicht und deswegen begann dieses Wochenende für mich zwei Tage eher. Am Donnerstag Vormittag begab ich mich also mit dem Zug in die Hauptstadt. Dass meine vier freien Tage weder der Erholung dienen und auch der Schlaf zu kurz kommt, war mir bereits beim Antritt meiner Reise bewusst. Nun folgt eine Bilderflut von meinen Eindrücken.

Angekommen in Berlin blieb mir nicht mehr ganz so viel Zeit. Der eigentliche Grund für meinen Abstecher war die Global Spirit Tour von Depeche Mode *freu*. Das Event fand im Olympiastadion statt und ich konnte es kaum erwarten die Band endlich live zu sehen. Karten für den Front of stage-Bereich konnte ich keine mehr abgreifen, doch hatte ich auch im Innenraum einen guten Platz mit einem phantastischen Blick auf die Bühne erwischt. Ein bisschen ärgerte es mich dennoch, dass in dem vorderen Bereich noch eine Menge Platz gewesen wäre. Diese Fläche hätte man noch ein wenig eingrenzen können. Zusätzlich konnte man sich noch wegen einem der Ordner aufregen. Nicht nur, dass er sehr rabiat mit den Konzertbesuchern umgesprungen ist, sondern wies er seine „Untertanen“ schon zum Abbau an, als die Kultband noch drei Songs spielte. Ich war nicht die Einzige, die das als störend empfand. Der Veranstalter dieses Events darf sich gerne mal darüber Gedanken machen.

Ansonsten war das Konzert genial. Statement eines regelmäßigen Konzertbesuchers von Depeche Mode: „Ich war schon auf sehr vielen Konzerten dieser Band, aber das war das geilste Konzert seit langem.“ Die Setlist hätte besser nicht sein können und selbst, als es anfing zu gießen, tat es der Stimmung keinen Abbruch. Die Fans, einschließlich ich, tanzten unter strömendem Regen – nass bis auf die Haut – aber in diesem Moment war es einfach egal. Wat ein geiler Abend! Wat eine geile Band!

Anschließend ging es noch zur After-Show-Party in den Club Hangar 49. Ich kannte diese Location bereits von meinem Besuch im Februar und in diesem Fall fand ich die Auswahl der Songs noch ein wenig besser als beim letzten Mal. Dennoch war ich schon recht müde und lies daher mit dem Ausblick auf die Spree einfach die Musik auf mich wirken.

Am Freitag galt es erst einmal auszuschlafen und erst am frühen Nachmittag konnte ich in die Stadt eintauchen. Erneut wurde das Brandenburger Tor angeschaut. Zudem war ich am Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz das Holocaust-Mahnmal. Vorbei am Reichstagsgebäude schlenderte ich der Spree entlang bis hin zum Fernsehturm und da ich in den Tagen meiner Kindheit das letzte Mal oben war, durfte mich der Fahrstuhl innerhalb von 35 Sekunden rauf befördern. Die Aussicht ist natürlich phänomenal und somit war dieser Besuch sehr lohnenswert.

Beim Konzert konnte man die Band direkt auf der Bühne beäugen, aber auf mehreren Leinwänden sah man die Bühnenshow noch konkreter. Gelegentlich lief zu den Songs aber auch ein entsprechendes Video. Für „Walking In My Shoes“ wurde das Konzert-Video in Berlin gedreht und am Schluss betritt der Darsteller eine Bar (Bild links). Bei meiner Sightseeing kam ich auch an dieser Kulisse vorbei und das Foto rechts sieht dann geringfügig anders aus.

Am Samstag saß mir die Zeit ein bisschen im Nacken, denn am Abend war die Abreise geplant. Dennoch wollte ich den Tag nicht einfach so verstreichen lassen. Ein Besuch des Tierparks in Berlin durfte es dann sein, denn schließlich war ich vor 29 Jahren das letzte Mal dort. Der Tierpark bietet dem Besucher eine riesige Fläche und man kann den ganzen Tag dort verbringen. Laut Wikipedia ist er mit 160 Hektar Fläche der größte Landschaftstiergarten in Europa. Klar schaue ich mir dabei auch die Tiere an, aber meistens bin ich eher von den Anlagen selbst fasziniert. Man kann nur erahnen, wie viel Arbeit darin steckt.

