Megan Miranda: “TICK TACK – Wie lange kannst Du lügen?”

15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

Megan Miranda: “TICK TACK – Wie lange kannst Du lügen?”

Titel: „TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?“
Autor: Megan Miranda
Verlag: Penguin (erschienen: 13. November 2017)
Klappenbroschur: 432 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-328-10162-8
Preis: 15,00 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …

Autorin: Megan Miranda hat am Massachusetts Institute of Technology Biologie studiert und ist heute hauptberuflich als Autorin tätig. Sie hat bereits mehrere Jugendromane veröffentlicht und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in North Carolina. »TICK TACK« ist ihr erster Thriller und wurde in den USA sofort ein riesiger Erfolg.

Ich habe gelesen: TICK TACK – der Titel genügte, um mein Interesse für dieses Buch zu erwecken. Der Klappentext hingegen klingt nicht nach einer noch nie dagewesenen Story. Dennoch war ich gewillt, dieses Buch zu lesen.

Warum tut sich die Protagonistin Nic so schwer, mit ihrem Bruder zu reden? Warum ist sie vor 10 Jahren regelrecht aus ihrem Heimatort geflüchtet und hat somit auch allen dort verbliebenen Personen den Rücken gekehrt? Doch eine Nachricht von ihrem an Demenz erkrankten Vater reicht aus und sie fährt nach Hause: “Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.”

Die Heimat und alles, was damit verbunden ist, kann man nicht abschütteln und angekommen in ihrer gewohnten Umgebung gelangen bei Nic auch sämtliche Erinnerungen an ihre Jugend zurück. Was ist damals mit ihrer besten Freundin Corinne passiert? Wurde sie entführt oder ist sie eventuell von sich aus gegangen? Schließlich war sie sehr rebellisch. Nic ihr Vater kann ihr nur bedingt weiterhelfen, da er oftmals in seinen Gedanken abschweift. Auch ihr Bruder ist ihr keine große Hilfe, zumal sich die Gespräche nur auf das zu verkaufende Elternhaus beziehen.

Als dann Annaleise während Nic’s Aufenthalt in Cooley Ridge spurlos verschwindet, wirft das nicht nur Fragen zu deren Verbleib auf. Haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Nic versucht auf eigene Faust zu ermitteln und nimmt Kontakt zu ihrer alten Clique auf. Doch keiner möchte so wirklich etwas preisgeben. Somit tappt der Leser vorerst weiterhin im Dunkeln.

Hierbei muss ich sagen, dass alle Charaktere auf mich optisch gesehen sehr ausdruckslos wirken. Auch die Kulisse möchte sich in meiner Vorstellungskraft nicht einstellen. Das sollte mich aber nicht weiter stören, denn für mich galt es zu erfahren, warum Nic ihr Jugendfreund Tyler verdreckt in ihrer Küche auftaucht und sie von ihrem Bruder per Telefon nahezu aufgefordert wird, schnellstmöglich zu flüchten.

Der Clou bei “TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?” ist, dass Megan Miranda ab dem Verschwinden von Annaleise die Geschichte rückwärts schreibt. So weiß der Leser zwar, was am 15. Tag geschieht, aber nicht, was Nic bereits am ersten Tag erfahren hatte. Durch die Rückwärtserzählung kommen immer wieder Fragen auf, die zum Glück letztendlich nicht unbeantwortet bleiben. Wenn der Leser durch das komplette Buch hindurch alles sehr aufmerksam erfasst, ergibt alles einen Sinn. Ich bin mir fast sicher, dass sich der Thriller im richtigen Zeitablauf nicht so aufregend gelesen hätte.

Fazit: Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende und wenn man mich fragt, wie ich es fand, kann ich einfach nur sagen: “Geil!”. Doch nimmt man die beiden verschwundenen Frauen raus, bleibt es eine Story à la Sweet Home Alabama. Das Ende war leider weniger spektakulär, als der Anfang versprach. Dennoch spreche eine Leseempfehlung aus.

Megan Miranda: “TICK TACK – Wie lange kannst Du lügen?” wurde mir kostenlos von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Phantasiewelt

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Kneipp.

Oft und sehr gerne tauche ich in meine eigene kleine Phantasiewelt ein. Gerade in der kalten Jahreszeit werde ich häufig von einer innerlichen Unruhe geplagt. Um zu meinem inneren Frieden zurückzufinden, hilft nicht nur die Beunruhigung wegzuatmen, sondern auch, sich ab und an eine Traumwelt zu erschaffen.

Das Aroma-Pflegeschaumbad Exklusive Edition Phantasiewelt wurde von Kneipp eigens für die Müller Holding Ltd. & Co. KG gestaltet und vielleicht schickt es uns auch ein wenig in einen Wunschtraum. Seit Anfang November ist das Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Phantasiewelt exklusiv bei Müller und direkt in den Kneipp Shops erhältlich.

Flamingos sind keine fiktiven Wesen, wie zum Beispiel die im Sommer unübersehbaren Einhörner. Allerdings wurden sie im Laufe des Jahres auch absolut zum Trend. Ich kann den Hype dennoch nicht ganz nachvollziehen. Abgesehen von dem großen rosa Vogel gefällt mir die Aufmachung aber ganz gut. Die Blumen und Früchte sprechen für die Duftkombination und geben dem Design das entsprechende Chic.

Natürlich schäumt auch das Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Phantasiewelt wunderbar auf und ich kann mich in der Badewanne komplett meinen Phantasien hingeben. Die intensive Farbe verwandelt sich im Zusammenspiel mit dem Badewasser in ein helles Rot, Anfänglich riecht man die Hibiskus heraus, doch wird das blumige Bouquet von dem fruchtigen Duft der Pflaume dezent unterdrückt. Es ist eine interessante Mischung, aber da die Pflaume dominiert, trifft das Aroma nicht so sehr meinen Geschmack.

Sowie die Aufmachung, als auch der Duft schreien für mich nach Sommer. Ich hingegen mag gerade in der nassen, kalten Herbstzeit schöne warme Aromen. Aber wie sagte Sir Winston Churchill so schön? “Wenn zwei Menschen immer wieder die gleichen Ansichten haben, ist einer von ihnen überflüssig.” So bin ich mir sicher, dass das Aroma-Pflegeschaumbad Exklusive Edition Phantasiewelt auf viel Begeisterung trifft.

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Andreas Gruber: “Herzgrab”

Wenn Liebe zur Obsession wird und Rache zum blutigen Wahn.

Andreas Gruber: “Herzgrab”

Titel: „Herzgrab“
Autor: Andreas Gruber
Verlag: Goldmann (erschienen: 18. November 2013)
Taschenbuch: 544 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-48017-3
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Die junge Wiener Privatdetektivin Elena Gerink hat den Ruf, bisher noch jede vermisste Person gefunden zu haben. Doch die Suche nach dem verschwundenen weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio gestaltet sich schwieriger als gedacht. Als überraschend ein letztes Gemälde von ihm auftaucht, weist ihr das den Weg in die drückende Schwüle der Toskana. In Florenz trifft Elena auf ihren Ex-Mann Peter Gerink, der als Spezialist des Bundeskriminalamts nach einer in Italien verschwundenen Österreicherin sucht. Schon bald erkennen sie, dass die Ereignisse zusammenhängen – auf eine derart perfide und blutige Art und Weise, dass Elena und Peter dem Fall auch gemeinsam kaum gewachsen scheinen …

Autor: Andreas Gruber, 1968 in Wien geboren, lebt als freier Autor mit seiner Familie in Grillenberg in Niederösterreich. Er hat bereits mehrere äußerst erfolgreiche und preisgekrönte Erzählungen und Romane verfasst.

