Ausflug zum mini-a-thür

Wie kann ich meiner italienischen Gast-Tochter Thüringen auf dem schnellsten Weg nahe bringen? Detailgetreue Modelle im Maßstab 1:25 – sämtliche Bauwerke von unserem schönen Freistaat kann man im mini-a-thür bestaunen und Stefania bekam somit einen kleinen Überblick.

Start der neuen Saison war am Samstag, den 01.04.2017 und das Wetter spielte gestern auch recht gut mit. Leider galt für uns keine Familienkarte mehr, weil sowohl Yannick als auch Stefania das Alter bereits überschritten haben. Ich fand es ärgerlich, denn eine Familie ist nun mal eine Familie, auch wenn die Kinder mittlerweile Teenager sind. Also bezahlten wir für 5 Personen 36,- €. Ist aber letztendlich auch in Ordnung, schließlich soll uns dieser Park erhalten bleiben und so muss er auch bewirtschaftet werden.

Ich habe sehr viel fotografiert, doch wollte ich euch nicht damit überfluten. So bekommt ihr nur einen kleinen Einblick geboten. Beim Anklicken der jeweiligen Fotos werden sie euch in der vollständigen Größe angezeigt.

Hauptsächlich zeige ich euch die Bauwerke von Eisenach, denn das ist meine Heimat. Das Burschenschaftsdenkmal bietet mir hier beleuchtet einen schönen Hintergrund. Auch unser Hauptbahnhof ist ein Prachtgebäude. Das AWE Haupttor und das Automobilwerk ist eventuell nicht für jedermann interessant, dennoch habe ich aus Wikipedia einen kurzen Auszug dazu kopiert: “Der VEB Automobilwerk Eisenach (kurz AWE) war ein Automobilhersteller im thüringischen Eisenach. Das 1896 als Fahrzeugfabrik Eisenach gegründete Werk wurde 1928 von den Bayerischen Motoren Werken AG übernommen und nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht. 1953 erhielt das Werk den endgültigen Namen VEB Automobilwerk Eisenach und produzierte ab 1955 den Wartburg. Das Unternehmen wurde 1991 von der Treuhandanstalt geschlossen. Gleichzeitig eröffnete Opel ein Werk in Eisenach, das die Tradition der Autoindustrie in der Stadt fortführt.” Auch die Georgenkirche und das Nikolaitor sind tolle Fotoobjekte.

Zur Wartburg muss ich nicht viel schreiben, denn ich denke, dass die jedem bekannt sein dürfte. Auf jeden Fall ist sie ein schönes Ausflugsziel. Stefy war im Dezember dort auf dem historischen Weihnachtsmarkt. Auch beim Umzug des diesjährigen Sommergewinns war die Wartburg zugegen.

Die Werrabrücke in Creuzburg wurde 1223 errichtet und diente uns in meiner Kindheit oft als Ziel einer Fahhradtour. Das Hörselberghaus wurde schon oft von uns besucht, da wir unterhalb der Hörselberge wohnen und gerne auch mal wandern. Technisches Museum Gesenkschmiede in Zella-Mehlis ist für Männe interessanter als für mich, denn der Wartburgkreis ist nur seine Wahlheimat. Aufgewachsen ist er in der 1919 aus der Zusammenlegung von Zella St. Blasii und Mehlis entstandenen Stadt. Vier Jahre wohnten wir in Bad Frankenhausen – vier Jahre hatten wir vom Garten aus den Blick auf das Panorama-Museum und nicht einmal waren wir drin. Das Rathaus bildet den Mittelpunkt des Hauptmarktes der Stadt Gotha und nur einen kleinen Hügel rauf steht ein weiteres beliebtes Ausflugsziel von Thüringen – Schloss Friedenstein. Das Schlusslicht meines Beitrags bildet der Trusetaler Wasserfall. Mein Lieblingselement ist das Wasser und Wasserfälle können mich immer wieder begeistern.

Mit tollen Eindrücken und dem Vorschlag an meine Gast-Tochter eine Liste zu erstellen, mit den Bauwerken, die sie gerne in Originalgröße besuchen möchte, verließen wir das mini-a-thür nach etwa 2,5 Stunden.

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