Mit meinem neuen Ampelmännchen-Shirt und einem Cappuccino ging es dann abends zurück in die Heimat. Eigentlich zerrte die Müdigkeit an mir, aber so richtig zur Ruhe kommen wollte ich auch nicht. Erstmal musste ich die gesammelten Eindrücke verarbeiten. Auch bei diesem Besuch habe ich längst nicht alles gesehen, was unsere Hauptstadt zu bieten hat und so dauert es nicht lange, bis es erneut heißt: „I am a Berlin City Girl.“

Paula Hawkins: „Into the Water“

Traue Keinem. Auch nicht dir selbst.

Paula Hawkins: „Into the Water“

Titel: „Into the Water“
Autor: Paula Hawkins
Verlag: Blanvalet (erschienen: 24. Mai 2017)
Klappenbroschur: 480 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-641-20932-2
Preis: 12,99 € €
Bestellbar: hier

Autorin: Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman Girl on the Train wurde zu einem internationalen Phänomen. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, eroberte weltweit die Bestsellerlisten und wurde 2016 mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt. Paula Hawkins‘ zweiter Spannungsroman Into the Water erscheint im Mai 2017.

Klappentext: »Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …« In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Ich habe gelesen: Nachdem ich „Girl on the Train“ von Paula Hawkins mit Begeisterung gelesen hatte, war mir klar, dass ich mir weitere Werke der Autorin zu Gemüte führen werde. Der Klappentext klang schon sehr vielversprechend, doch hatte ich Startschwierigkeiten. Im vorangegangenen Roman setzte die Schriftstellerin auf drei Protagonistinnen und versah die wechselnden Perspektiven mit den Namen der jeweiligen Person als Überschrift. Bei „Into the Water“ tat Paula Hawkins das ebenfalls, doch treffen wir hier auf mehrere Charaktere und ich fand es teilweise verwirrend, zumal auch Zeitsprünge vorhanden waren. Die Story begann etwas flach und ich musste mich vorerst zum Weiterlesen zwingen. Leider kommt man auch nicht gleich wieder in die Geschichte, wenn man den Roman ein paar Tage weglegte. So musste ich die zuletzt gelesenen Seiten nochmals durchblättern.

Der Schreibstil der Autorin hingegen gefällt mir wie bereits bei „Girl on the Train“ sehr gut. Die Charaktere wirken sehr authentisch und durch die lebhaften Erzählungen kann ich mir die jeweiligen Kulissen absolut gut vorstellen. Erneut wählte die Autorin eine Ortschaft in England für ihren Roman. Mittelpunkt hierbei war ein Fluss – Drowning Pool.

Nel war fasziniert von diesem Fluss. Schon immer ging sie gerne darin schwimmen. Deshalb kann sich Jules auch nicht vorstellen, dass Nel freiwillig gesprungen ist. Jules kehrt nach Jahren in den unruhig beschriebenen Ort Beckford zurück und muss sich fortan ihrer Vergangenheit stellen. Dort laufen nicht nur die Ermittlungen wegen dem Freitod ihrer Schwester Nel, sondern führt deren Handlung auch auf den vorhergehenden Suizid von Katie zurück. Abgesehen davon, dass Katie die beste Freundin von Nel ihrer Tochter Lena war, stellt man keine Verbindung zwischen beiden Selbstmorden her.

Nun bekommt der Leser die Geschichte aus der Sicht sämtlicher Einwohner erzählt. So haben wir Josh (Bruder von Katie), Lousie (Mutter von Katie), Erin und Sean als leitende Detectives, Helen (Sean seine Frau), Patrick (Sean sein Vater) , Jules (Schwester von Nel) und Lena (Tochter von Nel). Zudem war Helen die Direktorin an der Schule von Katie und Lena und dann gab es noch den Lehrer Mark. Auch der kommt zu Wort. Zusätzlich kommt noch Nickie ins Spiel. Sie behauptet eine Seherin zu sein und dass die Toten zu ihr sprechen. Auch die Mutter von Sean soll vor Jahren von der Klippe in den Fluss gesprungen sein. Nur Nickie behauptet etwas anderes, doch ihr schenkt keiner Gehör. Unter anderem lesen wir auch kurzzeitig aus dem Jahr 1679 aus der Sicht von Libby, die angeblich als Hexe hingerichtet wurde, indem man sie im Fluss ertränkte.

Spinnt man alle Erzählungen aus den Sichtweisen der Figuren zusammen, ergibt sich ein komplettes Netz und das Ende von „Into the Water“ ist absolut stimmig. Zwar plätscherte der Roman anfangs so dahin, aber bereits im 2/3 konnte mich das Buch an sich fesseln, nicht nur weil die Erzählungen der Charaktere zunehmend spannender wurden, sondern kam einiges ans Licht. Ich rätselte lange mit und wurde immer wieder überrascht.

