Andreas Gruber: “Rachesommer”

Grausamkeit
verjährt
nicht…

Andreas Gruber: “Rachesommer”

Titel: „Rachesommer“
Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann (erschienen: 14. Februar 2011)
Taschenbuch: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-47382-3
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall … Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben. Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt …

Autor: Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Ich habe gelesen: Erneut setzt Andreas Gruber auf zwei Handlungsstränge, die miteinander verwoben sind. Im Auftakt der Walter Pulaski-Reihe wird dem Leser sehr schnell klar, dass sowohl die Abläufe in Wien, als auch die Fälle in Leipzig einen Zusammenhang aufweisen.

Die Wiener Anwältin Evelyn Meyers arbeitet an einem Fall, wobei ein älterer Herr verunglückte, weil eine Baustelle nicht ausreichend gekennzeichnet war. Meyers jedoch glaubt nicht an einen Unfall und als weitere Männer auf mysteriöse Weise ums Leben kommen, führen ihre Ermittlungen sie in den Norden Deutschlands.

Walter Pulaski soll einen Selbstmord in einer psychiatrischen Klinik in Leipzig bearbeiten. Er jedoch glaubt nicht an Selbstmord und als er erfährt, dass in der gleichen Einrichtung vor einigen Tagen bereits ein Suizid begangen wurde, beginnt er zu ermitteln. Der Fall soll ihm schnell entzogen werden, was ihn nicht darin hindert, der Sache im eigenen Ermessen weiterhin auf den Grund zu gehen. Über weitere Selbstmorde von Jugendlichen in anderen psychiatrischen Einrichtungen führt ihn seine Ermittlung über Göttingen bis hoch an die Nordsee, wo er letztendlich auf Evelyn Meyers trifft.

Meyers erzählt Pulaski von einer Jugendlichen, die sie mit den Todesfällen der betagten Herren in Verbindung bringt und wenn wir jetzt nochmal auf den Klappentext switchen, wissen wir noch vor dem Ende, was vor Jahren auf dem Schiff schreckliches passiert sein muss. Was könnte eine jüngere Lady mit den vermeintlichen Morden an den Herrschaften zu tun haben? Rache? Und warum begehen mehrere Jugendliche Selbstmord? Oder wurde es nur als Suizid getarnt, um sie auszuschalten, dass sie nichts mehr verraten können? Ich bin mir sicher, dass jeder Leser die Pointe noch vor dem Ende des Buches kennt, obwohl Andreas Gruber auch dieses Mal die eine oder andere Verwirrung bereithält.

Fazit: Die Spannung ist vom Anfang bis zum Ende gegeben und obwohl sich beim Lesen schon Einiges erahnen lässt, sorgt der Autor mit seinem phantastischen Schreibstil und diversen Happenings dafür, dass es wieder ein gelungener Thriller ist. Ich bin gespannt auf Racheherbst.

2 Gedanken zu „Andreas Gruber: “Rachesommer”

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