Ich habe gelesen: Zwei Ermittlungen, die parallel verlaufen und am Ende zueinander führen… der Autor ist scheinbar ein großer Fan von zwei Handlungssträngen und ich bin ein großer Fan von dem Autor.

Teresa Del Vecchio lebt seit Jahren in Wien. Ungern reist sie anlässlich einer Trauerfeier in ihre Heimat, die Toskana. Dort verschwindet sie spurlos und da die Ermittlungen der italienischen Behörden auch nach einem Monat keine neuen Hinweise darbieten, wird der Entführungsspezialist Peter Gerink vom Bundeskriminalamt hinzugezogen. Gemeinsam mit seinem Kollegen reist er schließlich nach Italien.

Elena Gerink ist die Frau von Peter und fungiert als Privatdetektivin. Sie wird von Monica Del Vecchio, die Nichte von Teresa und ebenfalls seit einiger Zeit in Wien lebend, beauftragt – allerdings nicht mit der Suche nach Teresa. Monica sucht nach ihrem Vater, dem berühmten Maler Salvatore Del Vecchio. Dieser verschwand vor einem Jahr und hinterließ nur einen mysteriösen Abschiedsbrief. In diesem Brief kündigte er unter anderem sein letztes Werk an, welches genau ein Jahr nach seinem Verschwinden vollendet sein soll. Wahrhaftig gibt es dieses Gebilde und bringt bei einer Auktion Millionen ein. Doch gilt es nun, den Aufenthaltsort von Salvatore Del Vecchio zu erfahren und so reisen Elena und Monica ebenfalls nach Italien.

Von der italienischen Polizei ist wenig Hilfe zu erwarten. Im Gegenteil… man bekommt beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, dass es überhaupt nicht gewollt ist, etwas herauszufinden. Ja ja, Italien und die “Mafiamethoden”. Nein, dem ist natürlich nicht so. Hier geht es um einen Familienclan und nach und nach erfährt der Leser etwas über die dunklen Geheimnisse und den kriminellen Machenschaften der Familie Del Vecchio.

Nicht nur Elena und Peter treffen letztendlich in Florenz aufeinander, sondern auch die beiden Fälle sind nahezu auf grausame Weise miteinander verstrickt. Lebt Salvatore noch? Das Gemälde wurde auf seine Echtheit geprüft, also kann der Leser doch davon ausgehen. Oder nicht? Hat er mit Teresa ihrem Verschwinden etwas zu tun, oder sind sie dem gleichen Entführer zum Opfer gefallen?

Der Autor schafft es in jedem seiner Bücher, den Leser zum Mitdenken anzuregen. Man rätselt und kommt der Lösung auch ziemlich nahe, doch wird man am Ende dennoch überrascht. Auch was das Gemälde betrifft, lag ich mit meiner Vermutung schon ganz richtig und trotzdem fand ich die Auflösung brutal und barbarisch. Die Charaktere wurden vom Autor so authentisch beschrieben, dass sie absolut lebendig scheinen und mit der Beschreibung der Schauplätze fühlte ich mich meiner geliebten Toskana sehr nahe. Ich wäre begnadet, wenn ich nur die Hälfte von Andreas Gruber seiner Phantasie hätte.

Fazit: Mein Sohn fragte mich, ob man automatisch alle Werke eines Autors gut findet, nur weil einem ein Buch so richtig gefallen hat. Dem ist natürlich nicht immer so. Bei Andreas Gruber kann ich jedoch sagen, so individuell seine Storys sind, so spannend sind sie auch und nur weil ein Fall gelöst wurde, ist die Geschichte noch lange nicht zu Ende.

Wohlfühlmomente mit den Kneipp Herbstneuheiten 2017

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Firma Kneipp.

Der goldene Oktober hielt noch einige schöne Tage bereit. Fast konnte ich vergessen, dass wir uns in der von mir nicht ganz so sehr geliebten Jahreszeit befinden. Leider nur fast, denn die kälteren Tage überwiegen. Ich verkrieche mich dann nicht nur gerne unter meiner kuscheligen Decke, sondern genieße auch öfters ein heißes Bad. In meinem Bericht über das diesjährige Kneipp-Event habe ich bewusst nur ein Bild der Kneipp Herbstneuheiten 2017 gezeigt. Schließlich gebührt tollen Produkten eine separate Vorstellung.

Obwohl Badekristalle nur wenig oder oft gar keinen Schaum hervorrufen, verwende ich sie gelegentlich ganz gerne, hauptsächlich wegen den ätherischen Ölen. Meistens greife ich hierbei auf Entspannungsbäder zurück. Mag sein, dass es letztendlich Kopfsache ist, aber mir geht es anschließend oftmals besser. Nach meinem Besuch in der Saline Luisenhall besitze ich nun sogar das Insiderwissen, wo das naturreine Thermalsolesalz herkommt, welches für die Kneipp Badekristalle verwendet wird.

Bei den Kneipp Badekristallen Warm-Up geht einer warmer Duft dank des Maronenextrakts hervor. Zum Glück, denn ich hatte vorher nicht auf die Duftkombination geachtet und hätte hier das Aroma des ätherischen Öls aus Sternanis dominiert, wäre ich den heimischen Fluten ferngeblieben. Mein Badewasser schimmerte nach der Zugabe dieser Kristalle leicht gold-braun-orange. Ja, wir haben eindeutig Herbst.

Noch besser konnte ich mich aber in dem lila-verfärbten Badewasser durch das Zutun der Kneipp Badekristalle Sch(l)af schön entspannen. Wie wir sehen, reagiert unser Gehirn sehr auf die Farbakzente. Zusätzlich spielen natürlich auch die ätherischen Öle, sowie die Extrakte aus Mondscheinblume und Malve mit rein. Sch(l)af schön gefällt mir durch das dezent blumige Bouquet noch einen Ticken besser, als Warm-Up.

Die Kneipp Badekristalle dienen nicht nur meinem eigenen Wohlbefinden. Auch um das eine oder andere Geschenk auf zu hübschen eignen sie sich wunderbar.

An den Badeperlen von Kneipp konnte ich bereits beim Event schon schnuppern. Zwei Varianten duften ganz angenehm, nur die dritte Sorte konnte mich persönlich nicht ganz so sehr begeistern, was aber erneut an dem dezenten Geruch von Orange liegt. Ist eben Geschmackssache. Das Hauptaugenmerk dehnt sich hierbei wahrscheinlich auf die Aufmachung aus. Kleine Döschen mit zartem Design und einem tollen Spruch, wie zum Beispiel bei meinen Kneipp Badeperlen “Gönn´ Dir was. Belohne Dich und fühle Dich wunderbar.” – Yes, wir Frauen stehen auf solchen “Schnick-Schnack”. Außerdem eignen sich die Verpackungen super zum Basteln. Ich bin da eher nicht so kreativ, aber ich weiß schon, wer aus diesen Dosen einen traumhaften Adventskalender gebastelt hat. Darüber schweige ich mich noch aus.

Ich wusste bereits vor dem Test, dass die Kneipp Badeperlen Belohne Dich nicht aufschäumen, doch ich mag den Duft von Rosen sehr gerne und Dieser erstreckte sich durch mein komplettes Badezimmer, himmlisch. Für uns Königinnen geht auch das rosa Wasser völlig in Ordnung. Das Design und der Duft erinnern mich jedoch eher an einen lauen Frühlingsabend, anstatt einem herbstlichen Tag vor dem Kamin. Allgemein zählen die Badeperlen nicht unter meine Favoriten des Kneipp-Sortiments.

Träume sind Schäume und in diesem Fall ist der Schaum ein Traum. Ich gebe mich oftmals den Tagträumen hin, gerne auch in der Badewanne. Das Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Träumen passt zumindest namentlich also perfekt zu mir.

Typisch für die Aroma-Pflegeschaumbäder von Kneipp nimmt mein Wasser die Farbe des Designs der Verpackung an. Das blumige Aroma, welches wohl das Nachthyazinthenextrakt mitbringt, trifft genau meinen Geschmack. Wie bei allen Schaumbädern kann ich auch hier nicht auf ein anschließendes Eincremen verzichten, aber der intensive Duft und der langanhaltende Schaum – herrje, ich liebe das Kneipp Aroma-Pflegeschaumbad Träumen. Schade, dass es sich hierbei um eine Limited Edition handelt.

Nicht nur nach dem Baden oder nach dem Duschen mummel ich mich in meine Decke, sondern bin ich in meinen vier Wänden immer irgendwie eingekuschelt. Oft werde ich dafür belächelt, aber ich gehöre nun mal zu den Frierkatzen. Sandelholz verspricht zudem einen warmen Duft und die Aroma-Pflegedusche Eingekuschelt klingt da sehr vielversprechend. Als ich erstmalig an der Tube schnupperte, dachte ich, dass ich im Wald stehe – holzig und würzig. “Wenn man abends einen gepichelt hat, sollte man die Tube am nächsten Morgen lieber nicht öffnen.” – so mein Gedanke. Das cremige orange schimmernde Duschgel lässt beim Auftragen einen dezenteren Duft, als noch in der Tube zu und das leichte Aufschäumen auf der Haut trägt ebenfalls dazu bei, dass meine anfängliche Abneigung komplett verschwunden ist. Im schmuddeligen Herbst und im frostigen Winter lasse ich mich gerne auf die Aroma-Pflegedusche Eingekuschelt ein.

Ja, da haben wir ihn wieder, diesen fruchtigen Geruch. Er ist aber nicht ganz so aufdringlich und der ausschlaggebende Punkt für meine Begeisterung der Kneipp Sekunden-Handcreme ist zum einen, dass sie wahrhaftig schnell einzieht und das samtig-weiche Gefühl, welches diese Pflege auf meinen Händen hinterlässt. Die Kneipp Sekunden-Handcreme verweilt in meinem Auto und kommt meistens vor der Fahrt zum Einsatz. Meine Hände saugen diese Pflege förmlich auf und da auch ein klebriges Gefühl ausbleibt, kann die Fahrt anschließend gleich starten. Zudem pflegt sie meine von der Arbeit geschundenen Hände und kleine Blessuren zaubert sie weg.

Ich liiiiieeebe Pflegeölbäder, denn wie Kneipp bereits das Kneipp Pflegeölbad Pflege-Geheimnis beschreibt, genieße ich hierbei den luxuriösen Badegenuss. Außerdem mag ich es, wenn das Wasser schön an der Haut abperlt. Der warme Duft der kostbaren, natürlichen Öle spricht ebenfalls für sich. Anschließend könnte mir gerne noch etwas von dem öligen Effekt erhalten bleiben, aber irgendwie schrubbelt sich das pflegende Öl beim Abtrocknen mit ab.

Die Kneipp Bade-Essenz Lavendel nützt eher meinem inneren Frieden. Glücklicherweise mag ich den starken Duft von Lavendel sehr und bei leichter innerlichen Unruhe lehne ich mich gerne in einem Vollbad – versehen mit der Bade-Essenz Lavendel – zurück. Somit kann ich wunderbar entspannen. Mag sein, dass es Kopfsache ist, aber es wirkt.

Mein persönliches Highlight ist das Kneipp Nährendes Trockenöl. Wie bei dem Pflegeölbad gibt auch das Trockenöl einen warmen Duft ab. Wer mag es nicht gerne warm? Einsprühen, verreiben, fertig – das klappt sogar bei Öl, denn das Nährende Trockenöl hinterlässt keinen Fettfilm und trotzdem ist das pflegende Gefühl, welches es auf meiner Haut hinterlässt noch lange spürbar. Auch der Duft bleibt mir eine ganze Zeit erhalten.

Wenn ich das Nährende Trockenöl nach einem entspannten Bad mit der Zugabe vom Pflegeölbad Pflege-Geheimnis und der Anwendung des Creme-Öl-Peelings aufsprühe, verdreifacht sich die Wirkung?

Nicht nur für den Körper ist das Kneipp Nährendes Trockenöl eine geeignete Pflege. Es dient ebenfalls als Gesichtpflege. Da mein Gesicht leider weniger gut auf Öl reagiert, kommt es hier bei mir nicht zum Einsatz. Dafür massiere ich es mir wie von Kneipp empfohlen in meine Haarspitzen ein. Diese danken mir diese Pflege mit einem zarten Glanz. Hach ja, hier haben wir ein Allroundtalent…. Hauptsächlich profitiert aber mein Körper von dem Trockenöl.

Der Herbst ist wahrhaftig nicht meine Lieblingsjahreszeit, aber mit den Kneipp Herbstneuheiten ist er auch für mich ganz annehmbar. Wenn ihr jetzt noch nicht genug Eindrücke erhalten habt, dann lest gerne auch bei Katja von More than Flowers, bei Ela von ElaLettrice und bei Sandra von Familien-Zauber.

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Louise Voss & Mark Edwards: “Stalker”

Die Frau, für die ich sterben würde. Die Frau, für die ich töten würde.

Louise Voss & Mark Edwards: “Stalker”

Titel: „Stalker“
Autor: Louise Voss & Mark Edwards
Verlag: btb Verlag (erschienen: 14. August 2017)
Taschenbuch: 416 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-442-74571-5
Preis: 9,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Alex Parkinson ist wie vom Blitz getroffen, als er seine Dozentin aus dem Schreibkurs zum ersten Mal sieht. Siobhan ist wunderschön, intelligent und teilt auch noch seine große Leidenschaft: das Schreiben. Niemals zuvor hat er jemanden so sehr geliebt. Doch wie kann er Siobhan davon überzeugen, dass sie zusammengehören? Besessen von der Idee, sein Leben mit ihr zu teilen, findet Alex heraus, wo Siobhan wohnt, verliert seinen Job für sie, macht ihr Geschenke, kümmert sich um ihre Katze, liest in ihrem Tagebuch. Alex würde alles für Siobhan tun – bis plötzlich eine junge Frau tot vor ihrem Haus liegt …

Autoren: Louise Voss sah Mark Edwards in einer Dokumentation über aufstrebende Autoren, daraufhin kontaktierte sie ihn. Das war der Grundstein ihrer schriftstellerischen Zusammenarbeit. Ihre ersten beiden Thriller “Fieber” und “Stalker” wurden Sensationserfolge, zunächst online im Eigenverlag und schließlich auch in den Printausgaben. Louise Voss und Mark Edwards leben mit ihren Familien im Süden von London.

Ich habe gelesen: Bereits das vorherige Buch, welches ich gelesen hatte, griff das Thema “Stalking” auf. Doch während dabei die Liebe im Vordergrund stand, hatte ich bei dem Thriller “Stalker” die Hoffnung, dass hier der Wahnsinn dominiert. Nicht, dass ich das Thema gut heiße, sondern weil ich mich auf den Thrill freute.

“Stalker” wurde von zwei Autoren und aus der Sicht von zwei Charakteren geschrieben. Wurde hierbei jedem Autor ein Protagonist zugeteilt? Wäre zumindest mal eine interessante Idee. Ich kann aber gleich vorwegnehmen, dass mich die Story nicht so richtig gepackt hat.

Siobhan ist als Autorin nicht ganz so erfolgreich. Um ihr Gehalt aufzustocken, arbeitet sie als Dozentin in einem Schreibkurs. Acht Teilnehmer zählt die Liste der Kursteilnehmer und alle scheinen Gefallen an der Dozentin zu finden. Auch Alex ist fasziniert von ihr. Allerdings versteht Siobhan sich sofort mit der homosexuellen Kathy und Alex sieht Diese als seine Rivalin. Die Teilnehmer des Schreibkurses sind dazu aufgefordert, ein Tagebuch zu führen – für sich selber, nicht für die Öffentlichkeit. So liest sich das Buch auch – wie ein Tagebuch – abwechselnd aus der Sicht von Siobhan und Alex.

Alex lauert Siobhan nicht nur auf der Strasse auf, sondern fertigt sich einen Schlüssel zu ihrem Haus an und verschafft sich somit Zugang zu ihrem privaten Terrain. Er benutzt ihre Kreditkarte, um ihr schicke Klamotten zu bestellen, die er in ihrem Haus hinterlässt. Ich denke, dass jede halbwegs normale Person sich an die Polizei wenden würde. Nicht so Siobhan, sie trägt sogar die Kleidung. Kathy wird ungewollt Mitwisserin von Alex seinen Machenschaften, als er ihr unter Alkoholeinfluss alles erzählt. Als ihm klar wird, was er gerade gemacht hat, muss er schnell handeln. Der Sturz vom Dach wird allerdings als Unfall abgetan. Was für ein Glück für Alex.

Als Alex Siobhan endlich seine Gefühle gesteht, sollte sie eigentlich seinen Wahn erkennen. Sie fordert ihn auf, das Geld zurückzuzahlen und ihr fernzubleiben. Und wieder bin ich der Meinung, dass sich jede halbwegs normal denkende Person spätestens jetzt an die Polizei wenden würde. Nicht so Siobhan… Alex erbt und zahlt das Geld zurück. Zudem lernt er Emily kennen. Er vergisst Siobhan nicht, aber hält sich von ihr fern, um sich eine Zukunft mit Emily aufzubauen. Und was macht Siobhan? Ist sauer, dass er sich so schnell über sie hinweg tröstet, stalkt ihn und mischt sich in seine Beziehung ein.

Nun komme ich mit meinem typisch weiblichen Denken daher und stelle mir die Frage, wie man etwas tun kann, was einem vorher selbst Angst einjagte… Oder merkt Siobhan erst um ihre Liebe zu Alex, als seine Gefühle vermeintlich erloschen sind? Wir alle wissen, dass die Liebe unergründliche Wege geht.

Wie enden Thriller für gewöhnlich? Ende gut, alles gut? Oder siegt das Böse? Was wird aus Alex und Siobhan? Siegt hier die Liebe? Von Vernunft kann man bei beiden Protagonisten irgendwie nicht ausgehen. Ihr wollt wissen, ob es hier ein Happy End gibt? Dann auf geht’s: lesen!!!

Fazit: “Stalker” von Louise Voss & Mark Edwards finde ich spannend, aber nicht packend. Für einen Thriller ist mir die Handlung einfach zu flach. Außerdem ist die Geschichte von Anfang an transparent und als Leser eines Thrillers möchte man doch gerne eine Zeit lang im Dunkeln tappen.

Louise Voos & Mark Edwards: „Stalker“ wurde mir kostenlos von Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Linne van Sythen: “Wenn du mich endlich liebst”

Liebe, Intrigen, Lügen

Linne van Sythen: “Wenn du mich endlich liebst”

Titel: „Wenn du mich endlich liebst“
Autor: Linne van Sythen
Verlag: bookshouse (erschienen: 10. Januar 2017)
Taschenbuch: 449 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-9963-53-781-5
Preis: 14,99 € €
Bestellbar: hier

Klappentext: Als Annas Baby stirbt, sie ihren Mann beschuldigt und sich trennt, gesteht Bardo ihr endlich seine Liebe. Obwohl er sich rührend um sie kümmert, kann er ihr Herz nicht erobern. Er bedrängt Anna so sehr, dass sie sogar in eine andere Stadt flieht. Bardo folgt ihr heimlich. Weil sie inzwischen mit Mario zusammen ist, wirbt er nicht offensiv um sie, sondern mailt er ihr über eine Internetpartnerschaftsagentur als Thomas. Als Anna ihn tatsächlich treffen will, zögert Bardo. Was passiert, wenn Anna entdeckt, dass Thomas ihr alter Freund Bardo ist? Und muss er Mario nicht erst von ihr wegtreiben? Besessen taktiert Bardo immer gewagter und verstrickt sich in sein Netz aus Lügen und Intrigen. Dabei kommt Anna ihm auch noch auf die Spur. Hat er nun endgültig verloren? Oder kann es für ihn und Anna doch noch die ersehnte große Liebe geben?

Autorin: Linne van Sythen ist das Pseudonym der Autorin Ursula Wohlfart. Sie studierte Soziologie und Pädagogik und veröffentlichte viele Fachbücher. In der Belletristik startete sie mit einem Geschichtenband über Liebesturbulenzen in der Weihnachtszeit und einem Krimi „Zucker auf der Fensterbank“. Die Autorin lebt mit ihrem Mann Paul und ihrer Bernhardinerhündin Paula in einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitet in der beruflichen Weiterbildung.

Da ich bekanntlich neugierig bin und vieles hinterfrage, kreisen meine Gedanken nach dem Lesen oftmals noch lange um die Geschichte und deren Ursprung. Vielen Dank an Linne van Sythen, dass sie sich für das interessante Interview bereiterklärt hat:

Woher bekommst du als Autorin die Ideen für deine Romane?

Meist, wenn ich interessante Menschen mit brüchigen Biographien kennenlerne. So entsteht eine Idee für eine Romanfigur, für die mich dann eine Geschichte „anfällt“. Im Kontext meiner Arbeit lernte ich z. B. eine Transsexelle kennen und die Frage „Was ist heute eine Frau, was ist ein Mann?“ ließ mich nicht mehr los. Die Protagonistin meines Psycho-Krimis „Zucker auf der Fensterbank“(Neues Literaturkontor, Münster) wurde also eine Frau, die ihr erstes Leben als Mann gelebt hat.

Aber es kann auch anders sein. Ich wünschte mir schon immer, viel mehr Zeit für meine abendliche Schreibsession neben dem Job zu haben, um meine phantasievolle Seite ausleben zu können. So dachte ich mir eines Tages, wie schön es doch wäre, eine Zwillingsschwester zu haben, die ich an meinen Arbeitsplatz schicken könnte, um den ganzen Tag Zu Hause tolle Geschichten erfinden zu können. So entstand die Idee zu meinem Roman „ Wenn zwei es wagen. (K)ein Liebesroman“ (Ullstein Forever), in dem sich zwei Zwillingsschwestern in einer Druckerei heimlich einen Ganztagsjob teilen. All die Turbulenzen allerdings, die meine Schwestern bei ihrem gewagten Jobsharing erleben und durchleiden – ständige Angst vorm Auffliegen, Liebeskummer, gegenseitiges Misstrauen und letztlich eine Erpressung – würden mich aber selbst den letzten Nerv kosten.

Hast du oder jemand aus deinem Umfeld etwas Derartiges erlebt wie die Protagonisten in deinem Roman „Wenn du mich endlich liebst“?

Teils, teils. Ich bin nie gestalkt worden, ich habe auch keine Kinder. Was ich aber mehrfach in meinem Leben durchlitten habe: an einer Liebe festzuhalten, für die es keine Chance gibt. Dennoch habe ich mich darein verbissen und nicht loslassen können. Gestalkt habe ich nicht. Aber die Realität nicht erkennen wollen (also unerwiderte Liebe), musste ich mir schließlich bitter eingestehen. Insofern ist mir Bardo sehr nahe.

Und Fehler im Liebeshandeln habe ich bei mir oft sehr spät, zu spät erkannt und konnte sie mir und dem Gegenüber gar nicht oder nicht rechtzeitig eingestehen. Insofern steckt auch Biografisches in meinem Roman.

Warum hast du dich für dieses Ende im Buch entschieden?

Nun, ich will das Ende hier natürlich nicht verraten, um potentiellen Leserinnen nicht die Spannung nehmen.

Mein Roman fragt ja danach, ob Verzeihen nicht zum Leben gehört. Und warum das so wichtig für unser Lebens- und Liebesglück ist. Ich möchte Menschen keine Veränderungskompetenz absprechen – und so auch nicht meinen Romanfiguren. Das prägt auch das Ende meines Romans. Da beide Hauptfiguren letztlich zu ihren Fehlern stehen, Einsicht zeigen und für sich neue und andere Wege gehen, können sie einander auch verzeihen. Ohne dabei gleich in einem glückseligen Happy End zu landen. Ich wäre froh, wenn mein Roman dazu anregt, vorschnelle Urteile in Liebesdingen in Frage zu stellen und rüberkommt, dass die Liebe viele Wege gehen kann, wir letztlich im Verzeihen der Liebe vertrauen sollten.

Mich leitet da inzwischen (nach vielen Jahren Lebenserfahrung) ein Spruch von Mahatma Ghandi: „Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft der Stärke.“ Ich wünschte, ich hätte das eher in meinem Leben begriffen.

Magst du deine männliche Hauptfigur, den Bardo?

Aber ja! Mich langweilt es absolut über „gute“ Helden und „böse“ Gegenspieler zu schreiben. Mich fasziniert es, Charaktere zu entfalten, die beide Seiten haben, eben „gut/sympathisch“ und „böse/unsympathisch“.

In meinem Roman „Wenn du mich endlich liebst“ habe ich also zwei Hauptfiguren kreiert, die besessen und auch skrupellos ein für sie wichtiges Lebensziel verfolgen und sich gegenseitig verletzten und auch andere.

Bardo ist ein kleiner Mann ohne Glück in der Liebe. Der geniale Werbetexter und Opernliebhaber, fern jeglicher Eigenschaften, die einen Frauenheld oder Herzensbrecher ausmachen, will endlich seine geliebte Anna als Lebenspartnerin gewinnen. Dabei verheddert er sich – liebevoll und besessen – in seine gewagten Strategien, bis hin zum Stalking.

Mein Bardo, ein Mann, der sich in der Liebe verrennt, handelt sehr wohl verletzend, überheblich und grenzüberschreitend. Aber dabei bleibt er durchaus ein sympathischer Kerl, der sich auch selbstkritisch in Frage stellen kann. Immer wieder unterstützt und hilft er Anna und ihrer Tochter. Und das sehr liebevoll. Sogar für Mario, seinen Rivalen, entwickelt er Mitgefühl und berät ihn, steht auf seiner Seite. Sein vielschichtiges Verhalten ist für mich ja so faszinierend, und ich hoffe auch für meine Leser/-innen. Er verfolgt zwar seine Ziele – so wie wir es wohl nicht tun würden – handelt aber immer wieder als mitfühlender Mensch, ja gar als Freund.

Wenn du ein Projekt beendet hast, fühlst du dich. …?

Zwiespältig. Es ist ein tolles Gefühl, einen Roman beendet zu haben. Erst recht, wenn ihn dann auch ein Verlag will und veröffentlicht. Aber ich bin auch immer traurig, mich von einer Geschichte zu trennen, mit er ich so lange Zeit verbracht habe.

Was möchtest du deinen bereits vorhandenen Leser und natürlich auch den zukünftigen Lesern noch mitteilen?

Eine ganz besondere Botschaft. Hunde können einfach toll sein.

All meine Schreibideen und Hänger beim Schreiben diskutiere ich mit meiner Muse, meiner Bernhardinerhündin Paula, auf langen Spaziergängen. Immer wieder freue ich mich über ihre gewitzten Kommentare. Deshalb gibt es in meinen Romanen auch immer wieder einen Hund als Nebenfigur, der als kluge und sehr spritzige Nebenfigur agiert und eine der Hauptfiguren berät. In meinem aktuellen Roman „Wenn du mich endlich liebst“, bekommt der Protagonist Bardo immer wieder „Lack“ von seiner Riesendogge Tosca.

Tja, als Autorin bin ich total auf den Hund gekommen!

Ich habe gelesen: Wenn du mich endlich liebst… Wer war nicht schon einmal unglücklich verliebt? Ein aussichtsloser Kampf… so auch für Bardo, der schon sehr lange in seine Nachbarin Anna verliebt ist. Er ist immer für sie da, lässt alles stehen und liegen, wenn sie ihn braucht. Aber macht ihn das für sie auch nicht letztendlich zu selbstverständlich? Anna ist eigentlich eine kompetente Frau, aber dennoch verschließt sie die Augen vor dem Offensichtlichen. Ihr Mann hatte längst bemerkt, dass der Nachbar Bardo in sie verliebt ist. Und sie? Möchte sie es nicht sehen oder sieht sie es wirklich nicht?

“Schlimmer als blind sein ist nicht sehen wollen.” -Wladimir Iljitsch Lenin-

Nachdem Kindstod ihres Babys gibt Anna ihrem Mann die Schuld und verlässt ihn, trotz dass sie erneut von ihm schwanger ist. Bardo sieht somit seine Chance und gesteht Anna seine Liebe. Er ist mehr denn je für sie da und übernimmt auch ein Stück weit die Vaterrolle für Anna ihre Tochter. Anna jedoch fühlt sich sehr eingeengt und erdrückt von Bardo seinen Liebesbeweisen und zieht mit der Kleinen in eine andere Stadt. Im Laufe der Story stellt sie sich dennoch immer mal wieder die Frage, ob er nicht doch der Richtige gewesen wäre.

Die Autorin hat die Geschehnisse gut rüber gebracht und dem Leser darf bewusst werden, dass man Liebe auch ersticken kann. Bardo gibt nicht auf. Er folgt Anna und nimmt zudem unter einem Pseudonym über eine Internetplattform Kontakt zu ihr auf. Sie lässt sich darauf ein und merkt nicht, wie sehr sie von ihm manipuliert wird.

Bardo ist kein schlechter Mensch und ein Stück weit kann ich sein Handeln nachempfinden. Er hält an seiner Liebe zu Anna fest und teilweise fühlte ich während des Lesens mit ihm. Dennoch geht er zu weit. Er beobachtet Anna, bringt sich heimlich weiterhin in ihr Leben ein, obwohl sie wegen ihm sogar die Stadt verlassen hat und manipuliert sowohl sie, als auch ihren neuen Partner Mario. Auch der Rückzug von Anna ist mehr als nachvollziehbar. Wer möchte schließlich bedrängt werden?

Zu viel möchte ich an dieser Stelle aber auch nicht verraten. Wenn man jedoch dahinter kommt, welche Ausmaße die Zuneigung des Gegenübers hatte und wie sehr man gestalkt wurde, kann man denn das noch verzeihen? Ist man dann noch fähig, diesen Menschen zu lieben? Ich denke, ich würde eher Abneigung oder gar Hass verspüren.

Fazit: Die Autorin hat mit ihrem Buch ein immer wiederkehrendes Thema der heutigen Gesellschaft aufgegriffen und hat es in ihrer Story ausgezeichnet umgesetzt. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und die Spannung ließ bis zum Schluss nicht nach. Allerdings hätte ich mich persönlich für ein anderes Ende entschieden. Nicht immer siegt die Liebe über die Vernunft.

Das Buch von Linne van Sythen: “Wenn du mich endlich liebst” und das Bildmaterial für meine Rezension wurden mir kostenlos von der Autorin zur Verfügung gestellt.

Kneipp ViP Autoren Treffen 2017

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Lange habe ich mich auf das diesjährige Kneipp Blogger-Event gefreut. Am letzten Freitag war es endlich soweit. Ela von ElaLettrice und ich traten gegen 10.00 Uhr unsere Reise in Richtung Hann.Münden an und die Aufregung war bei uns beiden recht groß. Unterwegs sammelten wir noch Claudia von Family, life, love & cooking  ein.

Angekommen im Flux Bio-Hotel Werratal bezogen wir erst einmal unser Zimmer. Es war nicht so geräumig wie letztes Jahr im Kneippianum, aber sehr gemütlich. Dem Programm-Heft lag auch dieses Mal wieder ein kleines Begrüßungsgeschenk bei.

Nachdem wir uns ein bisschen eingerichtet hatten, zog uns der Hunger und die Neugier auf die anderen Teilnehmerinnen an die Bar. Besonders freute ich mich auf Sandra von Familien Zauber, Katja von More than Flowers und Tina-Maria von Blogzeit39.

Gestärkt von einem sehr leckeren Detox-Salat begaben wir uns in sportliche Kleidung und ein bisschen freute ich mich sogar auf den Yoga-Kurs. Aus zeitlichen Gründen fiel dieser dann leider aus und wir gaben uns nach einer Begrüßungsrunde nur eines meditativen Schweigens hin. Als kleine Überraschung hielt die liebe Manuela vom Kneipp-Team jedoch 2 DVDs für uns bereit und nun kann ich vor dem heimischen Fernsehgerät sowohl Yoga als auch Pilates üben. Auch meine Tochter war begeistert und freut sich auf einen Yoga-Kurs mit mir.

Mit unserem schicken Event-Taxi fuhren wir dann nach Göttingen ins Restaurant Planea Basic. Dort angekommen zogen wir bereits eine Masse an Autos hinter uns her, welche auch geduldig warten mussten, während sich das Kamera-Team vor dem Bus positionierte.

Im Planea standen die Herbst-Neuheiten bereit und wir konnten sie in Ruhe bestaunen und beschnuppern. Neben den Produkten, welche ich derzeit teste, habe ich weitere Favoriten für mich entdeckt und über die eine oder andere Herbstneuheit von Kneipp werde ich schon bald berichten.

Weiter im Programm ging es mit einem Kochkurs. Während einige Mädels sich an einer Station aufhielten, um aktiv mitzuwirken, begab ich mich in jede Abteilung und schaute den werkelnden Mädels gerne über die Schulter. Das Essen, was uns später serviert wurde, fand ich schon sehr speziell. Ich bin mir sicher, dass einige Gaumen sich daran erfreuen, aber ich mag es dann doch lieber „solide“ und ließ einiges zurückgehen. Unser Hotel erreichten wir dann ganz schön spät und ich fiel müde in mein Bett.

Bereits um 08.00 Uhr gab es am Samstag Frühstück, für das wir uns Zeit lassen konnten. Die geplante Abfahrt mit unserem Event-Taxi war um 09.30 Uhr. Am Vormittag bereisten wir die Saline Luisenhall. Hier wurden wir durch diverse Räume geführt und dabei brachte man uns die Salzgewinnung näher. Auch wenn ich mir nicht alles merken konnte, fand ich den Rundgang sehr interessant und nun weiß ich auch, wo das Salz herkommt, welches die Firma Kneipp in den Produkten verarbeitet.

Anschließend erwarb ich in dem kleinen Geschäft der Saline Luisenhall noch ein paar Mitbringsel und natürlich bleibt ein Cremchen davon auch in meinem Besitz.

Mit unserem Rockabilly-Bus fuhren wir dann zum Barfuß-Wanderweg Staufenberg / Nienhagen. Gewappnet mit einem Lunchpaket und ohne Schuhe ging es also los – querfeldein, ähm querwaldein. Ich hätte anfangs nicht gedacht, dass ich das bis zum Ende durchhalte, aber wahrhaftig, ich habe es geschafft. Sogar durch eine schlammige Pfütze bin ich hindurch marschiert, ohne zu wissen, was alles darin umher kraucht. Ich bin also bereit für das Dschungel-Camp. Dennoch war ich auch ein wenig erleichtert, denn circa 2 Stunden wandern ist barfuß dann doch etwas anstrengend. Abgesehen davon war die Barfuß-Wanderung eine tolle Erfahrung. Mir wird dieses Erlebnis lange in Erinnerung bleiben.

Zurück im Hotel durften wir erst einmal Kaffee und Kuchen genießen, bevor wir uns am Steg für ein Fotoshooting trafen… weil ich ja gerade bei Nahaufnahmen so fotogen bin.

Vor dem Abendessen hatten wir Zeit, die ich für die Körperhygiene und ein wenig Entspannung auf meinem Bett nutze. Noch ein wenig die Blogs der Teilnehmerinnen durchstöbert und die Beiträge zum Kneipp-Event auf Instagram verfolgt und dann begaben Ela und ich uns zu den anderen Mädels.

Das Essen war lecker. Bei Suppe dreht sich mein Löffel eigentlich automatisch, aber die Kürbissuppe war sehr köstlich. Auch das Fleisch aß ich mit Begeisterung. Die dazu servierte Polenta war ganz in Ordnung, aber traf nicht ganz so meinen Geschmack. Das Dessert hingegen fand meine Zuneigung. So richtig gemütlich und vor allem sehr lustig wurde es dann nach dem Essen. So verging der Abend dann doch auch sehr schnell.

Auch der Sonntag begann sehr früh, genau genommen waren Ela und ich bereits kurz nach 05.00 Uhr wach. Wir blieben natürlich noch in unserem kuscheligen Bett und quatschen erst einmal ausgiebig. Ein bisschen war es wie im Ferienlager und ich fand es toll. Dann hieß es auch schon „packen“ und nachdem das Gepäck im Auto verstaut war, konnten wir wieder ausgiebig frühstücken.

Anschließend begaben wir uns auf unsere letzte Tour mit unserem Event-Taxi. Auf dem Programm stand das Waldpädagogikzentrum RUZ-Reinhausen. Bei einem kleinen Rundgang wurde uns einiges über die ehemalige Klosteranlage erzählt.

Zudem hatten wir die Gelegenheit, uns im anliegenden Garten an den Kräutern zu bedienen und konnten uns somit ein Kräutersalz ganz nach eigenem Geschmack kreieren. Auch Apfelsaft durften wir selber herstellen. Da aber zu viele Köchinnen den Brei verderben, war ich nur stiller Zuschauer. Arbeit macht hungrig und so waren wir eingeladen von mehr als 80 diversen Kartoffelsorten 8 Varianten zu kosten. Ich hätte nie gedacht, dass man da großartig Unterschiede merkt.

Alles hat ein Ende,.. so auch ein tolles Wochenende. Wir fuhren ein letztes Mal mit unserem schicken Taxi zurück zum Hotel. Da wir etwas später zurück waren, als geplant und einige Mädels ihren Zug erreichen mussten, fiel der Abschied sehr kurz aus.

Jede Teilnehmerin erhielt noch eine Goodiebag mit gut ausgewählten Produkten. Besonders freue ich mich über die Badeperlen und das Trockenöl. Unter anderem lag noch das Rezeptbuch WILDE GRÜNE SMOOTHIES bei und nun kann ich mir zu Hause diese Powerdrinks zaubern.

Nun folgt noch eine kleine Bilderflut von unserem Photographen von Sven Spiegel Photography, welcher uns das gesamte Wochenende im Visier hatte:

Ein ganz herzliches Dankeschön an Claudia, Manuela, Katrin, Melanie und natürlich an das restliche Team. Ihr habt das alles so schön organisiert und uns Kneipp ViP Autoren ein wunderschönes Wochenende ermöglicht. Ich hatte wieder sehr viel Spaß.

Auch ein Kamera-Team war erneut zugegen und das Video zu unserem Wochenende ist absolut toll geworden. Ich kann mich gar nicht satt sehen ♥

Wer nun noch nicht genug Eindrücke vom Kneipp ViP Autoren Treffen 2017 erhalten hat, darf gerne bei den anderen Mädels stöbern gehen:

Dieser Beitrag des Kneipp ViP Autoren Treffens 2017 wurde möglich durch die Einladung der Kneipp GmbH. Die Kneipp ViP Autoren sind eine Community von Bloggern und Produkt-Testern, die kostenlose PR-Sample für Produkt-Tests von der Kneipp GmbH erhalten. Hier gezeigte Produkte wurden im Rahmen eines Events von der Kneipp GmbH ausgestellt.  Eine Berichterstattung erfolgt ohne Auftrag, Anweisung und Honorierung durch die Kneipp GmbH. Für den Inhalt der Beiträge bin ich als Autor verantwortlich.

Fesche Gretl Naturkosmetik

Dieser Beitrag enthält Spuren von Werbung für die Naturkosmetikmarke Fesche Gretl.

Ein fesches Gretl habe ich während meines Aufenthalts in Südtirol nicht kennengelernt. Liegt aber vielleicht auch daran, dass die Produkte von der Naturkosmetik Fesche Gretl in Österreich hergestellt werden. Durch alle 3 verfügbaren Produkte aus dem Bereich der Gesichtspflege habe ich mich während des Sommers getestet.

Wer oder was ist die Fesche Gretl Naturkosmetik? “Die Almkosmetik GmbH ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Puchenau bei Linz und stellt Naturkosmetikprodukte her. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, moderne naturkosmetische Pflegeprodukte mit der Wirkung alpiner Pflanzen herzustellen. Das bedeutet für das Unternehmen haptisch ansprechende Cremen, ausschließlich hochwertige Rohstoffe aber auch cooles Design. Sämtliche Produkte werden in kleinen Chargen frisch von der Almkosmetik GmbH vor Ort produziert, eine Manufaktur mit Liebe zum Detail.” (Textquelle: https://feschegretl.at)

Die Fesche Gretl Naturkosmetik-Gesichtscreme für trockene oder reife Haut hatte ich zuerst im Test. Klar habe ich mit meinen 38 Jahren schon etwas reifere Haut, aber im Gesicht spüre ich keine Trockenheit. Ich neige eher zur Mischhaut. So wusste ich bereits vor dem Test, dass diese Variante nicht die geeignete Pflege für mich sein wird. Der Pumpspender bietet mir eine hygienische und präzise Entnahme der Pflege. Ein Pumpstoß reicht hierbei auch völlig aus. Bei einer Voranwendung des Hyaluron Gels schmiert die Gesichtscreme etwas, ansonsten lässt sie sich aber sehr gut verteilen. Sie fettet jedoch leicht nach. Wahrscheinlich um der trockenen Haut entgegenzuwirken. Gerne hätte ich den Duft von den Zugaben von Lavendel und Rose wahrgenommen. Die Fesche Gretl Naturkosmetik-Gesichtscreme glänzt jedoch mit einem typischen Aroma der Naturkosmetik – etwas erdig, aber nicht unangenehm und zudem verfliegt der Duft recht schnell.

Das Naturkosmetik Hyaluron Gel ist wie sonstige Hyaluronseren ein ergänzendes Produkt zur üblichen Gesichtspflege. Ich bin manchmal “eincremträge” und so kommt bei mir ein Hyalurongel wenig zum Einsatz. Zudem schwitzt mein Gesicht, wenn ich zu viel Pflege auf einmal anwende. So trage ich das Fesche Gretl Hyaluron Gel gelegentlich abends vor dem Eincremen auf und freue mich morgens über meinen frischen, erholten Teint. Eine Minimierung meiner Fältchen kann ich aber auch hier nicht zustimmen.  Den Duft dieses Gels finde ich klasse. Ein wenig riecht es wie eine Kamillen-Tinktur. Meiner Pragmatik geschuldet wünsche ich mir dennoch ein All-in-One-Produkt.

Mein Favorit der Almkosmetik GmbH ist die Fesche Gretl Naturkosmetik-Gesichtscreme für normale Haut oder Mischhaut. Vom Duft her kommt sie der Variante für trockene oder reife Haut gleich, aber meine Gesichtshaut reagiert besser auf die Pflege für normale Haut oder Mischhaut und bringt auch keine kleinen Wimmerl zum Vorschein. Die Creme zieht schnell ein und hinterlässt mir ein gepflegtes Hautgefühl über den ganzen Tag. Allerdings schreckt mich der Preis von 35,- € (UVP) etwas ab. Da gibt es selbst aus dem Bereich der Naturkosmetik günstigere Pflegeprodukte.

Ich bin ein Verpackungsopfer und optisch finde ich die Gesichtspflege von die Fesche Gretl alleine durch die Umverpackung sehr ansprechend. Die Papphülsen sind hübsch anzusehen. Doch dient diese nur für den ersten Anblick. Denn die Creme einmal der Verpackung entnommen, tut man sie doch nie wieder da rein. Und was bleibt den Papphülsen letztendlich noch? Entweder wandern sie in den Müll oder sie werden zu Staubfängern. So erwecken die Produkte von die Fesche Gretl zwar schnell mein Interesse, aber ich stelle die Notwendigkeit der Verpackung in Frage. Man könnte das Design der Umverpackung auch direkt für die Pumpspender verwenden.

Allgemein gefällt mir die Pflege von Fesche Gretl Naturkosmetik ganz gut, doch hebt sie sich nicht von anderen Marken ab. Der Wow-Effekt bleibt also aus und es ist keine Gesichtspflege, wo ich denke, dass ich ausgerechnet Diese haben muss.

~PR-Sample~

Kneipp Herbst-Neuheiten 2017

Dieser Beitrag kann Spuren von Werbung für Kneipp enthalten.

Obwohl der Himmel heute mit Sonnenschein glänzt, bin ich mir sicher, dass der Sommer nun endgültig vorbei ist. Kneipp sieht das auch so und zeigt uns die Herbst-Neuheiten, welche seit dem 01. September 2017 im Kneipp Online-Shop verfügbar sind. Einen kompletten Überblick zu den Neuheiten erhaltet ihr hier >>Klick.

In meinem hauseigenen “Wellness-Tempel” sieht es bald ähnlich aus wie im Kneipp Online-Shop. Gerade auf Badezusätze mag ich nicht mehr verzichten. Sogar die Mom meiner einstigen Gasttochter ist sehr begeistert von den Kneipp Pflegeprodukten, welche ich ihr an Weihnachten im letzten Jahr schickte. Bei meinem Besuch im Juli zeigte sie mir Diese noch einmal voller Freude. So wird auch in diesem Jahr wieder ein bisschen Kneipp nach Italien gehen.

Im Rahmen einer Aktion bekam ich von Kneipp folgende Produkte kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt:

  • Aroma-Pflegedusche “Eingekuschelt” Winter-Edition
  • Badekristalle Warm-Up
  • Badekristalle Sch(l)af schön
  • Aroma-Pflegeschaumbad “Träumen” Limited Edition
  • Bade-Essenz Lavendel
  • Pflegeölbad Pflegegeheimnis

“So wie nicht jeder träumt, der schläft, so schläft auch nicht jeder der träumt.” -Georg Christoph Lichtenberg-

Ich hatte gestern bereits ein bisschen Lust zu träumen und das Regenwetter sprach ohnehin dafür, dass die Badesaison eröffnet ist. Mit meinem Aroma-Pflegeschaumbad “Träumen” war der Schaum ein Traum. Allgemein werden mir meine Herbst-Neuheiten zur Entspannung verhelfen und wie ihr in meinem gestrigen Beitrag lesen konntet, habe ich Diese dringend nötig. Mir gönne ich jetzt eine Testphase und euch versorge ich bald mit meinem Résumé.

Im letzten Jahr durften die Kneipp VIP-Autoren beim Kneipp Blogger-Event die Herbst-Neuheiten beschnuppern. Vielleicht erhalten wir auch in diesem Jahr einen kleinen Einblick in die gesamten Neuheiten des Pflege-Sortiments von Kneipp. In 3 Wochen ist es so weit. Ich freue mich schon sehr darauf.

Zurück zu mir…

Eine Woche Rimini, eine Woche Gardasee und weitere 4 Tage in Trient… Mein Aufenthalt in Italien war dieses Mal etwas umfangreicher, als in den letzten Jahren. Abgesehen von Rimini habe ich mich erneut ein kleines bisschen in das Land verliebt. Eigentlich wollte ich auch über meine letzte Station gesondert berichten. Leider läuft das Leben nicht immer nach Plan und ich musste erst einmal zurück zu mir finden. Bevor ich aber darauf eingehe, möchte ich euch meine tollen Eindrücke meiner letzten Urlaubswoche nicht vorenthalten, auch wenn es bereits wieder eine Weile her ist.

Freitag Nachmittag traf mein Sohn mit dem Zug kommend aus München in Trient ein. Nach der Erleichterung, dass alles so gut geklappt hatte, folgte die Überraschung für meine einstige Gasttochter. Wenn ich an ihrem 18. Geburtstag schon einmal in Italien bin, dann kann ich auch persönlich gratulieren – so mein Gedanke. Für meinen 4 tägigen Verbleib wählten die Eltern meiner Gasttochter die Pension Agritur Ponte Alto und diese Unterkunft ist sehr empfehlenswert. Die Zimmer waren sehr neu, geräumig und vor allem richtig sauber. Das Frühstück war sehr liebevoll gestaltet. Das Müsli befand sich portioniert in kleine Gläschen und zudem wurde frisch gebackener Kuchen angeboten. Meinen Latte Macchiato bekam ich an den Tisch gebracht. Anstatt Zimmernummern griff man hier auf Namen diverser Weine zurück. Warum man dabei französische Sorten verwendet hat, weiß ich jedoch nicht. An der Rezeption und im Frühstücksraum war ich von einem herrlichen Duft umgeben, denn dort standen Cremes und Peeling zum Testen bereit. Darüber folgt bald ein weiterer Beitrag. Auch der Ausblick vom Balkon aus war einfach nur toll.

Der Campioni del Mondo erklimmt die italienischen Alpen… In Trient genoss ich nicht nur den Blick auf die Berge, sondern wagte auch den einen oder anderen Blick abwärts. Seilbahnen ermöglichten mir dabei einen Aufstieg, der mich nicht aus der Puste brachte. Auf einem Hügel entdeckte ich zudem das Mausoleum von Cesare Battisti. Da ich nicht wusste, um was es sich bei dieser Errichtung handelt, besuchte ich diese Stätte. Später erfuhr ich aber von meiner Gasttochter und ihren Eltern mehr darüber, zum Beispiel auch, dass viele Einwohner Italiens sein Handeln nicht befürworteten. Bei meinem Ausflug ins Val di Fiemme erkundete ich die Strecke der Ski-Langläufer. In Trient, bzw. allgemein in der Region Trentino habe ich mich sehr wohl gefühlt. Wieder einmal könnte ich Italien als meine Wahlheimat in Betracht ziehen.

Dienstag nach dem Frühstück war es dann soweit – Abschied von Bella Italia. Für Mittwoch hatte sich bereits Besuch aus Schwerin angekündigt und wir verbrachten den Tag im Freibad. Ich selber fand es ganz schön kühl. Stand da aber mit meiner Meinung ziemlich alleine da. Allgemein muss ich sagen, dass ich sehr oft friere, seitdem ich aus Italien zurückgekehrt bin. Auch mein Donnerstag verging sehr schnell. Den verbrachte ich in Erfurt – Latte Macchiato mit tollem Ausblick genießen. Freitag besuchte mich meine Freundin. Wir plauderten bis in die Nacht hinein und als sie sich am Samstag verabschiedete, kehrte Ruhe in mein Leben. Ruhe, die ich 3 Wochen lang nicht hatte. Ruhe, die ich mir in dieser Zeit immer mal gewünscht hatte. Ruhe, mit der ich dann nicht umzugehen wusste… Denn auf einmal hatte ich innerliche Unruhe.

Bereits vor ein paar Jahren litt ich unter meinen Panikattacken und Angstzuständen. Damals begab ich mich in eine Therapie, die mir sehr geholfen hat. Ich lernte mit meinen Gefühlen der Unruhe umzugehen. Kleinere Rückschläge konnte ich wegatmen. Doch dieses Mal hielt mich der Rückfall gefangen. Es ging gar nichts mehr. Deswegen bleibe ich meinen Lesern und vor allem einigen Kooperationspartnern noch diverse Beiträge schuldig. Langsam geht es wieder aufwärts und ich finde zurück – zurück zu mir.

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