Zitat aus dem Buch: »Beckford ist kein Ort für Selbstmörder. Beckford ist ein Ort, um unbequeme Frauen loszuwerden.«

Fazit: So schwer, wie ich mich am Anfang tat, „Into the Water“ von Paula Hawkins zu lesen, so schwer fiel es mir letztendlich, das Buch aus der Hand zu legen. Ein schwacher Start mit einem starken Ende.

Paula Hawkins: „Into the Water“ wurde mir kostenlos von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

38. Geburtstag – Meine Geschenke

Längst sind die Geburtstage nicht mehr so spannend, wie aus den Tagen der Kindheit. Diese von früher gewohnte Aufregung sehe ich aber in meiner Tochter wieder. Ich kann es voll und ganz nachvollziehen, dass sie jetzt schon die Tage bis zum 13. Juli zählt. Mein Geburtstag jährte sich am 14. Juni zum 38. Mal und ich habe wahnsinnig tolle Geschenke bekommen, so dass ich das Bedürfnis hatte, sie euch zu zeigen.

Männer sind meistens nicht ganz so ideenreich, obwohl mein Mann mich schon öfters überrascht hat und mit seinen Einfällen glänzte. In diesem Jahr gestaltete er sich aber recht einfach und griff zu meiner Wunschliste. So habe ich jetzt nicht nur ein weiteres Pfirsichbäumchen im Vorgarten, sondern darf mich über neue Klamotten freuen, denn wie viele Frauen habe auch ich einen ganzen Schrank voll nix zum Anziehen. Hinsichtlich meines Farbwunsches meckerte er etwas, aber letztendlich gedenke ich, meine Sachen selbst zu tragen.

Eltern wissen, was Kinder ganz dringend benötigen und Geld ist immer sehr willkommen. Zusätzlich gab es auch von Oma ein Kärtchen gefüllt mit finanziellen Mitteln. Auch Schokolade lehne ich grundsätzlich nie ab. Viele glauben es nicht, weil ich so schlank bin, aber ich bin eine echte Naschkatze.

Von meiner italienischen Gasttochter bekam ich diese wunderschöne Tasse links im Bild und dazu ein Magnet passend zu meiner Liebe zu Schuhen. Eine Freundin hatte eine ähnliche Idee und war wohl der Meinung, dass der Hype um die Einhörner und Emojis auch an mir nicht vorbeiziehen darf.

Meine Nachbarin liest gerade das Buch von Eric Stehfest und findet es sehr interessant. Ich bin gespannt auf ihre Rezension. Dank ihr werde nun auch ich bald in das Buch eintauchen. Meine Kinder taten es meinem Mann gleich und arbeiteten ein Stück meiner Wunschliste ab. Zwei unterschiedliche Genre, aber zwei meiner Lieblingsautorinnen, wo ich einfach kein Werk verpassen möchte.

Die Bücher habe ich gleich für den Urlaub bereit gelegt, denn zwei Lektüren reichten im letzten Jahr nicht aus. Dieses Jahr begleiten mich gleich vier Schmöker auf meine Reise. So habe ich sie bereits zur Seite gepackt, dass ich gar nicht erst in die Versuchung komme, schon vorher darin zu versinken.

Auch die Dekoelemente, die sich auf jedem Bild wiederfinden, waren ein Geschenk zu meinem Geburtstag. Ela hat sich bei ihrer Auswahl sehr kreativ gezeigt. Besonders von dem Mini-Schemel waren alle sehr angetan. Mir gefällt nicht nur die Box sehr gut, sondern auch der vielfältige Inhalt.

Ein Paket von meiner liebsten Femi erreichte mich bereits am letzten Samstag. Tagtäglich schlurfte ich also bis zum Mittwoch ganz neugierig an den einzeln verpackten Geschenken vorbei. Über das was zum Vorschein kam, habe ich mich sehr gefreut und packte alles zu den Büchern für den bevorstehenden Urlaub.

Sehr schöne Geschenke habe ich also auch in diesem Jahr erhalten. Mal sehen, was mich in 363 Tagen erwartet. Nun stehen aber erstmal die Geburtstage meiner beiden Zwerge an und deren Wünsche sind grenzenlos. Habt ihr auch eine Wunschliste?

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen